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Bemusterung die 2.

Nach unserem letzten Ausflug in die Welt der Sanitärfachhandel, haben wir die geringe Hoffnung gehabt doch noch bei einem anderen Händler was preislich angemessenes zu bekommen. Also direkt nach unserem großen Tag bei einer deutschlandweit aktiven Firma mit einem „+“ im Namen vorbei geschaut: „Wir mögen doch mit Termin wiederkommen.“ Wenn’s denn sein muss. Also Termin gemacht und wieder vorbei geschaut. Diesmal, um die Diskussionen gleich einzuschränken, mit unserer Liste der einkalkulierten Preise gewedelt. Der Verkäufer ist auch sofort aufgesprungen, um zu seiner Kollegin zu laufen. Aber nicht vor Freude. Er kam dann zurück  mit: „Das ist nicht möglich. Ich zeige Ihnen mal was, was in Ihrer Größenordnung liegt.“ Größenordnung. Aha. Heißt vermutlich, dass der Preis immer noch über dem geplanten liegt. Brav wie wir sind, sind wir ihm durch die Ausstellung gefolgt und haben ein wenig bemustert. Interessant dabei waren zwei Gespräche. Zum einen bei der Auswahl der Armaturen: „Suchen Sie sich hier mal eine aus.““Gerne, was sind die Unterschiede?““Eigentlich keine.““Und preislich?““Nichts nennenswertes.“ Wie nennenswert erfahren wir wohl mit dem Angebot. Das zweite Gespräch drehte sich um eine Badewanne. Der Verkäufer zeigt uns ein Wanne, die uns durchaus gefallen könnte und sagt uns, dass diese Wanne in etwa 4.000 € kostet. Gemein wie ich bin, habe ich die Wanne nebenher mal im Internet gesucht. Erster Treffer. Gleicher Hersteller, gleiches Modell zu 1.500 €. Den Verkäufer darauf angesprochen kommt die Antwort: „Sie können ja Internetpreise nicht mit unseren hier vergleichen.““Doch, kann ich. Sehen Sie ja.““Aber da ist keine Ausstellung und Beratung dabei.““ Und das rechtfertigt eine Verdreifachung des Preises?““Naja, da ist ja auch keine Gewährleistung dabei.“ Äh, doch. Die gesetzlich vorgeschriebene, mehr bietet ****+**** ja auch nicht.“  Damit war das Gespräch dann beendet. Mal sehen was da kommt, aber ich behaupte mal da wird nichts gekauft. Wir müssen da einen anderen Plan finden. Von einem befreundeten Paar habe ich übrigens gehört, dass selbiger Händler schlappe 19.000 € Aufpreis (!) für das Bad haben wollte.

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Wo ist die Baustelle?

Los Hündchen such, wo ist sie…? So oder so ähnlich müssen sich die Vertreter unserer beliebten Firmen vorkommen, wenn sie unsere Noch-Nicht-Baustelle suchen. Jedenfalls verzichtet zum Beispiel Google Maps großzügig auf ein paar Straßen in dem nun ja auch nicht mehr ganz frischen Baugebiet. Bemüht man die, im Allgemeinen genauere, Konkurrenz von (ehemals) Nokia here findet man zwar die Straße, aber leider unter dem falschen Namen. Was bleibt also zu tun? „Schnell“ einen Account sowohl im Google Mapmaker als auch here Mapcreator erstellt und los geht das lustige Eintragen der fehlenden Adresse, beziehungsweise die Korrektur der falschen Eintragung. Und wo man schon mal da ist, habe ich auch gleich noch ein paar kleine andere Details angepasst. erstaunlich wie viele Fehler man da so findet. Jetzt muss ich nur noch auf die Freigabe der Änderungen warten und schon findet man uns auch.

Ofen – die Erste

Wie bei der Überschrift zu vermuteten wird das wieder ein Mehrteiler. ICH weiß nur noch nicht wie viel Teile er hat…

Wir haben uns ja in den Kopf gesetzt einen Ofen einzubauen. Ins Wohnzimmer. Und unbedarft wie wir sind sind wir da doch frech und fröhlich in das erstbeste Ofenstudio in der Stadt und schauen uns das Elend mal an. Gibt ganze 20 Öfen zur Auswahl. Ja, da kann man natürlich alles bestellen, aber in Live ansehen ist halt doch was anders. Was will er uns noch verkaufen? Er gibt einen Katalog mit (ja, schient nur einen Hersteller zu geben 😉 und weist uns freundlich darauf hin, dass es mindestens 1k€ mehr kostet, wegen unserer Lüftungsanlage und dem eventuell dadurch erzeugten Unterdruck. Na ich bin ja gespannt. Wälzen wir erst mal wieder Kataloge…

Treppe die Zweite

Tjo, um mal wieder Dylan Hunt aus Andromeda zu zitieren: „It’s never easy“. Wir haben eine nette Information über den Aufpreis unserer Treppe bekomme. Stolzer Preis. Immerhin mit dem netten Kommentar sich doch mal bei einer anderen Firma umzusehen, da diese die Treppe eventuell günstiger machen könnte. Liegt daran, dass der eine Treppenabuer eigentlich Stahl macht, während der, der uns nun empfohlen wurde ein Holzbauer ist. Da könnt ein geringer Preis raus springen. Da fürchte ich müssen wir uns den auch mal antun. Der Typ hat nur den kleinen Nachteil, dass er etwa zwei Autostunden mitten im Fichtelgebirge seinen Firmensitz hat, in den wir wohl oder übel fahren müssen. Hoffentlich gibt es keinen Schnee!

Weiteres „Problem“: Er hat keine Zweibolzentreppen, sondern nur Geländertragende Treppen. Nun ja, sieht ja fast wie eine Zweibolzentreppe aus.

Küchenplanung

Ja, wir brauchen ja auch noch eine Küche. Insbesondere brauchen wir einen Anschlussplan derselben. Das bedeutet aber auch, dass wir bereits jetzt einen Vertrag unterschreiben müssen. In unserer Umgebung gibt es eine Menge Küchenstudios und Möbelhäuser. Was also tun? Das Möbelhaus war wann immer wir da waren zu sehr auf Standardware und Mode ausgerichtet. Das werden wir also mal links liegen lassen. Individuelle Planung scheint nicht so die Stärke zu sein.

Um den Überblick zu bewahren haben wir uns zwei Küchenstudios und einen Küchenbauer aus etwas weiterer Entfernung angesehen, der mir von einem Kollegen nahegelegt wurde (preiswert und gut).

Küchenstudio 1 befindet sich ein paar Kilometer entfernt und ist Ziel unseres ersten Besuchs. Hier wurden wir sofort freundliche und kompetent über eine Stunde lang beraten, bezüglich des grundsätzlichen Aufbaus der Küche. In diesem Stadium macht eine Diskussion über Frontfarben und ähnliches auch keinen Sinn. Währenddessen hat der freundliche Mitarbeiter auch gleich auf Papier eine Skizze angefertigt, die er später in digital Umwandeln möchte.

Küchenstudio 2 bei uns in der Stadt ist im Gegensatz zur Nummer eins weiblich besetzt (jedenfalls werden wir von einer Innenarchitektin beraten). Hier gab es in einem gerade einmal halbstündigen Gespräch nur Notizen zu unsrern Vorstellungen, aber dann auch gleich wieder recht intensive Rückfragen zur farblichen Gestaltung. Ich tippe damit wird meine Frau geködert;-)

Nummer drei wollte im Laufe des Nachmittags bei uns vorbei kommen. Um 19 Uhr kommt dann der Anruf, dass er mit dem Wohnwagen unterwegs ist und deswegen noch etwas länger braucht. Endlich angekommen, dauert es dann bis halb zwölf(!) bis da endlich mal eine Skizze steht. Dabei ist der Kandidat äußerst beratungsresistent. Jeglichen Einwand beseitigt er und macht das was er will. Wie wir die Küche gerne hätten spielt keine Rolle. Dafür kostet sie fast nichts. Der wirds wohl nicht.

Grundstück I

Ohh wie ist das schön, ohh wie ist das schön… Das Grundstück das wir uns heute angesehen haben. Also bis auf den Lärm. Und die Steile (Kann man das so sagen?  Es ist halt stark geneigt). Ach und die Richtung der Steigung. Die Lage ist eigentlich nicht schlecht, aber der Preis? Ihr merkt schon: Wir haben Spaß. Es gibt ja schon Grundstücke in ansprechender Größe, aber die Lage. Scheinbar gibt es bei uns in der Umgebung nur steile Nordhänge, oder noch steilere Südhänge. Sollte das Grundstück zur Abwechslung mal nicht steil sein, liegt es direkt an einer Zubringer-Straße. Oder alternativ im Nirvana. Oder man schaut auf einen viergeschossigen Plattenbau in sanierungsbedürftig. Auf jeden Fall ist es teuer. Zu teuer. Ich denke wir werden da wohl einen Makler engagieren müssen. Weiterhin schreiben wir mal alle Gemeinden im Umland an, ob die noch was haben.

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