Blog-Archive

Es wird heiß

Und ab geht’s. Der Baubeginn ist in erreichbarer Nähe. Doch zuvor müssen noch ein paar Details aus dem Angebot für den Aushub geklärt werden. Ein kurzes Telefonat hat geklärt, dass wir da ein bisschen mehr da lassen werden. Es ist ja so, dass die Schätzungen doch etwas schwer sind, ich habe zumindest keine Vorstellung was jetzt 300 m^3 sind. So anschaulich. Ausrechnen kann man sich das schon, nur wie viel unverdichteten Boden brauchen wir denn zusätzlich?. Naja, wie dem auch sei. Das ist geklärt.

Daneben lassen wir den Baustrom jetzt ach noch von jemand anderem legen, weil das Ganze auch etwas günstiger geht, als im Angebot des Baumeisters.

Und dann gehts’s auch schon los…

Fast.

Irgendwo muss ja auch der schöne Kran hin. Da müssen wir mal wieder eine Entscheidung treffen: Eigentlich sollte er auf das Grundstück, leider ist das ein wenig schmal. Die einzige Stelle auf die der Kran passen würde ist da, wo die Garage hinkommt. Da das Fundament für diese aber auch recht früh gegossen werden muss, geht das nicht. In die Auffahrt zur Garage klappt das auch nicht, da dort der Wartungsschacht für den Wasseranschluss. Also was tun. Unser Baumeister hatte eine nette Idee: Da das Sperren von öffentlichen Straßen (unverschämt) teuer ist, Fragen wir doch einfach die Nachbarn, ob wir deren Grundstück mitbenutzen dürfen. Da wird aktuell noch nicht gebaut, und vielleicht haben wir ja Glück… Kurze Zeit später hat unser Baumeister angerufen, er habe das mit den Nachbarn geklärt, der Kran kann rüber. Also halt die ein/zwei Meter, die wir da an Platz zusätzlich brauchen. Der Großteil steht bei uns auf dem Grundstück.

Advertisements

Plitsch, Platsch

Wann waren wir auf großer Bemusterungsrunde? Ist jedenfalls schon ein wenig her. Und wir habe noch immer nichts von dem Sanitärer gehört. Schon nervig, wobei ich zugeben muss, dass ich immer noch davon ausgehe, dass das Ganze echt teuer wird. Außerdem war die Beratung ja eher mies. Vor einigen Tagen habe ich noch bei unserem eingeplanten Sanitärer angerufen, wann denn das Angebot kommt. Ich wurde angemault, es käme in einer Woche. Die ist längst rum. Da ist nichts. Was also tun? Nun wir haben uns mal umgehört und ein Freund hat uns auf ein Badstudio ein paar Kilometer entfernt gebracht, bei dem es zum einen einen fairen Preis gibt, und zum zweiten auch eine angemessenen Beratung. So ganz glaube ich das ja noch nicht… Aber was soll’s, vorbeischauen schadet ja nicht. Also zügig einen Termin gemacht und hingefahren. Das nenne ich mal Beratung! Es standen zwar keine Preisschilder an den Gegenständen, aber es gab überall einen Einschätzung, wo uns das hinbringt. Ist ok, da es eh ein Paketpreis wird, der in der Summe unter den Einzelposten liegt. Nach etwa eineinhalb sehr angenehmen Stunden, haben wir dann einen Vorschlag. Ist zwar nicht geschenkt, aber nah dran;-) Den ein oder anderen Sonderwunsch hatten wir ja auch…

Jetzt werden wir mal eine Rechnung anfordern, wie viel uns aus unserm Fixpreis nachgelassen würde.

Bemusterung die 2.

Nach unserem letzten Ausflug in die Welt der Sanitärfachhandel, haben wir die geringe Hoffnung gehabt doch noch bei einem anderen Händler was preislich angemessenes zu bekommen. Also direkt nach unserem großen Tag bei einer deutschlandweit aktiven Firma mit einem „+“ im Namen vorbei geschaut: „Wir mögen doch mit Termin wiederkommen.“ Wenn’s denn sein muss. Also Termin gemacht und wieder vorbei geschaut. Diesmal, um die Diskussionen gleich einzuschränken, mit unserer Liste der einkalkulierten Preise gewedelt. Der Verkäufer ist auch sofort aufgesprungen, um zu seiner Kollegin zu laufen. Aber nicht vor Freude. Er kam dann zurück  mit: „Das ist nicht möglich. Ich zeige Ihnen mal was, was in Ihrer Größenordnung liegt.“ Größenordnung. Aha. Heißt vermutlich, dass der Preis immer noch über dem geplanten liegt. Brav wie wir sind, sind wir ihm durch die Ausstellung gefolgt und haben ein wenig bemustert. Interessant dabei waren zwei Gespräche. Zum einen bei der Auswahl der Armaturen: „Suchen Sie sich hier mal eine aus.““Gerne, was sind die Unterschiede?““Eigentlich keine.““Und preislich?““Nichts nennenswertes.“ Wie nennenswert erfahren wir wohl mit dem Angebot. Das zweite Gespräch drehte sich um eine Badewanne. Der Verkäufer zeigt uns ein Wanne, die uns durchaus gefallen könnte und sagt uns, dass diese Wanne in etwa 4.000 € kostet. Gemein wie ich bin, habe ich die Wanne nebenher mal im Internet gesucht. Erster Treffer. Gleicher Hersteller, gleiches Modell zu 1.500 €. Den Verkäufer darauf angesprochen kommt die Antwort: „Sie können ja Internetpreise nicht mit unseren hier vergleichen.““Doch, kann ich. Sehen Sie ja.““Aber da ist keine Ausstellung und Beratung dabei.““ Und das rechtfertigt eine Verdreifachung des Preises?““Naja, da ist ja auch keine Gewährleistung dabei.“ Äh, doch. Die gesetzlich vorgeschriebene, mehr bietet ****+**** ja auch nicht.“  Damit war das Gespräch dann beendet. Mal sehen was da kommt, aber ich behaupte mal da wird nichts gekauft. Wir müssen da einen anderen Plan finden. Von einem befreundeten Paar habe ich übrigens gehört, dass selbiger Händler schlappe 19.000 € Aufpreis (!) für das Bad haben wollte.

Bemusterung die 1.

Heute war großer Bemusterungsstress. Extra einen Tag Urlaub genommen um drei Themen zu erledigen:

  1. Haustüre. Anfahrt ca. eine halbe Stunde. Geht noch. Da werden wir von einem freundlichen Verkäufer Empfangen, der erst mal etwas verwundert vom Preis, der einkalkuliert ist, ist. Das ist für eine Tür inklusive einem über einem Meter breitem Seitenteil ein wenig wenig, sagt er. Wir gehen mal davon aus, dass da nur ein Fehler passiert ist, da die Summe exakt dem entspricht, was auch bei Leuten eingeplant wird, die ohne Seitenteil an der Haustür bauen. Wir hoffen das mal und haben uns in einer halben Stunde ein Tür ausgesucht Preisrahmen werden wir noch klären, und die Fenster und Schiebetüren zur Terrasse  ausgesucht. Da gab es ja nicht viel zu entscheiden. Fenster halt. Die Auswahl zur Haustür war schon interessanter. Da hat uns der Verkäufer zu Aluminium gedrängt, da er „ein mieses Gefühl hätte“ eine reine Plastiktür zu verkaufen. Zumindest wäre die günstiger… Warum Alu? Ist gerade bei zwei Metern Konstrukt die vermutlich stabilerer Wahl. Ich möchte nicht einen „flatternden“ Rahmen an der Haustür haben.
  2. Fliesen. Wo wir doch in der Nähe waren, fahren wir mal eben die 40 km zum Fliesenleger – genau genommen zu einem Fliesengroßhandel. Dort landen wir, obwohl keinen Termin, sofort bei einem recht jungen Verkäufer, der uns quasi keine Beratung zukommen lässt. Aber meine Frau weiß ja eh was sie will. Möglichst teuer soll es sein. Oder so. Jedenfalls hab ich manchmal das Gefühl, dass sie exakt die teuerste Fliese ansteuert. Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Wir haben tatsächlich Fliesen günstiger als den einkalkulierten Preis gefunden. Nur eine ist etwas teurer. Kostet aber fast nichts mehr, und ist nur für 3 qm. Was noch fehlt sind die Fliesen für den Boden im großen Bad und in der Küche. Mal sehen, was der Fliesenleger sagt, bezüglich eines Mehrpreises für die „Sondergröße“: Unsere Fliesen sind nicht alle Standard, also 30 x 30 cm.
  3. Fliesen II. Aus Formgründen, und um die letzten zwei fehlenden Fliesen auszusuchen sind wir noch zu einer anderen Firma gefahren, aber da gab es nichts anderes. Also müssen wir uns den Plan für die Böden in der Küche und im Bad nochmal überlegen.
  4. Bad. Den größten Spaß haben wir uns zum ende aufgehoben. Das Bad. Meine Frau hat da spezielle, detaillierte (teure) Vorstellungen , wie das Bad auszusehen hat. Ein Wellnesstempel geradezu. Nur ich würde damit gerne im eingeplanten Budget bleiben. Das könnte schwer werden. Also ab in den Sanitärhandel, einem großen Zusammenschluss von Händlern in Deutschland, und glücklicherweise nur mit dem Kommentar „Normalerweise bräuchten Sie ja einen Termin, aber sie haben Glück“. Also eine spontane Beratung bekommen. Sie schickt uns ein Angebot, also genauer dem Sanitärer, der das dann einbaut. Uns nennt natürlich keiner einen Preis, nur der Blick, als wir den einkalkulierten Betrag zeigen, der spricht Bände. Er ist irgendwie mitleidig. Und dann der schöne Satz: Dafür bekommen sie nicht mal eine Badewanne, geschweige denn ein Haupt und ein Gästebad. Ein Satz, den wir noch öfter hören werden…

Angebot Ofen

Mit was wird der Ofen geheizt? Geld? Und der erste Winter wird mitgeliefert? Irgendwie ist jedenfalls zwischen Verkaufsgespräch und Angebot mal eben ein lockerer Tausender oben drauf gekommen. Anruf. Antwort: Mehrwertsteuer! Wo da der Mehrwert für uns ist, erschließt sich zwar nicht so ganz, aber was solls. Da werden wir wohl nochmal nachjustieren müssen, bevor das passiert werden wir uns aber erst mal dem Werkplangespräch widmen…

Ofen again

Es wird wärmer – hoffentlich. Irgendwann. Nach dem ich mich ja schon darüber beschwert habe, dass die meisten Ofenbauer hier in der Umgebung nur ein oder zwei Firmen im Angebot haben, sind wir jetzt mal ins benachbarte Ausland (Thüringen) gefahren. Da gibt es (mindestens) eine Firma, die große Auswahl hat. War ja nur eine Stunde Fahrt. Und dann fast zwei Stunden Beratung: So lob ich mir das! Endlich hat mal einer gesagt, wie viel so ein frei geplanter Ofen (da gibt es günstigere Kleinwagen), und was ein modularer Ofen kostet, der dann „individuell aufgebaut wird (da kommen wir schon eher in die richtige Größenordnung). Trotzdem bleibt uns nichts anders über, als einen „primitiven“ Fertigofen zu nehmen. Der ist zumindest bezahlbar. Dann wurden Kataloge gewälzt… Die Einschränkung, die bei den andern Kandidaten zu Problemen geführt hat, dass die Öfen fast immer nur dunkel, oder aus (teurem) Stein sind fällt hier weg. Jeden Stahlofen streicht er in hell. Geht doch!

Bleiben nur die unangenehmen Dinge wie Drucksensor. Aber da werden wir mal  mit dem Kaminkehrer reden müssen. Wie der das Thema Drucksensor bei raumunabhängigen Systemen sieht. Jetzt soll er erstaml eine Angebot für einen Ofen mit kleinem Speicherelement und das noch schön in der Ecke raus rücken…

%d Bloggern gefällt das: