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Ich hab Rücken

Und warum ist das so? Wir haben endlich mit den Malerarbeiten begonnen. Das bedeutet, dass der Wichtigkeit der Zimmer nach alle Decken mit Tapete versehen werden müssen, alle Deckenfugen mit Akrylat und dann noch alle Wände und Decken gestrichen werden müssen. Macht in der Summe etwa 500qm streichen und 145 qm tapezieren. Die Wände hätte ich ja lieber tapeziert als gestrichen, aber das klappt nicht, da der Putz viel zu rau ist. Die einzige Möglichkeit wäre die Wände vorher komplett zu spachteln oder abzuschleifen. Also noch ein Arbeitsgang mehr. Dafür haben wir keine Zeit…

Was machen wir damit?

Da steht noch was im Bad. Das ist in der Tat sehr interessant. Es ist ja schon unsere Badewanne gesetzt. Da steht auch noch etwas Wasser drin, was auch drin bleiben soll, bis sie ummauert ist. Ummauert? Wer macht das denn überhaupt? Das ist ja wieder grandios: Durch das Herausnehmen der Sanitärendinstallation ist ein wenig unklar wer was macht. Und scheinbar gehört es zur Sanitärinstallation eine Mauer oder ähnliches um die Badewanne herum zu machen. Der Sanitärer unserer Wahl macht das aber nicht, da das „mit Sanitär nichts zu tun hat“. Was tun? Selber machen! Aber auf Mauern habe ich keine Lust, deswegen wird eine Bauplatte genommen. Also in den orangen Baumarkt des Vertrauens gegangen. Zwei Herren beschäftigt, wie man das denn jetzt hinbekommt. Es soll ja Bauplatten geben, die bereits angeritzt sind, damit man sie biegen kann. Kannten die Herren nicht. Der Computer aber. Kostenpunkt: knapp 50 € für 130 cm x 60 cm. Davon brauchen wir drei. Ach und die Lieferzeit ist sechs Wochen. Das dauert zu lange. Mein Vorschlag: Man kaufe gerade Platte und ritze sie auf einer Seite an. Antwort: „Geht gar nicht, die könnte brechen.“ Also zu einem anderen Baumarkt gefahren und nachgefragt. Was ist die Antwort? „Ach, die gebogenen gibt es zwar auch, aber das macht zu wenig Sinn: zu teuer. Nimm eine gerade und schneide sie an um sie zu beigen.“ Sag ich doch. Kostet auch nur 15 € pro Stück.

Hoch hinaus

Soweit man halt im Haus kommt. Ich klettere an der Decke rum und entferne die Überstände an der Dehnungsfuge zwischen Putz und Decke. Damit wird das Tapezieren der Decke vorbereitet, neben dem obligatorischen Gips an den Stoßfugen natürlich. Dazu steht großzügiges Grundieren an. Erstaunlich was der Beton an Flüssigkeit aufnimmt…

Jedenfalls kommen jetzt wohl die stressigen Wochen. Weh tut schon mal alles.

Autsch

Nach der letzten Episode geht es gleich weiter mit dem zerstören des Körpers: Voller Schmerzen auf die Leiter geklettert und alle Stoßfugen zwischen den Betonplatten der Decke verfugt. Jedenfalls erstmals. Drei Stunden Über-kopf-Arbeit. Da kommt Freude auf. Immerhin ist das jetzt alles passabel zu und muss nur noch geschliffen werden und eventuell eine zweite Schicht Gips. (Ich hoffe ja, dass nicht…)20160807_173720

Plitsch Platsch

Ich liebe Fortschritt! Es gibt einen Plan für den Einbau der Badewanne. Solangsam sieht das ran auch nach Haus aus. Damit das noch besser wird, steht dann noch eine Rundfahrt an: Boden abholen, Treppenfarbe festlegen und Schrank kaufen. Die 400 km waren ein Kinderspiel. 10 Minuten beim Treppenbauer die Farben ausgesucht zu denen wir jetzt Muster zugeschickt bekommen (nein, keine Mustertreppen sondern Muster-Holzstückchen). Dann wieder eine Stunde Fahrt zur Schwiegermutter den Boden holen einladen und noch so einiges mehr an Zeug (Klar, keine bessere Hälfte muss zwecks schwanger ja nix tragen) und dann beim schwedischen Möbelhaus noch einen neuen Schrank besorgt. Wusste gar nicht dass ein Schrankkorpus so viel wiegen kann. Fazit. Mit einem Sprinter quer durch die Republik gefahren. Schmerzen überall. Frau glücklich.

Spannung…

…jedenfalls als die Mail vom Elektriker eintrudelt. Schlappe 1,4k€ mehr will er haben für ein ganzes Bündel Steckdosen (Wir haben gelernt: Zwei Einfachsteckdosen kosten genauso viel wie eine Doppelsteckdose, da Mischkalkulation), zwei Schiffsarmaturen (Wer genauso viel Ahnung hat was das ist: Die klassische Kellerlampe, in unserem Fall in der Garage und auf dem Dachboden). Was war noch dabei? Die Klingel mit Gegensprechanlage kostet fast genauso viel wie ohne. Kabel verlegen (10m) zur Garage kostet inklusive Handschachtung etwa ’nen Hunderter (eigene Sicherung). Zusätzliche Außensteckdosen und zusätzliche Sicherungen (Mikrowelle , Außensteckdosen) Ach ja, macht das Freude… Müssen wir wohl machen, da ich da auch nicht verzichten will…

Unter Spannung

So langsam kommen immer mehr Firmen ins Spiel. Diesmal so richtig der Elektriker. Da wir demnächst mal eine Woche Stressabbau in Form von Urlaub einlegen, haben wir noch schnell vorher einen Termin für die Elektrorohinstallationsplanung vereinbart. Aus Termingründen an einem Samstag. Also um neun am Samstag auf der Baustelle eingetroffen und pünktlichst mit dem Elektriker durch das Haus gegangen. Nachdem wir uns vorher bereits überlegt hatten was wir wo wollen und brauchen ging das relativ flott. Nichtmal eine Stunde später waren wir da wieder raus. So soll das sein! der Elektriker war auch überrascht: Wir dürften Rekordhalter seiner Karriere sein. Er bräuchte da auch schon mal einen ganzen Tag dazu. Hängt halt an den Bauleuten.

Uuuund Action

So ähnlich jedenfalls. Wir haben jetzt den Nachlass für das Bad bekommen und damit ist auch klar wo wir unterschieben, nämlich bei den externen Händler unseres Vertrauens.

Und – kaum zu glauben – wir haben auch unseren Kaminofen unterschrieben. In der der etwas größeren Variante. Es wird dieser hier.

Und noch was drittes ist passiert: Unser Baumeister höchstpersönlich war auf dem Grundstück, dass sich jetzt auch Baustelle nennen darf und hat ein Loch gegraben. per Hand. Für den Baustromkasten. Große Freude!

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Plitsch, Platsch

Wann waren wir auf großer Bemusterungsrunde? Ist jedenfalls schon ein wenig her. Und wir habe noch immer nichts von dem Sanitärer gehört. Schon nervig, wobei ich zugeben muss, dass ich immer noch davon ausgehe, dass das Ganze echt teuer wird. Außerdem war die Beratung ja eher mies. Vor einigen Tagen habe ich noch bei unserem eingeplanten Sanitärer angerufen, wann denn das Angebot kommt. Ich wurde angemault, es käme in einer Woche. Die ist längst rum. Da ist nichts. Was also tun? Nun wir haben uns mal umgehört und ein Freund hat uns auf ein Badstudio ein paar Kilometer entfernt gebracht, bei dem es zum einen einen fairen Preis gibt, und zum zweiten auch eine angemessenen Beratung. So ganz glaube ich das ja noch nicht… Aber was soll’s, vorbeischauen schadet ja nicht. Also zügig einen Termin gemacht und hingefahren. Das nenne ich mal Beratung! Es standen zwar keine Preisschilder an den Gegenständen, aber es gab überall einen Einschätzung, wo uns das hinbringt. Ist ok, da es eh ein Paketpreis wird, der in der Summe unter den Einzelposten liegt. Nach etwa eineinhalb sehr angenehmen Stunden, haben wir dann einen Vorschlag. Ist zwar nicht geschenkt, aber nah dran;-) Den ein oder anderen Sonderwunsch hatten wir ja auch…

Jetzt werden wir mal eine Rechnung anfordern, wie viel uns aus unserm Fixpreis nachgelassen würde.

Bemusterung die 2.

Nach unserem letzten Ausflug in die Welt der Sanitärfachhandel, haben wir die geringe Hoffnung gehabt doch noch bei einem anderen Händler was preislich angemessenes zu bekommen. Also direkt nach unserem großen Tag bei einer deutschlandweit aktiven Firma mit einem „+“ im Namen vorbei geschaut: „Wir mögen doch mit Termin wiederkommen.“ Wenn’s denn sein muss. Also Termin gemacht und wieder vorbei geschaut. Diesmal, um die Diskussionen gleich einzuschränken, mit unserer Liste der einkalkulierten Preise gewedelt. Der Verkäufer ist auch sofort aufgesprungen, um zu seiner Kollegin zu laufen. Aber nicht vor Freude. Er kam dann zurück  mit: „Das ist nicht möglich. Ich zeige Ihnen mal was, was in Ihrer Größenordnung liegt.“ Größenordnung. Aha. Heißt vermutlich, dass der Preis immer noch über dem geplanten liegt. Brav wie wir sind, sind wir ihm durch die Ausstellung gefolgt und haben ein wenig bemustert. Interessant dabei waren zwei Gespräche. Zum einen bei der Auswahl der Armaturen: „Suchen Sie sich hier mal eine aus.““Gerne, was sind die Unterschiede?““Eigentlich keine.““Und preislich?““Nichts nennenswertes.“ Wie nennenswert erfahren wir wohl mit dem Angebot. Das zweite Gespräch drehte sich um eine Badewanne. Der Verkäufer zeigt uns ein Wanne, die uns durchaus gefallen könnte und sagt uns, dass diese Wanne in etwa 4.000 € kostet. Gemein wie ich bin, habe ich die Wanne nebenher mal im Internet gesucht. Erster Treffer. Gleicher Hersteller, gleiches Modell zu 1.500 €. Den Verkäufer darauf angesprochen kommt die Antwort: „Sie können ja Internetpreise nicht mit unseren hier vergleichen.““Doch, kann ich. Sehen Sie ja.““Aber da ist keine Ausstellung und Beratung dabei.““ Und das rechtfertigt eine Verdreifachung des Preises?““Naja, da ist ja auch keine Gewährleistung dabei.“ Äh, doch. Die gesetzlich vorgeschriebene, mehr bietet ****+**** ja auch nicht.“  Damit war das Gespräch dann beendet. Mal sehen was da kommt, aber ich behaupte mal da wird nichts gekauft. Wir müssen da einen anderen Plan finden. Von einem befreundeten Paar habe ich übrigens gehört, dass selbiger Händler schlappe 19.000 € Aufpreis (!) für das Bad haben wollte.

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