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Boden

Nachdem wir langsam in die Situation kommen, dass die Zeit knapp wird, müssen wir priorisieren. Die Küche kommt in einer guten Woche. Bis dahin muss der Boden in derselben liegen. Im Wohnzimmer ist der Boden bereits vorrätig, kann also problemlos gelgt werden. Was noch nicht ganz klar ist, ist wann die Boden genau gelegt werden können. Beduerlicherweise muss noch auf den Fliesenleger gewartet werden, da der die Feuchtemessung machen soll. Der lässt aber weiter auf sich warten. Auch die Sanitärer sind mal wieder ein Ausbund an Tempo… Nun ja, irgendwann wird das schon noch was werden.

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Plitsch Platsch

Ich liebe Fortschritt! Es gibt einen Plan für den Einbau der Badewanne. Solangsam sieht das ran auch nach Haus aus. Damit das noch besser wird, steht dann noch eine Rundfahrt an: Boden abholen, Treppenfarbe festlegen und Schrank kaufen. Die 400 km waren ein Kinderspiel. 10 Minuten beim Treppenbauer die Farben ausgesucht zu denen wir jetzt Muster zugeschickt bekommen (nein, keine Mustertreppen sondern Muster-Holzstückchen). Dann wieder eine Stunde Fahrt zur Schwiegermutter den Boden holen einladen und noch so einiges mehr an Zeug (Klar, keine bessere Hälfte muss zwecks schwanger ja nix tragen) und dann beim schwedischen Möbelhaus noch einen neuen Schrank besorgt. Wusste gar nicht dass ein Schrankkorpus so viel wiegen kann. Fazit. Mit einem Sprinter quer durch die Republik gefahren. Schmerzen überall. Frau glücklich.

Planungen

Da wir im Moment wegen den Trockezeit des Estrich nichts im Haus tun können, beschäftigen wir uns halt mit der Planung. Als da wären:

  1. Wie bekommen wir den bei der Schwiegermutter gelagerten Boden für das Wohnzimmer zum Haus?
  2. Welche Möbel müssen noch von der Schwiegermutter ins Haus?
  3. Welche Farbe bekommt die Treppe jetzt final?
  4. Wo lagern wir das Zeug?
  5. Wie geht es mit dem Strom weiter?
  6. Was machen wir mit dem Garten?
  7. Wann wird verspachtelt und tapeziert?

Ganz schön viele Themen…

  1. 1-4 wird in einem Rutsch erledigt: Kleinen Transporter mieten (Dank an den Arbeitgeber: Großkundenrabatt!), und eine kleine 500km Tour fahren. Erst den Treppenbauer besuchen, dann das Zeug (Boden für das Wohnzimmer und was uns sonst so einfällt) bei der Schwiegermutter abholen und auf dem Rückweg noch in einem Möbelhaus einen neuen Schrank holen (Ich bin nicht für die Einrichtung zuständig, aber so wie ich das verstanden habe muss ich meinen Kleiderschrank abgeben, weil die Farbe nicht passt. Ich bekomme also einen neuen, oder so…).
  2. Siehe 1.
  3. Siehe 1.
  4. Siehe 1.
  5. Da kommt Schwung rein. In zwei Wochen legt die Telekom die Telefonleitung; da kommt dann Strom und Glasfaser gleich mit. Muss nur noch der Elektriker mitspielen und wir können die Photovoltaik zum aufheizen des Estrichs nutzen.
  6. Garten… Vermutlich werden wir die Maschinen leihen und dann selber den Garten einebnen. Terasse und Co? Müssen wir mal schauen…
  7. Wenn wir wieder ins Haus können, schauen wir uns mal den Trocknungsgrad des Putzes an. Abhängig davon wird das Timing mit dem Verschachteln und Co geplant.

Ich bin am Boden…

… und kontrolliere die verwendeten Materialien für die Dämmung am Fußboden. Es geht nämlich munter weiter. Nachdem der Putz drin ist, fackeln die nicht lange und der Sanitärer ist damit beschäftigt die Dämmung am Boden zu verlegen. Und zwischen drin die Lüftung. So langsam könnte man meinen das könnte was werden.

Einzige Stelle an die nichts kommt: Die Stellfläche der Badewanne. Die Wanne hat mit Füßen eine Höhe von ca. 60 cm. Ist ein wenig hoch zum Einsteigen. Deswegen wird an der Stelle der Estrich ausgespart, und die Wanne auf den Rohfußboden gestellt. Dann ist die Einstiegshöhe nur noch bei ca 45 cm. Schon erheblich angenehmer. Da wir ein fast runde Badewanne haben, ist das aber nicht so einfach. Welche Fläche soll das sein? Abmessungen der Wanne nach Auskunft des Azubis: 180 cm X 80 cm. Genau. Rund?! Also mit dem Chef gesprochen: Wir bekommen eine Schablone. Geht doch!20160718_192330.jpg

Es wachse was auf dem Boden

Aber bitte kein Gras. Wir waren mal wieder unterwegs und haben uns was ausgedacht. Wie schon mal erwähnt haben wir uns entschlossen in einigen Zimmern Teppichboden zu legen. Und den ersten davon haben wir nun fürs Schlafzimmer ausgesucht. Lieferung irgendwann. Hat ja auch noch Zeit. Das schöne an der Sache ist: Er kann im Geschäft für umsonst gelagert werden…

Kindergarten

Willkommen im Kindergarten für Große. Es gibt eine große Schaufel im Sandkasten. Heute wurde ein kleines Loch ausgehoben. Selbstredend sind wir da mal rausgefahren. Schick 😉 Was natürlich auch gemacht wurde: Den Mutterboden im gesamten Raum, der für Maschinen genutzt wird abziehen, und überschüssigen Baden abfahren. Interessant ist, dass wir statt der bisher eingeplanten 25cm Mutterboden doch tatsächlich 45cm haben. Der wird aber nicht weggefahren, sondern bleibt mal schön da…Vom sonstigen Aushub muss auch ein Teil da blieben, wegen der Verfüllung des Arbeitsrums des Kellers. Ich hoffe das was noch da ist reicht.

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Boden Küche

Unsere Fliesenbemusterung war ja noch nicht ganz vollständig. Zum einen fehlt eine Fliese für den Boden im Hauptbad, und eine für den Boden in der Küche. Zumindest mit letzterer kommen wir langsam in Schwung. Wir haben uns mal unsere jetzige Küche angesehen. Da liegt ja Laminat. Das könnte man ja im Haus auch machen. Jetzt müssten wir nur wissen welches da passen würde. Also ab in den Baumarkt. Durch die Reihen gelaufen und gefreut. Gibt immernoch schicke Sachen hier. Wir haben nur eine Kleinigkeit übersehen: Die Arbeitsplatte in der Küche hatten wir vom Boden abhängig gemacht. Jetzt wollen wir aber keine Boden aussuchen, ohne zumindest grob zu wissen, wie die Küchenarbeitsplatte aussieht. Also nix wird’s mit dem Boden-Kaufen für die Küche. Jetzt haben wir also mal wieder mit unserer Lieblingsküchenverkäuferein geplaudert: Die ist zwar aktuell krank, aber wenn sie wieder fit ist, schauen wir uns mal an, was die Hersteller dieses Jahr so für Arbeitsplatten im Angebot haben und legen die dann fast. Angepasst daran wird dann der Boden ausgesucht. Glaube ich.

Gehen wir in die Details

Da waren noch ein paar offene Fragen. Zum einen, haben wir in unserer Handwerkerliste seltsamer Weise niemanden, der eine Photovoltaikanlage auf unser Dach schraubt. Dabei ist sie mit gebucht. Weiterhin wüssten wir gerne, wann ich mit einem Angebot zu den Fliesen und zu den Bäder rechnen kann. Ach und ein Plan wegen Baubeginn wäre echt nett. Also mal freundlich angerufen, bei unserer Baufirma. Ist alles ok. Der Handwerker ist ihnen im Zusammenkopieren der Liste durchgegangen; eine aktualisierte Liste kommt mit dem aktualisierten Werkplan. Die Angebote zu Fliesen und Bad kommen direkt von den zuständigen Handwerkern. Nicht zu vergessen ist noch die Tür. Auch da kommt der korrigierte Preis nochmal. Es fehlen nämlich aus versehen 500 €. Also dürfen wir auch nochmal zu unserem Türbauer und dort darüber reden, ob wir damit hinkommen.

Bemusterung die 1.

Heute war großer Bemusterungsstress. Extra einen Tag Urlaub genommen um drei Themen zu erledigen:

  1. Haustüre. Anfahrt ca. eine halbe Stunde. Geht noch. Da werden wir von einem freundlichen Verkäufer Empfangen, der erst mal etwas verwundert vom Preis, der einkalkuliert ist, ist. Das ist für eine Tür inklusive einem über einem Meter breitem Seitenteil ein wenig wenig, sagt er. Wir gehen mal davon aus, dass da nur ein Fehler passiert ist, da die Summe exakt dem entspricht, was auch bei Leuten eingeplant wird, die ohne Seitenteil an der Haustür bauen. Wir hoffen das mal und haben uns in einer halben Stunde ein Tür ausgesucht Preisrahmen werden wir noch klären, und die Fenster und Schiebetüren zur Terrasse  ausgesucht. Da gab es ja nicht viel zu entscheiden. Fenster halt. Die Auswahl zur Haustür war schon interessanter. Da hat uns der Verkäufer zu Aluminium gedrängt, da er „ein mieses Gefühl hätte“ eine reine Plastiktür zu verkaufen. Zumindest wäre die günstiger… Warum Alu? Ist gerade bei zwei Metern Konstrukt die vermutlich stabilerer Wahl. Ich möchte nicht einen „flatternden“ Rahmen an der Haustür haben.
  2. Fliesen. Wo wir doch in der Nähe waren, fahren wir mal eben die 40 km zum Fliesenleger – genau genommen zu einem Fliesengroßhandel. Dort landen wir, obwohl keinen Termin, sofort bei einem recht jungen Verkäufer, der uns quasi keine Beratung zukommen lässt. Aber meine Frau weiß ja eh was sie will. Möglichst teuer soll es sein. Oder so. Jedenfalls hab ich manchmal das Gefühl, dass sie exakt die teuerste Fliese ansteuert. Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Wir haben tatsächlich Fliesen günstiger als den einkalkulierten Preis gefunden. Nur eine ist etwas teurer. Kostet aber fast nichts mehr, und ist nur für 3 qm. Was noch fehlt sind die Fliesen für den Boden im großen Bad und in der Küche. Mal sehen, was der Fliesenleger sagt, bezüglich eines Mehrpreises für die „Sondergröße“: Unsere Fliesen sind nicht alle Standard, also 30 x 30 cm.
  3. Fliesen II. Aus Formgründen, und um die letzten zwei fehlenden Fliesen auszusuchen sind wir noch zu einer anderen Firma gefahren, aber da gab es nichts anderes. Also müssen wir uns den Plan für die Böden in der Küche und im Bad nochmal überlegen.
  4. Bad. Den größten Spaß haben wir uns zum ende aufgehoben. Das Bad. Meine Frau hat da spezielle, detaillierte (teure) Vorstellungen , wie das Bad auszusehen hat. Ein Wellnesstempel geradezu. Nur ich würde damit gerne im eingeplanten Budget bleiben. Das könnte schwer werden. Also ab in den Sanitärhandel, einem großen Zusammenschluss von Händlern in Deutschland, und glücklicherweise nur mit dem Kommentar „Normalerweise bräuchten Sie ja einen Termin, aber sie haben Glück“. Also eine spontane Beratung bekommen. Sie schickt uns ein Angebot, also genauer dem Sanitärer, der das dann einbaut. Uns nennt natürlich keiner einen Preis, nur der Blick, als wir den einkalkulierten Betrag zeigen, der spricht Bände. Er ist irgendwie mitleidig. Und dann der schöne Satz: Dafür bekommen sie nicht mal eine Badewanne, geschweige denn ein Haupt und ein Gästebad. Ein Satz, den wir noch öfter hören werden…

Quitschen und Knirschen

Was liebe ich Autofahren. Besonders wenn man sich auf dem letzten Eckchen der Rückbank befindet und von unvorschriftsmäßig gesicherter Ladung gepiesackt wird. Warum das Ganze? Wegen einem unschlagbaren Angebot eines Baumarkts. Da fand sich doch tatsächlich der Boden unserer Träume (der fürs Wohnzimmer). Und jetzt haben wir ihn geholt. War eine Freude das Zeug in das alte Auto der Schwiegermutter zu packen (ja, nur das war groß genug) und damit zu fahren. Da merkte man, dass die Stoßdämpfer nicht mehr die besten sind. Nu ja, jetzt liegt der Boden gut dort im Keller und wartet darauf, dass sich auf der Baustelle was tut, im speziellen, dass das Wohnzimmer fertig wird…20160109_12455720160109_124310

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