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Meine armen Hände

Was passiert wenn ein Schreibtischtäter die Arbeitswut bekommt? Es gibt Schmerzen. In diesem Fall liegt das Ganze an der Idee den Schotter der in einem Haufen vor unserem Haus liegt dazu zu verwenden, die ca. 60 cm vom Erdreich zum Boden der Garage aufzufüllen. Eigentliche eine gute Idee, irgendwie habe ich nämlich zweifel, ob unser Auto eine über einen Meter hohe Kante hochfahren kann, woher auch immer die Zweifel kommen. Also eine Schubkarre besorgt, eine Schaufel (jetzt weiß ich auch endlich den Unterschied zwischen einer Frankfurter und einer Holsteiner Schaufel) gekauft (die alte hat leider die Wurzeln im Schrebergarten nicht überlebt) und losgelegt. Immer schön den Schotter in die Schubkarre, drei Meter zur Seite und abladen. Naja: Sechs Stunden später sieht das schon ganz gut aus. Das Auto kann zwar noch nicht hochfahren, aber der Berg ist fast weg und man kann zumindest gemütlich in die Garage laufen, ohne bergsteigen zu müssen. Nur ich bin nah an der Arbeitsunfähigkeit. Mehrere dicke Blasen an den Händen. Insbesondere die auf dem Daumen nervt. Zum Glück verwende ich kein Fingerabdruckscanner oder will demnächst in die USA einreisen. Vom Daumen gibt es jedenfalls keinen Fingerabdruck…

Was wir jetzt nur noch ausrechnen müssen, ist wie viel Schotter insgesamt noch fehlt. Ich will gar nicht wissen, was der wieder kostet.

Baustellentermin

Haben die Herrschaften eigentlich die Meinung, dass der Rest der Welt nicht arbeitet?! “ Wir treffen uns dann am Donnerstag auf der Baustelle. So um 2.“ Na klar. Wir erinnern uns: In dem Haushalt gibt es a) Lehrer und b) Menschen, die Geld verdienen müssen 😉 Daraus folgen zwei Dinge:

  1. Wir können nicht Vormittags auf die Baustelle
  2. Auf Anrufe reagieren wir schon, aber ggf. etwas verzögert.

Ob sich das noch in die Schädel bringen lässt…? Es ist meiner besseren Hälfte jedenfalls gelungen einen etwas späteren Termin zu erhalten, an dem wir auch könne. Also auf auf die Baustelle: Da haben wir auch gleich mal den netten Baumeister kennengelernt. Hat etwas eine ruppige Art, aber mir soll’s ja egal sein, solange er seinen Job macht. Was ist da auf der Baustelle passiert? Nun ja, Baustelle ist etwas übertrieben. Es wurde halt mal wieder das Höhenniveau gemessen und dann noch das Haus abgesteckt. Hat was. Jetzt wissen wir schon mal wie groß dass das aussieht. Also in der Grundfläche. Und dann gab es noch Diskussionen zum Thema  Kran. Was gibt’s da zu diskutieren? Nun ja, vom Platz müsste er da hin, wo die Garage hinkommt. Ist natürlich schwer, wenn man da ein Fundament hinstellen will, während da noch ein Kran ist. Auch unschön ist es die Straße teilzusperren, weil teuer. Also doch aufs Nachbargrundstück? Wenn diese Mitspielen könnte man sich da ja eine Meter Land „borgen“. Gesagt, aufgeschrieben. Der Baumeister kümmert sich drum. Worum er sich auch kümmert ist die Abfuhr des Aushubs und den Stromkasten. Bezüglich dieser schicken Dinge meldet er sich wieder. Ach und auch wegen dem Schotter, für die provisorische Garagenauffahrt sowie den Kranstellplatz. Ich hab ja sanft Angst vorm Preis…

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