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Es werde warm

Kommt man Abends um sechs auf die Baustelle ist doch tatsächlich noch ein Handwerker da. Und wer? Der Sanitärer und verkabelt die Wärmepumpe. Damit kann es dann mit dem Aufheizen losgehen. 10 Tage lang stückweise auf eine Rücklauftemperatur von 45°C. Und das noch ohne Photovoltaik. Ich bin entsetzt! Naja, die Photovoaltaikjungs haben Ärger bekommen und rücken übermorgen an. AB jetzt also zwei bis dreimal am Tag lüften!

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Wo ist noch Platz

Tjo, da steht dann endlich die Besprechung zum Thema Fliesen auf der Baustelle an. Das ganze war ja etwas wirr: Normalerweise treffen wir uns mit den Handwerkern direkt auf der Baustelle. Dazu machen wir mit einem Vertreter der Firma einen Termin aus. Diesmal bestand der Chef der Fliesenfirma aber darauf, unseren Bauleiter mitzunehmen. Also Termin für drei. Als wir auf die Baustelle kommen, ist  aber leider kein Parkplatz frei. Der Sanitärer baut gerade die Wärmepumpe ein, die Jungs vom Strom basteln am Hausanschluss und an den Steckdosen und zwischen drin wir mit dem Fliesenleger. Immerhin haben sich die Details geklärt, wobei die Oberfliese sich alles merken will und dann im Büro aufschreiben. Ich bin mal gespannt was das wird…

Tag der Entscheidung

Es ist vollbracht. Nach langer hin und her Überlegerei ist es uns gelungen. Wir haben den Eingabeplan genehmigt. Es wird eine außen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Grund: Meine Frau will das so;-) Es bleiben in den Diskussionen eigentlich nur zwei Varianten übrig: Die Mauer zwischen den Schächten bei Innenaufstellung, und die entfernte Aufstellung. Der erhöhte Verbrauch ist eher gering – es dauert mindestens 6 Jahre, bis sich die Mauer amortisiert hat – und die Optik ist ein großes Thema für meine Frau. Mal sehen, wo mir das noch alles auf die Füße fällt. Dann werden wir mal abwarten, bis der Plan in seiner ganzen Pracht bei uns ist und ihn dann einreichen. In der Zwischenzeit können wir uns dann ja um den Ofen kümmern.

Ach ja, was ich noch übersehen hatte: Wir haben mal ein wenig an der Elektrik geplant. So wie es aussieht benötigen wir in der Küche mehr als die vorgesehenen Steckdosen. Das soll uns aber nicht weiter stören, weil mir zum Beispiel nicht ganz klar sit, was ich mit sieben Steckdosen im Schlafzimmer will. Da sind definitiv zu viele unterwegs, also geschicktes reduzieren und neu verteilen und alles wird gut.

Detail im Eingabeplan

Der Eingabeplan ist in der überarbeiteten Version eingetroffen. Alle Kleinigkeiten beseitigt. Fast:

Leider können wir nicht ganz so hoch mit dem Haus hinaus, wie wir gerne wollten: Maximalhöhe überschritten. Also läuft uns mit Pech doch ein wenig Wasser ans Haus. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass ich einen Deich bauen darf 😉

Die Wärmepumpe eist das andere Problem. Sie könnte in den Keller, dann würde sie die kalte Abluft aber wohl direkt vor der Eingangstür rausblasen. Stelle ich mir toll vor bei knapp über Null Grad und Nebel. Könnte glatt werden. Warum das Problem? Die Pumpe müsste in Variante 1 über Eck eingebaut sein, damit die Abluft sich nicht mit der Ansaugluft vermischen kann. Das wäre auch blöd. Alternative ist Aus-und Ansaugen im potentiellen Carport. Dann müsste man zwischen den beiden Schächten eine Mauer von etwa 1,5 m Höhe und einen Meter Länge senkrecht zur Wand in den Carport hineinbauen. Kosten ca 600€. Toll! Weitere Alternative?

Klar. Außenaufstellgerät: Sieht mies aus. Es sein denn man stellt es ca. sieben Meter vom Keller weg. Kostet halt. Und dann der erhöhte Verbrauch wegen der längeren Leitung und der damit verbundenen Wärmeverluste. Geschätzt betragen diese, abhängig vom Heizverhalten, durchaus 100€ im Jahr.

Also haben wir die Wahl zwischen Pest und Cholera oder so.

Ach ja, ich vergaß: Man könnte auch ein Luft-Sole-Gerät nehmen. Die gibt es aber selten am Markt. Und was dass wieder kostet?

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