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Es werde warm

Kommt man Abends um sechs auf die Baustelle ist doch tatsächlich noch ein Handwerker da. Und wer? Der Sanitärer und verkabelt die Wärmepumpe. Damit kann es dann mit dem Aufheizen losgehen. 10 Tage lang stückweise auf eine Rücklauftemperatur von 45°C. Und das noch ohne Photovoltaik. Ich bin entsetzt! Naja, die Photovoaltaikjungs haben Ärger bekommen und rücken übermorgen an. AB jetzt also zwei bis dreimal am Tag lüften!

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Wo ist noch Platz

Tjo, da steht dann endlich die Besprechung zum Thema Fliesen auf der Baustelle an. Das ganze war ja etwas wirr: Normalerweise treffen wir uns mit den Handwerkern direkt auf der Baustelle. Dazu machen wir mit einem Vertreter der Firma einen Termin aus. Diesmal bestand der Chef der Fliesenfirma aber darauf, unseren Bauleiter mitzunehmen. Also Termin für drei. Als wir auf die Baustelle kommen, ist  aber leider kein Parkplatz frei. Der Sanitärer baut gerade die Wärmepumpe ein, die Jungs vom Strom basteln am Hausanschluss und an den Steckdosen und zwischen drin wir mit dem Fliesenleger. Immerhin haben sich die Details geklärt, wobei die Oberfliese sich alles merken will und dann im Büro aufschreiben. Ich bin mal gespannt was das wird…

Handarbeit

Die Trocknungsphase (Teil 1) des Estrich ist vorüber und es gibt wieder was zu tun. Immerhin sieht das Haus jetzt annähernd fertig aus. Fast. Was als nächstes ansteht ist der Eigeneinsatz: Decke spachteln. Zumindest die Flächen, an denen die Betonplatten aufeinander treffen möchten verschmiert werden. Nebenher wissen wir jetzt auch, dass tatsächlich der Strom und Telefon gelegt werden. Damit es richtig Spaß macht klappt auch der Photovoltaik-Anschluss rechtzeitig zum Aufheizen. So soll das sein20160801_183817_Pano.jpg!

Planungen

Da wir im Moment wegen den Trockezeit des Estrich nichts im Haus tun können, beschäftigen wir uns halt mit der Planung. Als da wären:

  1. Wie bekommen wir den bei der Schwiegermutter gelagerten Boden für das Wohnzimmer zum Haus?
  2. Welche Möbel müssen noch von der Schwiegermutter ins Haus?
  3. Welche Farbe bekommt die Treppe jetzt final?
  4. Wo lagern wir das Zeug?
  5. Wie geht es mit dem Strom weiter?
  6. Was machen wir mit dem Garten?
  7. Wann wird verspachtelt und tapeziert?

Ganz schön viele Themen…

  1. 1-4 wird in einem Rutsch erledigt: Kleinen Transporter mieten (Dank an den Arbeitgeber: Großkundenrabatt!), und eine kleine 500km Tour fahren. Erst den Treppenbauer besuchen, dann das Zeug (Boden für das Wohnzimmer und was uns sonst so einfällt) bei der Schwiegermutter abholen und auf dem Rückweg noch in einem Möbelhaus einen neuen Schrank holen (Ich bin nicht für die Einrichtung zuständig, aber so wie ich das verstanden habe muss ich meinen Kleiderschrank abgeben, weil die Farbe nicht passt. Ich bekomme also einen neuen, oder so…).
  2. Siehe 1.
  3. Siehe 1.
  4. Siehe 1.
  5. Da kommt Schwung rein. In zwei Wochen legt die Telekom die Telefonleitung; da kommt dann Strom und Glasfaser gleich mit. Muss nur noch der Elektriker mitspielen und wir können die Photovoltaik zum aufheizen des Estrichs nutzen.
  6. Garten… Vermutlich werden wir die Maschinen leihen und dann selber den Garten einebnen. Terasse und Co? Müssen wir mal schauen…
  7. Wenn wir wieder ins Haus können, schauen wir uns mal den Trocknungsgrad des Putzes an. Abhängig davon wird das Timing mit dem Verschachteln und Co geplant.

Brizztl

Eigentlich wollen wir ja die Photovoltaikanlage gleich zum Heizen des Hauses in der Trocknungsphase des Estrich nutzen. Ob das so klappt? Jedenfalls haben wir vor wenigen Monaten mal die Info bekommen, dass unser Elektriker sich um die Anträge kümmert. Das hat er wohl, da wir auch den Antrag zur Einrichtung eines Hausanschlusses bekommen haben. Leider fehlen uns da zwei Schätzwerte. Jetzt wird es langsam ein wenig knapp, wenn die PV-Anlage noch vor dem Estrich drin sein soll. Also nochmal nach-gebohrt und endlich alle Zahlen bekommen. Antrag gestellt und siehe da, ein Tag später war das Angebot da 1,5k€. Ohne Erdarbeiten. Schnäppchen. Naja, wenn sie schon so günstig sind, können sie auch gleich Glasfaser legen, das kostet dann nur 350€ mehr. Und was liegt liegt. Nachdem wir ja keinen Fernsehanschluss (Kabel, Antenne oder Satellit) haben lohnt sich das vielleicht später mal…

Et jeht doch vorwärts

Endlich mal wieder einen großen Schritt vorwärts. Die letzten Tage waren die Herren der Elektrofirma im Haus und haben überall Löcher rein gemacht. Klingt schlimmer als es ist. In den Löchern sind jetzt Kabel für die Steckdosen und Lichtschalter. Und die Wände an denen die Jungs vom Strom nicht tätig waren, waren die Jungs vom Wasser tätig. Überall Rohre und Lüftungsschläuche. Nur ein winziger Fehler ist passiert: Die Trennwand zwischen Badewanne und Dusche ist etwas verrutscht. Um 8 cm um genau zu sein. Das wird ein wenig eng mit dem Durchgehen an dieser Stelle. Da müssen sie wohl nochmal nachjustieren. Leider liegen darin dann auch noch Rohre. Naja, nicht mein Problem…

Spannung…

…jedenfalls als die Mail vom Elektriker eintrudelt. Schlappe 1,4k€ mehr will er haben für ein ganzes Bündel Steckdosen (Wir haben gelernt: Zwei Einfachsteckdosen kosten genauso viel wie eine Doppelsteckdose, da Mischkalkulation), zwei Schiffsarmaturen (Wer genauso viel Ahnung hat was das ist: Die klassische Kellerlampe, in unserem Fall in der Garage und auf dem Dachboden). Was war noch dabei? Die Klingel mit Gegensprechanlage kostet fast genauso viel wie ohne. Kabel verlegen (10m) zur Garage kostet inklusive Handschachtung etwa ’nen Hunderter (eigene Sicherung). Zusätzliche Außensteckdosen und zusätzliche Sicherungen (Mikrowelle , Außensteckdosen) Ach ja, macht das Freude… Müssen wir wohl machen, da ich da auch nicht verzichten will…

Mal wieder das liebe Geld

Es ist eine Rechnung eingetrudelt. Fertigstellung Sanitär- und Elektro-Rohinstallation. Für mich sieht das noch sehr roh aus. Es liegen die Kabel nur in den Wänden (vorbildlich innerhalb der üblichen Installationszonen), die Wasserleitungen und die Teile der Lüftung, die in der Wand sind. Ich hätte ja schon erwartet, dass da auch die Rohre und Kabel, die später unter Estrich verschwinden mit dabei sind. Aber nein, bei uns ist das nicht so. Auch recht. Dann wird halt mal wieder geblecht. Immerhin ist es gelungen die Sanitärgegenstände zu verbauen.

Unter Spannung

So langsam kommen immer mehr Firmen ins Spiel. Diesmal so richtig der Elektriker. Da wir demnächst mal eine Woche Stressabbau in Form von Urlaub einlegen, haben wir noch schnell vorher einen Termin für die Elektrorohinstallationsplanung vereinbart. Aus Termingründen an einem Samstag. Also um neun am Samstag auf der Baustelle eingetroffen und pünktlichst mit dem Elektriker durch das Haus gegangen. Nachdem wir uns vorher bereits überlegt hatten was wir wo wollen und brauchen ging das relativ flott. Nichtmal eine Stunde später waren wir da wieder raus. So soll das sein! der Elektriker war auch überrascht: Wir dürften Rekordhalter seiner Karriere sein. Er bräuchte da auch schon mal einen ganzen Tag dazu. Hängt halt an den Bauleuten.

Endlich wieder was los…

…auf der Baustelle. Und zwar oben drauf. Unser Häuschen bekommt ein Dach. Jetzt erklärt sich auch, wieso wir bereits festlegen mussten welche Farbe die Sichtschalung haben muss. (Diejenigen, die nicht wissen was das wieder ist: Die Bretter, die von unten an Dachvorsprüngen zu sehen sind.) Die Bretter und Dachbalken sind nämlich bereist lackiert, jedenfalls in dem Teil der zu sehen ist.

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Ein Ausschnitt des Daches. Zu erkennen ist die Sichtschalung in weiß. (Für die aufmerksamen Beobachter: Ja zu diesem Zeitpunkt waren die Ziegel noch nicht drauf.

Obendrein kommen dann unsere Dachziegel dazu. Und damit das Ganze etwas schicker aussieht hier nochmal ein vorher-nachher-Bild:

Was da noch fehlt ist eindeutig die Wartungsluke, die kommt aber noch oberhalb des Schornsteins hin. Rechst erkennt man schon einen Teil der Photovoltaik. Die ist mittlerweile komplett. Ach die Leitungen sind gelegt. Was noch fehlt ist der Anschluss ans Netz. Siehe auch hier. Damit ist der Rohbau komplett.

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Fertiges Dach mit Photovoltaik. Ansicht des Süddachs

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