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Könnte es endlich mal weitergehen? Vernünftig?

Immerhin hat mal wieder ein Handwerker vorbei geschaut. Sogar Samstag. Während wir da waren. Genauer waren es sogar zwei. Und zwar Fliesenleger. Einer von beiden sprach gar kein deutsch, der andere etwas. Fließen legen können sie, nur leider nicht da wo sie sollen. Mit dem Chef war besprochen, dass es einen Steifen der Fliesen des Bodens hinter den Duscharmaturen gibt. Den haben die Herren im oberen Bad leider vergessen, obwohl wir nochmal darauf hingewiesen haben. Jetzt wollen sie das lösen. Auch die bodentiefe Duschwanne im untern Bad ist etwas seltsam gefliest. Anstatt von den beiden Seiten an denen keine Wand ist zur Ablaufrinne hin zu Fliesen, ist das Gefälle nur von einer Seite. Mal sehen was der Sanitärer dazu sagt…

Team-Arbeit

Gemäß dem Motto Toll-Ein-Anderer-Macht’s (kurz TEAM) habe ich zugeschaut wie die Küche tapeziert und gestrichen wurde. Ok, ich war nicht ganz untätig und habe in der Zwischenzeit weitere Zimmer grundiert um die Badewanne etwas verschönert, also meh Putz aufgetragen…

Was machen wir damit?

Da steht noch was im Bad. Das ist in der Tat sehr interessant. Es ist ja schon unsere Badewanne gesetzt. Da steht auch noch etwas Wasser drin, was auch drin bleiben soll, bis sie ummauert ist. Ummauert? Wer macht das denn überhaupt? Das ist ja wieder grandios: Durch das Herausnehmen der Sanitärendinstallation ist ein wenig unklar wer was macht. Und scheinbar gehört es zur Sanitärinstallation eine Mauer oder ähnliches um die Badewanne herum zu machen. Der Sanitärer unserer Wahl macht das aber nicht, da das „mit Sanitär nichts zu tun hat“. Was tun? Selber machen! Aber auf Mauern habe ich keine Lust, deswegen wird eine Bauplatte genommen. Also in den orangen Baumarkt des Vertrauens gegangen. Zwei Herren beschäftigt, wie man das denn jetzt hinbekommt. Es soll ja Bauplatten geben, die bereits angeritzt sind, damit man sie biegen kann. Kannten die Herren nicht. Der Computer aber. Kostenpunkt: knapp 50 € für 130 cm x 60 cm. Davon brauchen wir drei. Ach und die Lieferzeit ist sechs Wochen. Das dauert zu lange. Mein Vorschlag: Man kaufe gerade Platte und ritze sie auf einer Seite an. Antwort: „Geht gar nicht, die könnte brechen.“ Also zu einem anderen Baumarkt gefahren und nachgefragt. Was ist die Antwort? „Ach, die gebogenen gibt es zwar auch, aber das macht zu wenig Sinn: zu teuer. Nimm eine gerade und schneide sie an um sie zu beigen.“ Sag ich doch. Kostet auch nur 15 € pro Stück.

Autsch II

Ok, ganz so schlimm war es dann doch nicht, aber nach dem ersten Verfugen kommt das Staub-schlucken. Abschleifen. Also wieder über Kopf per Hand den Gips wieder entfernt. Und weil es so viel Spaß macht auch gleich wieder neuen drauf. Jedenfalls da, wo noch was fehlte.

Was das Schöne ist. Die Badewanne ist eingebaut, jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie man damit weiter macht. Was meine ich? Die Wann sitzt an Ort und Stelle und ist ordentlich am Boden festgemacht. Jetzt will sie nur noch verkleidet werden. Dazu muss erst mal geklärt werden wie: Es soll ja Putz außen rum. Lösung des „Beraters“ im großen orangen Baumarkt: Da nehmen Sie ein paar Steine und Mauern das Ganze. Ja ne, is klar! Ich mauere rund. Könnte man zwar mit einer etwas dickeren Putzschicht ausgleichen aber da hab ich ja gar keine Lust drauf. Alternativplan: Bauplatte. Anritzen (oder mit Schlitzen kaufen) und dann anständig hin-biegen und festkleben. Stellen sich nur zwei Fragen: Wie geht man mit dem Anschluss an die Wand um, und kommt eine Wartungsklappe rein? Vorschläge?

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Ich bin am Boden…

… und kontrolliere die verwendeten Materialien für die Dämmung am Fußboden. Es geht nämlich munter weiter. Nachdem der Putz drin ist, fackeln die nicht lange und der Sanitärer ist damit beschäftigt die Dämmung am Boden zu verlegen. Und zwischen drin die Lüftung. So langsam könnte man meinen das könnte was werden.

Einzige Stelle an die nichts kommt: Die Stellfläche der Badewanne. Die Wanne hat mit Füßen eine Höhe von ca. 60 cm. Ist ein wenig hoch zum Einsteigen. Deswegen wird an der Stelle der Estrich ausgespart, und die Wanne auf den Rohfußboden gestellt. Dann ist die Einstiegshöhe nur noch bei ca 45 cm. Schon erheblich angenehmer. Da wir ein fast runde Badewanne haben, ist das aber nicht so einfach. Welche Fläche soll das sein? Abmessungen der Wanne nach Auskunft des Azubis: 180 cm X 80 cm. Genau. Rund?! Also mit dem Chef gesprochen: Wir bekommen eine Schablone. Geht doch!20160718_192330.jpg

Details auf’m Bau

Schon wieder ein Treffen auf der Baustelle. Diesmal ging es im Wesentlichen um die Festlegung der Flächen, die gefliest werden müssen. Diese werden nämlich anders verputzt, als die Flächen ohne Fliesen. also mit dem Bauleiter durch das ganze Haus gerast und wild Striche an die Wände gemalt, wo welcher Putz hingehört. Dabei haben ich festgestellt, dass wir nochmal ganz schön Geld sparen werden. Es kommen nämlich an fast keinen Wände mehr Fliesen. Gerade mal die Duschbereiche, und aus optischen Gründen ein Spülkasten. Das gibt eine Erstattung!

Weiterhin habe ich nochmal mit unserem Endinstallateur für die Sanitärgegenstände geplaudert: Die Badewanne werden wir im Estrich versenken, da sie sonst 60 cm (!) hoch wäre. Das ist dann doch etwas zu hoch zum Einsteigen. Nehmen wir lieber die versenke Variante mit dann ca 45 cm Einstiegshöhe. Viel besser. Auch die Dusche im Gäste WC haben wir aus Platzgründen nochmal verkleinert. Statt 1 m X 1 m  jetzt nur noch 90 cm X 90 cm (oder formal 85,5 cm als Fuge, in der dann die Dichtung der Glastür ist. Dann ist die geflieste, bodentiefe Dusche auch dicht).

Telefonieren

Endlich mal einen echten Fehler gefunden. Bei der letzten Kontrolle auf der Baustelle (immerhin mit Rohinstallationen) ist uns aufgefallen, dass sie da einen kleinen Fehler gemauert haben: Unsere Trennwand im Bad ist um schlappe 8 cm nach links verschoben (Anmerkung zur Wand: Sie ist etwa 1 m hoch und trennt Dusche von Badewanne, wobei sie „Mitten im Raum“ steht, da an der Außenwand die Dusche ist, und  90 cm davor dieses Wändchen. In der anderen Richtung steht sie in etwa mittig im Raum, wodurch man rechts und links an ihr vorbei gehen kann, um in die Dusche zu kommen oder als Bild:15062016906.jpg

zu erkennen ist hier rechts im Bild ein Teil der Lüftungsanlage, hinter dem Mäuerchen die Anschlüsse für die Dusche, hinter diesen die Entlüftung für die Wasserrohre und die Kabel der Photovoltaikanlage. In der kleinen Mauer ist die Unterputzarmatur (ja, das Ersatzteil zu der Verschwundenen) zu sehen.)

Nun haben wir mal ein wenig telefoniert: Baumeister: Das wird behoben. Wir treffen uns demnächst mal auf der Baustelle und reden mal über den Sachstand

Et jeht doch vorwärts

Endlich mal wieder einen großen Schritt vorwärts. Die letzten Tage waren die Herren der Elektrofirma im Haus und haben überall Löcher rein gemacht. Klingt schlimmer als es ist. In den Löchern sind jetzt Kabel für die Steckdosen und Lichtschalter. Und die Wände an denen die Jungs vom Strom nicht tätig waren, waren die Jungs vom Wasser tätig. Überall Rohre und Lüftungsschläuche. Nur ein winziger Fehler ist passiert: Die Trennwand zwischen Badewanne und Dusche ist etwas verrutscht. Um 8 cm um genau zu sein. Das wird ein wenig eng mit dem Durchgehen an dieser Stelle. Da müssen sie wohl nochmal nachjustieren. Leider liegen darin dann auch noch Rohre. Naja, nicht mein Problem…

Mal wieder das liebe Geld

Es ist eine Rechnung eingetrudelt. Fertigstellung Sanitär- und Elektro-Rohinstallation. Für mich sieht das noch sehr roh aus. Es liegen die Kabel nur in den Wänden (vorbildlich innerhalb der üblichen Installationszonen), die Wasserleitungen und die Teile der Lüftung, die in der Wand sind. Ich hätte ja schon erwartet, dass da auch die Rohre und Kabel, die später unter Estrich verschwinden mit dabei sind. Aber nein, bei uns ist das nicht so. Auch recht. Dann wird halt mal wieder geblecht. Immerhin ist es gelungen die Sanitärgegenstände zu verbauen.

Kostenlose Leistung

Unser Baumeister wollte ja noch mit dem nachbarlichen Baumeister besprechen, was jetzt mit dem Grundstück und Schotter ist. Und uns danach anrufen.

  • Tag 1: Anruf, er habe den anderen Baumeister noch nicht erreicht
  • Tag 2: keine Reaktion wenn ich ihn anrufe. Auf Anrufe unseres Bauleiters reagiert er auch nicht
  • Tag 3: heute wollen die Nachbarn ein messen. Unser Bauleiter hat dem Baumeister heute früh eine Mail geschrieben, die nicht sehr nett war. Siehe da, ein zerknirschter Anruf: Die Baumeister haben miteinander geredet und es ist alles ok; der Schotter bleibt.

Und noch was Tolles: Der Sanitärer hat angerufen. er wollte die Produktnummer für die verschwundene Unterputzarmatur haben. Er ersetzt sie.

 

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