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Ärger am Schnürchen

Was sich durch meine Gedanken zieht wie ein roter Faden, ist unsere Benutzung des Nachhbargrundstücks… Da ist ja immer noch nichts passiert. Jetzt ist immerhin ein Termin auf der Baustelle gewesen, an dem sowohl unser Baumeister, als auch der Nachbararchitekt sowie unsere Nachbarin da waren. 1,5 Stunden hat das gedauert. Es nahm zwischendurch pittoreske Züge an, als unser Baumeister versucht hat dem Architekten zu erklären, wie man ein Haus baut. Grandios, wenns nicht so peinlich wäre. Was ist das Ergebnis? Ich verstehe mich blendend mit unserer Nachbarin, unserer beiden Bezahlten verstehen sich gar nicht mehr und: Wir haben uns vertragt. Was ist das Problem? Der Architekt meint, da ein Teil der Fläche auf der unsere Nachbarn bauen wollen aufgeschottert ist, da sei für ihn Luft. Er wisse nicht, wie der Boden darunter aussieht und er braucht gewachsenen Boden. Das kann da natürlich nicht garantiert werden. Unser Baumeister meint, dass sei alles kein Problem. Klar, er hätte es im Zweifel ja verbockt. Naja, jetzt soll der Baumeister der Nachbarn entscheiden. Bin ja mal gespannt.

Nachdem wir das durch haben, kommt unser Baumeister nochmal mit ein paar Rechnungen. er hat die Grube besser verdichtet als im Vertrag mit unserer Baufirma steht. Anstatt in 50 cm Schritten den Boden anzuhäufen und dann drüber zu gehen habe er 20 cm Schritte gemacht. Das ist ja ganz lieb und nett, aber leider nicht beauftragt gewesen, geschweige denn wir wurden vorher informiert. Jetzt die Frage ob wir ihm entgegen kommen können. Antwort: Nein. Kein Vertrag, kein Geld. Schon gar keine 4000€ netto! Was wir zahlen ist der zusätzliche Stahl in der Bodenplatte, da wir den (am unerfahrenen Anfang) noch leichtfertig beauftragt haben, obwohl unser Bauleiter kein Notwendigkeit sah. Und ab jetzt möchte ich den Baumeister Kerl nicht mehr sehen oder hören. Seinen Vorschlag im Spätherbst den Garten zu machen kann er behalten.

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Unter Feuer…

…war sowohl unsere Bodenplattenverstärkung, als auch unser Baumeister.

Von dem habe ich heut einen netten Anruf bekommen mit „Wasserstandmeldung“ (Scherzkeks der Kerl). Was war die Aussage, Nun ja, es würde die Bodenplatte gegossen. Wegen der Lehmlinse hat er nochmal mit unserem Bauleiter zusammen sich das Ganze angesehen. Der Bauleiter meint, dass da gar nichts nötig wäre. Unser Baumeister ist aber nach wie vor der Meinung, dass das verstärkt werden müsse und hat mal ein wenig mehr Stahl eingebaut. Kostenpunkt etwa 500€. Widerspruch unmöglich. Wurde ja schon betoniert. Wehe der macht so was nochmal, dann werde ich aber ungehalten.

Das war nicht gerade die optimale Einstimmung für mich, aber es ging noch weiter. Wie schon bemerkt steht da ein wenig viel Zeug auf dem Nachbargrundstück. Wenig überraschend haben sie sich beschwert. Ganz schlechter Start für das Nachbarschaftsverhältnis. Sie sehen aber ein, dass das das Problem des Baumeisters ist. Den habe ich mal losgeschickt das gerade zu rücken. Ansonsten: Es werde Bodenplatte:20160405_182543_Pano.jpg

It’s never easy

Es wäre ja auch zu schön gewesen. In der Tat hatte unser Baumeister mitgeteilt, dass es mit den Nachbarn abgesprochen ist, dass der Kran auf das Nachbargrundstück darf. Nur darf da auch der ganze Rest hin (Bauwagen Toilette, Steine …) Da werde ich vermutlich mal nachhalten müssen. Super. Aber ansonsten geht es auch stückweise weiter. Die Aufstellung des Krans hatte ja funktioniert, nur leider gab es da noch keinen Strom. Der Stromkasten war zwar da , aber nicht ausgehoben. Kostet. Aber das ist ja zum Glück hinbekommen worden, jetzt muss nur noch geklärt werden, wer die Zusatzkosten dafür trägt, dass da Bauarbeiter rumstanden und auf den Strommenschen gewartet haben…

Ich meine auch , dass man in der Baugrube, in der schon die Fläche der Bodenplatte aufgeschottert ist, eine Tonlinse sieht. Ob das so gut für die Statik ist?20160402_141545[1]

Kindergarten

Willkommen im Kindergarten für Große. Es gibt eine große Schaufel im Sandkasten. Heute wurde ein kleines Loch ausgehoben. Selbstredend sind wir da mal rausgefahren. Schick 😉 Was natürlich auch gemacht wurde: Den Mutterboden im gesamten Raum, der für Maschinen genutzt wird abziehen, und überschüssigen Baden abfahren. Interessant ist, dass wir statt der bisher eingeplanten 25cm Mutterboden doch tatsächlich 45cm haben. Der wird aber nicht weggefahren, sondern bleibt mal schön da…Vom sonstigen Aushub muss auch ein Teil da blieben, wegen der Verfüllung des Arbeitsrums des Kellers. Ich hoffe das was noch da ist reicht.

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Es wird heiß

Und ab geht’s. Der Baubeginn ist in erreichbarer Nähe. Doch zuvor müssen noch ein paar Details aus dem Angebot für den Aushub geklärt werden. Ein kurzes Telefonat hat geklärt, dass wir da ein bisschen mehr da lassen werden. Es ist ja so, dass die Schätzungen doch etwas schwer sind, ich habe zumindest keine Vorstellung was jetzt 300 m^3 sind. So anschaulich. Ausrechnen kann man sich das schon, nur wie viel unverdichteten Boden brauchen wir denn zusätzlich?. Naja, wie dem auch sei. Das ist geklärt.

Daneben lassen wir den Baustrom jetzt ach noch von jemand anderem legen, weil das Ganze auch etwas günstiger geht, als im Angebot des Baumeisters.

Und dann gehts’s auch schon los…

Fast.

Irgendwo muss ja auch der schöne Kran hin. Da müssen wir mal wieder eine Entscheidung treffen: Eigentlich sollte er auf das Grundstück, leider ist das ein wenig schmal. Die einzige Stelle auf die der Kran passen würde ist da, wo die Garage hinkommt. Da das Fundament für diese aber auch recht früh gegossen werden muss, geht das nicht. In die Auffahrt zur Garage klappt das auch nicht, da dort der Wartungsschacht für den Wasseranschluss. Also was tun. Unser Baumeister hatte eine nette Idee: Da das Sperren von öffentlichen Straßen (unverschämt) teuer ist, Fragen wir doch einfach die Nachbarn, ob wir deren Grundstück mitbenutzen dürfen. Da wird aktuell noch nicht gebaut, und vielleicht haben wir ja Glück… Kurze Zeit später hat unser Baumeister angerufen, er habe das mit den Nachbarn geklärt, der Kran kann rüber. Also halt die ein/zwei Meter, die wir da an Platz zusätzlich brauchen. Der Großteil steht bei uns auf dem Grundstück.

Ein Leuchten in der Wiese

Wen sich hier noch jemand erinnert gab es da mal ein kleines Problem mit unseren Grenzsteinen. Der freundliche Nachbarsbauer hatte sie mit seinem Gerät ausersehen zum Teil aus dem Boden gepflügt oder zumindest abgeschrägt. Nach einem freundlichen Gespräch  mit der Gemeinde hat sich ergeben, dass sie sich drum kümmert, also Feld-geschworene hinschickt, und die Rechnung an unseren neuen Nachbarn geht. Gleichzeitig standen wir ja ein wenig unter Zeitdruck, weil die Steine zum Einmessen an der richtigen Stelle sein müssen. Könnte sonst teuer werden. Insbesondere wenn nach dem Bau festgestellt wird, dass unsere Hausfront leider 5cm zu nah am Nachbarn steht. Entweder müsste man dann Grundstück zukaufen (wenn der Nachbar mitspielt) oder Rückbauen (was verdammt teuer und nervig wäre). Langer Rede kurzer Sinn: Wir waren letztens wieder am Grundstück, und es ist alles so wie es sein sollte. Die Grenzsteine sitzen wieder da wo sie hingehören  und für die etwas schlecht sehenden Mitbürger sind sie auch noch mit schickem Pink an-gesprüht.

Wo ist die Baustelle?

Los Hündchen such, wo ist sie…? So oder so ähnlich müssen sich die Vertreter unserer beliebten Firmen vorkommen, wenn sie unsere Noch-Nicht-Baustelle suchen. Jedenfalls verzichtet zum Beispiel Google Maps großzügig auf ein paar Straßen in dem nun ja auch nicht mehr ganz frischen Baugebiet. Bemüht man die, im Allgemeinen genauere, Konkurrenz von (ehemals) Nokia here findet man zwar die Straße, aber leider unter dem falschen Namen. Was bleibt also zu tun? „Schnell“ einen Account sowohl im Google Mapmaker als auch here Mapcreator erstellt und los geht das lustige Eintragen der fehlenden Adresse, beziehungsweise die Korrektur der falschen Eintragung. Und wo man schon mal da ist, habe ich auch gleich noch ein paar kleine andere Details angepasst. erstaunlich wie viele Fehler man da so findet. Jetzt muss ich nur noch auf die Freigabe der Änderungen warten und schon findet man uns auch.

Notarissimo

So, nachdem wir das leidige Grundstücksuchen hinter uns haben, kommt der Notar. War ja irgendwie klar, dass das nur Vormittags geht. Zum Glück haben wir nicht zufällig einen Job, in dem man nicht Urlaub nehmen kann wann man will. Aber mit netten Chefs geht das auch. Also auf zum Notar. ein elendig langes Vorlesen des gesamten Vertragstextes, aber gut das ist Teil der Veranstaltung. Hilfreich waren die Erklärungen. Geld innerhalb von vier Wochen überweisen. Innerhalb von drei Jahren muss gebaut werden, sonst kann die Gemeinde zurückkaufen. Das wird auch im Grundbuch an erster Stelle eingetragen. Ist etwas doof für den Kredit für das Haus selber, da die Bank selber auch an erster Stelle eingetragen sein möchte, aber die Gemeinde tritt im Zweifel im Rang zurück. Immerhin können wir sofort loslegen, da die Gemeinde nicht darauf besteht, dass die Grundbucheintragung bereits erfolgt ist. Wäre gerade auch blöd, da die erst erfolgen kann, sobald die Grunderwerbssteuer bezahlt ist, und das Finanzamt hier leider Personalmangel hat: Bearbeitungszeit: 9 Monate. Andere Leute bekommen in der Zeit zwei Kinder;-) Mal sehen was die Hausbauer so sagen, die werden jetzt dann auch anrücken…

Grundstück final

Tadaa. Es hat geklappt. wir haben unser Grundstück. Wie im vorherigen Post schon gezeigt ist es echt angenehmem eben (geschätzt gerade mal ein Meter Höhenunterschied, und groß genug, um ein schickes freistehendes Häuschen drauf zu stellen. Kostet auch fast nichts. Sagen wir mal so: Es ist zumindest erheblich günstiger, als alles was über einen Makler gegangen wäre. Ich habe das Gefühl es gibt nur Grundstücke, die irgendjemand zu übertriebenen Preisen los werden will. Da er das nicht alleine schafft, ist er der Meinung mit einem Makler ginge das besser. Mag ja sein. So faul sind wir aber nicht…

Die Ortschaft ist auch fast optimal: Kindergarten im Ort; Grundschule im Ort; Arzt im Ort; Bäcker/Metzger im Ort; Einkaufmöglichkeit im Nachbarort; jede Stunde ein Bus Richtung Arbeit, was will man mehr. Lasst die Hausbauer kommen!

Ein Kleinigkeit fehlt uns jetzt noch: Der Notar, aber das sollte sich ja dann auch im Laufe der Woche erledigen.

Druck aufbauen

Fast Ebenes Grundstück

Das Bild zeigt unser Grundstück von der Straße aus. Blick nach Westen. Ich stehe an der Südwestecke

Kleien Gemeinden. Wir haben ein paar Grundstücke gefunden, die einen schönen Bauplatz abgeben würden. Nach Auskunft der Gemeinde sind aber alle reserviert. Tolle Sache das. Und nu? Nun ja, die Bauplätze sind ja nur reserviert. Nach Aussage der Mitarbeiterin in der Gemeinde vor über vier Wochen. Angeblich werden sie aber nur für vier Wochen reserviert. Wir haben mal behauptet wir würden  sie sofort kaufen (also eines davon ;-), wenn sich herausstellt, dass die Interessenten doch abspringen sollten. Keine zwei Stunden später kam der Anruf von der Gemeinde, dass alle noch frei sind. Wir haben unser Lieblingsgrundstück mal reservieren lassen und die ersten Firmen, die das Haus evtl bauen könnten zur Grundstücksbesichtigung eingeladen 😀

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