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Spannung…

…jedenfalls als die Mail vom Elektriker eintrudelt. Schlappe 1,4k€ mehr will er haben für ein ganzes Bündel Steckdosen (Wir haben gelernt: Zwei Einfachsteckdosen kosten genauso viel wie eine Doppelsteckdose, da Mischkalkulation), zwei Schiffsarmaturen (Wer genauso viel Ahnung hat was das ist: Die klassische Kellerlampe, in unserem Fall in der Garage und auf dem Dachboden). Was war noch dabei? Die Klingel mit Gegensprechanlage kostet fast genauso viel wie ohne. Kabel verlegen (10m) zur Garage kostet inklusive Handschachtung etwa ’nen Hunderter (eigene Sicherung). Zusätzliche Außensteckdosen und zusätzliche Sicherungen (Mikrowelle , Außensteckdosen) Ach ja, macht das Freude… Müssen wir wohl machen, da ich da auch nicht verzichten will…

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Unter Spannung

So langsam kommen immer mehr Firmen ins Spiel. Diesmal so richtig der Elektriker. Da wir demnächst mal eine Woche Stressabbau in Form von Urlaub einlegen, haben wir noch schnell vorher einen Termin für die Elektrorohinstallationsplanung vereinbart. Aus Termingründen an einem Samstag. Also um neun am Samstag auf der Baustelle eingetroffen und pünktlichst mit dem Elektriker durch das Haus gegangen. Nachdem wir uns vorher bereits überlegt hatten was wir wo wollen und brauchen ging das relativ flott. Nichtmal eine Stunde später waren wir da wieder raus. So soll das sein! der Elektriker war auch überrascht: Wir dürften Rekordhalter seiner Karriere sein. Er bräuchte da auch schon mal einen ganzen Tag dazu. Hängt halt an den Bauleuten.

Es wird heiß

Und ab geht’s. Der Baubeginn ist in erreichbarer Nähe. Doch zuvor müssen noch ein paar Details aus dem Angebot für den Aushub geklärt werden. Ein kurzes Telefonat hat geklärt, dass wir da ein bisschen mehr da lassen werden. Es ist ja so, dass die Schätzungen doch etwas schwer sind, ich habe zumindest keine Vorstellung was jetzt 300 m^3 sind. So anschaulich. Ausrechnen kann man sich das schon, nur wie viel unverdichteten Boden brauchen wir denn zusätzlich?. Naja, wie dem auch sei. Das ist geklärt.

Daneben lassen wir den Baustrom jetzt ach noch von jemand anderem legen, weil das Ganze auch etwas günstiger geht, als im Angebot des Baumeisters.

Und dann gehts’s auch schon los…

Fast.

Irgendwo muss ja auch der schöne Kran hin. Da müssen wir mal wieder eine Entscheidung treffen: Eigentlich sollte er auf das Grundstück, leider ist das ein wenig schmal. Die einzige Stelle auf die der Kran passen würde ist da, wo die Garage hinkommt. Da das Fundament für diese aber auch recht früh gegossen werden muss, geht das nicht. In die Auffahrt zur Garage klappt das auch nicht, da dort der Wartungsschacht für den Wasseranschluss. Also was tun. Unser Baumeister hatte eine nette Idee: Da das Sperren von öffentlichen Straßen (unverschämt) teuer ist, Fragen wir doch einfach die Nachbarn, ob wir deren Grundstück mitbenutzen dürfen. Da wird aktuell noch nicht gebaut, und vielleicht haben wir ja Glück… Kurze Zeit später hat unser Baumeister angerufen, er habe das mit den Nachbarn geklärt, der Kran kann rüber. Also halt die ein/zwei Meter, die wir da an Platz zusätzlich brauchen. Der Großteil steht bei uns auf dem Grundstück.

Tür 2

Nein es geht nicht um eine 2. (zweite) Tür, es geht mal wieder um unsere Haustür. Da gibt es ja doch mehr als den ursprünglichen Betrag. Allerdings ist es nicht vorgesehen, dass die Tür in Alu ausgefertigt wird. Deswegen waren wir nochmal bei unserm Türen- und Fenstermenschen. Im Ergebnis haben wir jetzt doch wieder ein Alu-Tür gegen einen geringen Aufpreis von ca. 200€. Dafür sind die Glaselemente jetzt verschwunden, und es ist eine massive Tür. Das Seitenteil aus Glas nimmt die Linien der Tür auf. wunderbarer Kompromiss. Ein wenig sauer wegen des Mehrpreises bin ich allerdings schon.

Bemusterung die 1.

Heute war großer Bemusterungsstress. Extra einen Tag Urlaub genommen um drei Themen zu erledigen:

  1. Haustüre. Anfahrt ca. eine halbe Stunde. Geht noch. Da werden wir von einem freundlichen Verkäufer Empfangen, der erst mal etwas verwundert vom Preis, der einkalkuliert ist, ist. Das ist für eine Tür inklusive einem über einem Meter breitem Seitenteil ein wenig wenig, sagt er. Wir gehen mal davon aus, dass da nur ein Fehler passiert ist, da die Summe exakt dem entspricht, was auch bei Leuten eingeplant wird, die ohne Seitenteil an der Haustür bauen. Wir hoffen das mal und haben uns in einer halben Stunde ein Tür ausgesucht Preisrahmen werden wir noch klären, und die Fenster und Schiebetüren zur Terrasse  ausgesucht. Da gab es ja nicht viel zu entscheiden. Fenster halt. Die Auswahl zur Haustür war schon interessanter. Da hat uns der Verkäufer zu Aluminium gedrängt, da er „ein mieses Gefühl hätte“ eine reine Plastiktür zu verkaufen. Zumindest wäre die günstiger… Warum Alu? Ist gerade bei zwei Metern Konstrukt die vermutlich stabilerer Wahl. Ich möchte nicht einen „flatternden“ Rahmen an der Haustür haben.
  2. Fliesen. Wo wir doch in der Nähe waren, fahren wir mal eben die 40 km zum Fliesenleger – genau genommen zu einem Fliesengroßhandel. Dort landen wir, obwohl keinen Termin, sofort bei einem recht jungen Verkäufer, der uns quasi keine Beratung zukommen lässt. Aber meine Frau weiß ja eh was sie will. Möglichst teuer soll es sein. Oder so. Jedenfalls hab ich manchmal das Gefühl, dass sie exakt die teuerste Fliese ansteuert. Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Wir haben tatsächlich Fliesen günstiger als den einkalkulierten Preis gefunden. Nur eine ist etwas teurer. Kostet aber fast nichts mehr, und ist nur für 3 qm. Was noch fehlt sind die Fliesen für den Boden im großen Bad und in der Küche. Mal sehen, was der Fliesenleger sagt, bezüglich eines Mehrpreises für die „Sondergröße“: Unsere Fliesen sind nicht alle Standard, also 30 x 30 cm.
  3. Fliesen II. Aus Formgründen, und um die letzten zwei fehlenden Fliesen auszusuchen sind wir noch zu einer anderen Firma gefahren, aber da gab es nichts anderes. Also müssen wir uns den Plan für die Böden in der Küche und im Bad nochmal überlegen.
  4. Bad. Den größten Spaß haben wir uns zum ende aufgehoben. Das Bad. Meine Frau hat da spezielle, detaillierte (teure) Vorstellungen , wie das Bad auszusehen hat. Ein Wellnesstempel geradezu. Nur ich würde damit gerne im eingeplanten Budget bleiben. Das könnte schwer werden. Also ab in den Sanitärhandel, einem großen Zusammenschluss von Händlern in Deutschland, und glücklicherweise nur mit dem Kommentar „Normalerweise bräuchten Sie ja einen Termin, aber sie haben Glück“. Also eine spontane Beratung bekommen. Sie schickt uns ein Angebot, also genauer dem Sanitärer, der das dann einbaut. Uns nennt natürlich keiner einen Preis, nur der Blick, als wir den einkalkulierten Betrag zeigen, der spricht Bände. Er ist irgendwie mitleidig. Und dann der schöne Satz: Dafür bekommen sie nicht mal eine Badewanne, geschweige denn ein Haupt und ein Gästebad. Ein Satz, den wir noch öfter hören werden…

Warteschleifen

Und wieder ein Kapitel aus dem lustigen Leben eines telefonierenden Bauherren (Kann man die höheren Telefonkosten eigentlich als Sonderausgabe absetzten? Lonhen würde es sich langsam…). In diesem Falle allerdings kostenlos. Ich habe mal wieder bei der Telekom angerufen. Da war ja noch was mit Rabatt, wenn man den Hausanschluss bei der DT AG beauftragt und gleichzeitig ein magenta Zuhause Tarif abschließt, spart man 400€. Genauer werden die 400€ dem neuen Tarif gutgeschrieben, man zahlt also den Normalpreis für das Kabellegen, aber dann die ersten paar Monate kein Geld. Das haben wir jetzt mal beauftragt. Ist schon lustig einen Vertrag abzuschließen, der noch gar nicht möglich ist. Aber ich hoffe mal, dass das alles gut geht. Jetzt darf ich mich mal um die Pläne, die die DT AG zum Anschlusslegen wünscht kümmern…

Übellaschung

Was bin ich froh, dass ich die lokale Tageszeitung lese. Seitdem ich weiß, wo unsere neue Herberge steht sogar den Teil, in dem es um unser neue Heimat geht. Da gab es jetzt auch einen netten Infokasten über die Beschlüsse des Gemeinderates zu den neuen Bauanträgen, in dem wir, zusammen mit allen andern neuen Bauherren,  namentlich erwähnt wurden (Dürfen die die Namen überhaupt rausgeben?). In diesem Zusammenhang wurde auch eine Neuregelung der Ausgleichsmaßnahmen beschlossen, so wird jedes Bauvorhaben, ob privat oder geschäftlich, ab sofort mit an Ausgleichsmaßnahmen beteiligt. Erstmal kein Thema und verständlich. Die Kosten dafür werden dem Bauherren nach Ende der Bauarbeiten in Rechnung gestellt. Neben dem üblich Aufschrei der Landwirte dabei, stört mich noch eine Kleinigkeit. Wir fallen nicht unter diese Regel. Warum stört ihn das? Ganz einfach: Wir wurden angeblich informiert, dass man nach Abschluss der Bauarbeiten auch auf die Eigentümer der bereits beantragten Bauten zukommt. Zu den bereits beantragten gehören wir. Als der Zeitungsartikel erschien hatten wir unsere Genehmigung schon längst. Informiert über Ausgleichsmaßnahmen wurden wir aber nicht ansatzweise. Jedenfalls erinnere ich mich an nichts und habe auch nichts schriftlich. Super. Mal sehen, was das noch wird…

Kein Schwein ruft mich an…

Ich bin auch nicht so wild drauf mit lebendem Schinken zu telefonieren. Aber so grundsätzlich würde ich schon gerne telefonieren. Dazu müsste man aber ans Haus einen Telefonanschluss legen. Aktuell sind wir congstar Kunden und haben uns tatsächlich eingebildet das auch bleiben zu könne. Leider gibt’s da nach kurzer Google-Suche eine große Ernüchterung. Kunde kann man zwar bleiben, den Hausanschluss legt aber die Konzernmutter für einen kleinen Obolus von fast 700€. Das Ganze geht aktuell günstiger, wenn man doch gleich noch einen tollen magenta Zuhause Tarif abschließt. Uns schon 400€ (!) gespart. So günstig kann ein anderer Anbieter schon fast nicht sein, dass sich das nicht lohnt. Aber wozu ist man denn bei einer Tochter der Telekom. Also eine schöne E-Mail geschrieben, wie das denn aussieht mit dem Hausanschluss und dem reduzierten Preis, wenn man bei congstar bleibt. Antwort: Leider können Sie Ihre Telefonnummer nicht mitnehmen. Ahh, ja. Das wollte ich zwar nicht wissen, aber danke für die Antwort. Nach kurzer Nachfrage ergab sich dann , dass tatsächlich der Rabatt (oder genauer die Gutschrift) auf den magenta Zuhause Tarif beschränkt ist. Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt, als diese Info eingetrudelt ist schon beim Bauherren-Service angerufen und ein Angebot machen lassen. Darf ich jetzt nochmal anrufen und einstampfen lassen. Jetzt will ich die 400€ sparen. Damit bekommt man schon fast einen besseren Ofen…

Bemusterungsplanung

Ja, da will schon wieder was geplant werden. Nachdem wir mittlerweile Wissen wer als Handwerker so da ist, können wir auch festlegen, wann wir uns was ansehen. Und der Plan ist wie folgt: Die Haustüre ist in der Nähe, aber aufgrund der Öffnungszeiten ein Fall für einen Urlaubstag. Wenn wir schon dabei sind kann man den eh angebrochenen Tag dann elegant für Bemusterung von Fliesen (Küche, Bäder und Flur) und dem Bad verwenden. Gedacht, telefoniert und gescheitert. Warum? Das mit der Haustür klappt wunderbar, nur der Fliesenleger und Sanitärer hat natürlich kein Lager wo man was bemustern könnte. Also müssen wir das wohl bei den zugehörigen Zulieferern machen. Aber dann halt die an dem hübschen Tag. Das einzige was mich ein wenig stört sind die Firmen, bei denen wir uns die Bäder aussuchen sollen. Das könnte lustig werden. Richter+Frenzel und die elements angeschlossenen Häuser sind ja nicht gerade für ihren geringen Preis bekannt. Mal sehen was das wird…

Ergebnis Werkplangespräch

Huhu, kalt ist im Fichtelgebirge (Keine Beschwerden! Es war kein schlechter Wortwitz!) Nach der Fahrerei in die Höhen der Mittelgebirge, und dass aus Zeitgründen ohne Mittagspause, waren wir doch tatsächlich nur knapp drei Stunden beschäftigt. Wie viel Geld wir da gelassen haben wird sich zeigen, wenn das Änderungsangebot da ist. Es könnte glatt aufgehen. In etwa. Was haben wir so getrieben?

  1. Die, ach so moderne „T-Lösung“ im Bad ist raus geflogen (Was das ist? Guggst du z.B. hier). Warum ist die unschön? Weil die alternative, dank großzügigem Bad eine Dusche anstelle der üblichen Dusche/WC-Bereiche ermöglicht. Die übriggebliebenen Mauer der „T-Lösung“ wir nur etwa einen Meter hoch und ab da kommt Glas bis nach oben. DA das Glas ach  noch auf die, von der Dusche gesehen, Außenkante kommt, bliebt in der Dusche automatisch Platz für die Ablage von Seife etc. Die Dusche selbst ist jetzt einfach gefliest. Kommt günstiger als die Duschwanne. Passt. Und weil’s so viel Spaß macht sind auch noch an den Wänden, an die kein Wasser kommen kann die Wandfliesen weg. Nochmal gespart!
  2. Die so beliebten Unterputzspülkästen sind durch Aufputzspülkästen ersetzt worden (Was das ist? → hier😉 Warum einen Aufputzkasten? Zugegeben, sie sind weniger schön. Aber dafür kann man sie einfach oben aufmachen. In meiner Zivi-zeit (ja, so alt bin ich) hatte ich sowohl mit Unter- als auch Aufputzspülkästen zu tun. Und wenn da was kaputt war waren die Aufputz viel angenehmer. Die kann man auch reparieren ohne sich die Arme zu brechen…
  3. Wie schon erwähnt haben wir die Glasecke im Wohnzimmer durch zwei Schiebetüren ersetzt.
  4. Das Dach wird dunkelgrau. Betonziegel. Geglättet wegen Mos.
  5. Die Fensterbänke werden gegen kleinen Aufpreis nicht mit dem graufleckigen Standardzeug ausgestattet, sonder bekommen eine schicke Fensterbank
  6. Ein Rollo im Gäste WC ist raus geflogen (sonst hätte die größere Dusche nicht gepasst)
  7. Die Dusche im kleinen Bad ist ebenfalls ohne Wanne und nur mit Fliesen.
  8. Die Garage bekommt Strom und hinten noch eine Tür
  9. Wir haben noch ein paar Steckdosen geschenkt bekommen;-)
  10. Die es soll doch ein Drucksensor wegen dem Ofen rein?! Da werden wir nochmal drüber reden müssen…

Tja und dann haben wir noch eine Liste mit den Handwerkern bekommen. Das klingt nach telefonieren und Termine machen..

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