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Ergebnis Werkplangespräch

Huhu, kalt ist im Fichtelgebirge (Keine Beschwerden! Es war kein schlechter Wortwitz!) Nach der Fahrerei in die Höhen der Mittelgebirge, und dass aus Zeitgründen ohne Mittagspause, waren wir doch tatsächlich nur knapp drei Stunden beschäftigt. Wie viel Geld wir da gelassen haben wird sich zeigen, wenn das Änderungsangebot da ist. Es könnte glatt aufgehen. In etwa. Was haben wir so getrieben?

  1. Die, ach so moderne „T-Lösung“ im Bad ist raus geflogen (Was das ist? Guggst du z.B. hier). Warum ist die unschön? Weil die alternative, dank großzügigem Bad eine Dusche anstelle der üblichen Dusche/WC-Bereiche ermöglicht. Die übriggebliebenen Mauer der „T-Lösung“ wir nur etwa einen Meter hoch und ab da kommt Glas bis nach oben. DA das Glas ach  noch auf die, von der Dusche gesehen, Außenkante kommt, bliebt in der Dusche automatisch Platz für die Ablage von Seife etc. Die Dusche selbst ist jetzt einfach gefliest. Kommt günstiger als die Duschwanne. Passt. Und weil’s so viel Spaß macht sind auch noch an den Wänden, an die kein Wasser kommen kann die Wandfliesen weg. Nochmal gespart!
  2. Die so beliebten Unterputzspülkästen sind durch Aufputzspülkästen ersetzt worden (Was das ist? → hier😉 Warum einen Aufputzkasten? Zugegeben, sie sind weniger schön. Aber dafür kann man sie einfach oben aufmachen. In meiner Zivi-zeit (ja, so alt bin ich) hatte ich sowohl mit Unter- als auch Aufputzspülkästen zu tun. Und wenn da was kaputt war waren die Aufputz viel angenehmer. Die kann man auch reparieren ohne sich die Arme zu brechen…
  3. Wie schon erwähnt haben wir die Glasecke im Wohnzimmer durch zwei Schiebetüren ersetzt.
  4. Das Dach wird dunkelgrau. Betonziegel. Geglättet wegen Mos.
  5. Die Fensterbänke werden gegen kleinen Aufpreis nicht mit dem graufleckigen Standardzeug ausgestattet, sonder bekommen eine schicke Fensterbank
  6. Ein Rollo im Gäste WC ist raus geflogen (sonst hätte die größere Dusche nicht gepasst)
  7. Die Dusche im kleinen Bad ist ebenfalls ohne Wanne und nur mit Fliesen.
  8. Die Garage bekommt Strom und hinten noch eine Tür
  9. Wir haben noch ein paar Steckdosen geschenkt bekommen;-)
  10. Die es soll doch ein Drucksensor wegen dem Ofen rein?! Da werden wir nochmal drüber reden müssen…

Tja und dann haben wir noch eine Liste mit den Handwerkern bekommen. Das klingt nach telefonieren und Termine machen..

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Hausbauer – Die Entscheidung

Eigentlich ist die Entscheidung einfach und klar. Wer die Vorstellung der einzelnen Firmen verfolgt hat, sieht sicherlich, dass es nur einen geben kann. Wenn wir uns kurz zurückerinnern an die Anforderungen: Es sollte ein massives Haus sein, wegen des Lärms. Es sollte idealerweise einen Keller haben. Schön wären zwei vollwertige Wohngeschosse, bei einer Wohnfläche von etwa 140 qm. Im Preis inbegriffen sollte im Wesentlichen der schlüsselfertige Ausbau sein – zumindest für das erste Angebot, Eigenleistung ist immer möglich. Idealerweise ist bereits eine Photovoltaik mit auf dem Dach. Wir benötigen Wohnzimmer mit angeschlossenem Esszimmer. Eine abgetrennte Küche. Arbeitszimmer. Zwie Kinderzimmer. Schlafzimmer. Bad im Obergeschoss. Vollwertiges Gästebad im Erdgeschoss. Technik in den Keller. Und das ganze bitte innerhalb des Budgets. Wer hat da einen Vorschlag gemacht, über den man reden konnte? Die Nummer IV  und die Nummer V. Ok, der eine baut Holz, aber gut. Im Endeffekt haben wir uns, zum Teil auch nach Gefühl, entschieden.
Eine Entscheidung nach Gefühl ist im allgemeinen ja verpönt, in diesem Fall kann man jedoch zeigen, dass es hier hilfreich ist. Warum? Der Mensch ist in der Lage sich eine wenige (einstellig) Merkmale zu merken und zu vergleichen.  Beispiel Auto. Möchte man ein neues Auto kaufen, gibt es offensichtliche, objektive Kriterien zu erfüllen. Der Teil ist einfach. Dann bleiben, der Einfachheit halber, zwei Autos übrig. Hier alle technischen Details zu vergleichen erscheint noch machbar, wenn auch sehr aufwändig. Nehmen wir an es waren noch 15 Autos in der engeren Wahl. Eine detaillierter Vergleich ist nahezu unmöglich. Bei einem Auto hat man im Vergleich zu einem Haus allerdings noch mehr Ahnung. Bei einem Haus stellt sich öfter die Frage, welche Variante der Technik ist eigentlich besser? Jetzt kann man lange recherchieren. Dabei stößt man auf immer neue Fragen, die die Firma dann beantworten soll. Letztendlich kommt man so aber nicht weiter. Deswegen einfach hin und wieder mal auf den Bauch hören.
Genau das haben wir gemacht, und uns letztendlich für die „Profis“ (V) entschieden. Um das Geheimnis aufzulösen: Dahinter steckt die Firma PROBAU. Dann wollen wir mal sehen, was das wird…

Hausbauer VI

Ha! Erwischt. Einen habe ich glatt übersehen. Da war tatsächlich noch Nummer sechs. Der kommt hier aus dem Umfeld und baut massiv. Bauträger. Klingt erstmal ganz vernünftig. Den einzigen Haken, den er hat: Er redet zu viel. Viel zu  viel. Und sein Preis ist eine mittlere Katastrophe. Zu diesem Preis können wir das jedenfalls nicht machen.

Ich habe mich weiterhin mal umgehört. Allgemein verachte ich an dieser Stelle ja diverse Foren usw., da dort meistens sie Leute schrieben, die unzufrieden sind, und das Lob kommt zu kurz. In diesem Fall kommt er aber aus der Region, und wenn ich mein Kollegen (ja, nur die männlichen, da ich keine weiblichen habe, die hier aus der Region kommen und mit ihm gebaut haben können), frage erhält man die Antwort, dass er tatsächlich recht teuer ist, insbesondere wenn man bedenkt, dass hier nur der minimale Standard im Preis drin ist. Die Aufpreise für nicht Standard sind exorbitant. Von daher: Nein!

Hausbauer IV – the king

Und noch einer war da, keine Sorge, dann fehlt nur noch Nummer fünf ;). Diesmal Holzständerbauweise. Und einen Finanzierer (unabhängig) hat er auch gleich mitgebracht. Erst war mal Gespräch zum Haus, mit direkter Planung im Laptop. Sehr angenehm. Hier geht auch alles problemlos. Insbesondere schön ist auch das eingeplante Energiekonzept. Solar auf dem Dach, oder um exakt zu bleiben: Photovoltaik. Speicher im Keller, Ladesäule vor dem Haus. Nette Sache. Keller geht nicht in dem Budget. Fläche bleibt auch nicht ganz. Das Haus muss ein wenig kleiner werden. In Verbindung mit dem fehlenden Keller heißt das dann sehr viel kleiner. Bin ich ja nicht erfeut, aber das Energiekonzept… Lies den Rest dieses Beitrags

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