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Hick-Hack um den Werkplan

Tjo. Wir warten und warten. Es gibt immer noch keine Rückmeldung zu den Themen, die wir im Werkplan noch besprochen hatten. Ist ein wenig blöd, da so auch nichts vorangeht. Das Angebot mit dem geringen Aufpreis haben wir schon längst zurück geschickt. Ich habe jetzt mal angerufen, wollte aber eigentlich was völlig anderes: Wir werten ja immer noch auf ein Angebot zum Bad. Und wo das bleibt wollt eich wissen. Die Antwort: „Rufen Sie beim Sanitärer an, der ist zuständig. Ach und es fehlt noch die Rücksendung Ihres Angebots zum Werkplangespräch. In wenigen Tagen wollen wir anfangen und wir müssen noch die Aufträge vergeben.“ Nach Widerspruch von mir wird nochmal nachgesehen, und siehe da, unserer Unterschrift ist schon da. Dafür haben wir jetzt auch schon einen Termin auf der Baustelle.

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Angebot Werkplan

Da hat die Post doch schon wieder eine Rechnung gebracht. Naja, zumindest so was ähnliches. Es kam das Angebot mit den Änderungen des Werkplans. Nur 2,5k€ mehr. Alleine die Schiebetüren kosten schon 3k€. Aber zum Glück haben wir an der ein oder anderen Stelle gespart. Was ein wenig nervt: Im obigen Preis ist der Druckwächter für den Kamin noch nciht drin. Wenn der über PROBAU beauftragt wird kostet das *** Ding tatsächlich 2,quetsch k€! Von wegen mit ’nem guten Tausender ist man dabei. Da müssen wir definitiv zu sehen, dass wir Geld an der Stelle sparen, so geht das jedenfalls nicht!

Ergebnis Werkplangespräch

Huhu, kalt ist im Fichtelgebirge (Keine Beschwerden! Es war kein schlechter Wortwitz!) Nach der Fahrerei in die Höhen der Mittelgebirge, und dass aus Zeitgründen ohne Mittagspause, waren wir doch tatsächlich nur knapp drei Stunden beschäftigt. Wie viel Geld wir da gelassen haben wird sich zeigen, wenn das Änderungsangebot da ist. Es könnte glatt aufgehen. In etwa. Was haben wir so getrieben?

  1. Die, ach so moderne „T-Lösung“ im Bad ist raus geflogen (Was das ist? Guggst du z.B. hier). Warum ist die unschön? Weil die alternative, dank großzügigem Bad eine Dusche anstelle der üblichen Dusche/WC-Bereiche ermöglicht. Die übriggebliebenen Mauer der „T-Lösung“ wir nur etwa einen Meter hoch und ab da kommt Glas bis nach oben. DA das Glas ach  noch auf die, von der Dusche gesehen, Außenkante kommt, bliebt in der Dusche automatisch Platz für die Ablage von Seife etc. Die Dusche selbst ist jetzt einfach gefliest. Kommt günstiger als die Duschwanne. Passt. Und weil’s so viel Spaß macht sind auch noch an den Wänden, an die kein Wasser kommen kann die Wandfliesen weg. Nochmal gespart!
  2. Die so beliebten Unterputzspülkästen sind durch Aufputzspülkästen ersetzt worden (Was das ist? → hier😉 Warum einen Aufputzkasten? Zugegeben, sie sind weniger schön. Aber dafür kann man sie einfach oben aufmachen. In meiner Zivi-zeit (ja, so alt bin ich) hatte ich sowohl mit Unter- als auch Aufputzspülkästen zu tun. Und wenn da was kaputt war waren die Aufputz viel angenehmer. Die kann man auch reparieren ohne sich die Arme zu brechen…
  3. Wie schon erwähnt haben wir die Glasecke im Wohnzimmer durch zwei Schiebetüren ersetzt.
  4. Das Dach wird dunkelgrau. Betonziegel. Geglättet wegen Mos.
  5. Die Fensterbänke werden gegen kleinen Aufpreis nicht mit dem graufleckigen Standardzeug ausgestattet, sonder bekommen eine schicke Fensterbank
  6. Ein Rollo im Gäste WC ist raus geflogen (sonst hätte die größere Dusche nicht gepasst)
  7. Die Dusche im kleinen Bad ist ebenfalls ohne Wanne und nur mit Fliesen.
  8. Die Garage bekommt Strom und hinten noch eine Tür
  9. Wir haben noch ein paar Steckdosen geschenkt bekommen;-)
  10. Die es soll doch ein Drucksensor wegen dem Ofen rein?! Da werden wir nochmal drüber reden müssen…

Tja und dann haben wir noch eine Liste mit den Handwerkern bekommen. Das klingt nach telefonieren und Termine machen..

Werkplangespräch

Ab jetzt wird gewerkelt! Ok, die Wortwitze waren schonmal besser. Ich gelobe Besserung, irgendwann. Kommen wir zu was ernstem: Es steht ein Gespräch an. Es wird lange dauern. Es wird unter vier Augen stattfinden. Und es wird nicht lustig.!

Wir haben hier große Pläne liegen und müssen die jetzt in jedem Detail durchgehen, da das Werkplangespräch vor der Tür steht. DA werden dann die Fenstergrößen, -farben, Fensterbänke, Dachziegel, Rollos und Gurtwickler festgelegt. Und was uns sonst noch so auffällt abgeändert. Und das ist ein ganze Menge. Da wären zum Beispiel die Bäder: Zum einen ist das große Bad völlig neu umgeplant, aber ich halte mich da raus, das ist gemäß diversen Psychologen Frauensache („Frauen denken mehr ans Wohnen, Männer an das Bauen„). Solange es nicht teurer wird…. Und dann ist da noch das Bad im Erdgeschoss. Da müssen wir noch ein wenig Platz herausschinden von wegen Mobilitätseinschränkungen im Alter. Um das Ganze noch ein wenig abzurunden ist da noch eine nette Lösung für unserer Glasecke im Wohnzimmer nötig. Wir haben im Wohnzimmer eine komplette Ecke verglast, mit dem Hintergedanken diese im Frühjahr und Herbst (wenn’s sein muss auch im Sommer) aufzumachen uns sozusagen einen nahtlosen Übergang von Garten in die Wohnung zu haben. Da das Angebotsprogramm aber nicht so der Hammer war hat es da standardmäßig auf jeder Wand drei Element angebracht, von denen die beiden an der Ecke nach innen öffnenden Türen sind. Das müssen wir ändern! Idealerweise in zwei Schiebetüren. Könnte etwas Geld kosten fürchte ich. Na mal sehen, was da auf uns zukommt, im dunklen Fichtelgebirge.

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