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Wo ist noch Platz

Tjo, da steht dann endlich die Besprechung zum Thema Fliesen auf der Baustelle an. Das ganze war ja etwas wirr: Normalerweise treffen wir uns mit den Handwerkern direkt auf der Baustelle. Dazu machen wir mit einem Vertreter der Firma einen Termin aus. Diesmal bestand der Chef der Fliesenfirma aber darauf, unseren Bauleiter mitzunehmen. Also Termin für drei. Als wir auf die Baustelle kommen, ist  aber leider kein Parkplatz frei. Der Sanitärer baut gerade die Wärmepumpe ein, die Jungs vom Strom basteln am Hausanschluss und an den Steckdosen und zwischen drin wir mit dem Fliesenleger. Immerhin haben sich die Details geklärt, wobei die Oberfliese sich alles merken will und dann im Büro aufschreiben. Ich bin mal gespannt was das wird…

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Buddeltag

Und das hat mit Schiffen nichts zu tun. In diesem Fall geht es entspannt mit einem Anruf um sieben Uhr morgens los: „Hier xyz von der Firma abc. Wir machen für die Telekom den Graben. Wir sind in einer halben Stunde da. Wer sit denn auf der Baustelle?“ Ähh – niemand. Warum? „Irgendwer muss uns sagen wo der Graben hinkommt.“ Dafür habt ihr Pläne bekommen? Von unserm Bauleiter. „Die Pläne haben wir nicht. Die müssen irgendwo in einem Büro liegen.“ Super, also muss halt jemand hin.

Vor Ort legen wir dann mal eben fest, wo der Graben lang geht. Ich hoffe das passt den Stadtwerken auch, da der Verlauf ja eigentlich auch mit denen abgestimmt ist.  Aber was will man machen (ach, ja der Bauleiter ist für den morgen abgemeldet, sonst hätte man den ja einfach anrufen können.) Auf die Frage wann der Graben zugeschüttet werden soll, können wir auch nur sagen, dass heute nicht, weil morgen der Strom noch in den Graben soll. Mal sehen was das noch wird…

Organisationstalente

Es war der Tag an dem der Subunternehmer der Telekom sein Kabel legen soll. Und direkt im Anschluss kommt dann der lokale Stromversorger und legt sein Stromkabel, damit die Jungs vom Sanitärer die Heizung anschließen könne, damit die Aufheizerei beginnen kann, nachdem die Photovoltaiks ihre Anschließerei erledigt haben. Soviel zum Plan. Was sagt die Realität? Der Telefonkerl ruft abends den Bauleiter an, dass das wohl nichts wird, und sie zwei Tage später kommen. Spannend ist, was die Stromer dazu sagen. Hoffentlich klappt das. Die Jungs von den Stadtwerken sind eh grad nicht gut auf mich zu sprechen, nachdem es erst von unserem Bauleiter hieß: Baustromkasten bitte nach verlegen des Hausanschlusses in den Hausanschlussraum verlegen (Stadtwerke: Vom Bauherren schriftlich zu bestätigen) dann der Kostenvoranschlag dafür kam (200 €), woraufhin der Bauleiter meinte dass sei für eine Woche zu teuer („dann gibt es halt mal keinen Strom“) der Kasten also abgebaut werden sollte (vom Bauherrn zu bestätigen). Mal sehen wann der jetzt genau weg kommt. Hoffentlich schnell, kostet ja Miete.

Pause

Es ist seit dem letzten Update doch schon etwas Zeit vergangen. Das hat einen einfachen Grund: Der Estrich ist gekommen. Und liegt da so vor sich hin. Betreten verboten! Am Tag zuvor haben sie uns ordentlich schockiert: Ein Sandberg vorm Eingang. Aber der ist jetzt Geschichte.

Wie nutzen wir die Zeit? Zum einen ist da noch zu klären wer jetzt das Treppenhaus streicht. Ist ein gutes Stück Arbeit. Also ein Angebot machen lassen: 1,5k€. Das sind 5,5 € pro qm! Aussage der zuständigen Kammer: Das ist unterer Durchschnitt. Aha! Wenn man bedenkt, dass die Farbe und Grundierung (Verbrauch nach Herstellerangabe) nur etwa 200€ kosten, ist das ein stolzer Preis. Da bekomme ich für weniger Geld ja noch das Treppengerüst gekauft. Also selber machen.

Weiterhin klärt sich langsam der Anschluss des Hauses an Strom und Telekom sowie Glasfaser. Wird gerade ein Termin auf die nächsten Wochen gelegt. Also aufheizen mit Photovoltaik!

Als letztes haben wir die Details für die Küche festgelegt. Da waren noch ein paar Details wie Optik der Griffe und Oberfläche offen. Das vermessen hat übrigens ergeben, dass die Küche 10 cm kürzer als geplant ist. Naja, mal nachmessen ob das stimmt…

Uuuund Action

So ähnlich jedenfalls. Wir haben jetzt den Nachlass für das Bad bekommen und damit ist auch klar wo wir unterschieben, nämlich bei den externen Händler unseres Vertrauens.

Und – kaum zu glauben – wir haben auch unseren Kaminofen unterschrieben. In der der etwas größeren Variante. Es wird dieser hier.

Und noch was drittes ist passiert: Unser Baumeister höchstpersönlich war auf dem Grundstück, dass sich jetzt auch Baustelle nennen darf und hat ein Loch gegraben. per Hand. Für den Baustromkasten. Große Freude!

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