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Status Quo (Mieten oder Eigentum?)

Wie ist die Situation momentan? Wir sind Ende 30, beide mit der Ausbildung (Studium fertig). Wir verfügen über einen unbefristeten und einen befristeten Job. Beide recht gut bezahlt, aber halt Einstiegsgehälter. Zur Zeit wohnen wir zur Miete, nur was soll zukünftig werden? Was ist wenn Kinder dazu kommen (Wir planen mal zwei;-)? Wie wollen wir dann wohnen? Ich für meinen Teil wohne schon immer zu Miete. Zum Glück immer mit netten Vermietern und ohne Probleme. Es gibt dabei jedoch die ein oder andere „Leiche“: Optisch unschöne Fliesen und Kacheln. Plötzliche Umbauten, wenn der Vermieter das will usw. Also was tun. Was sind die Alternativen?

1.) Weiterhin zur Miete wohnen. Klar, geht. Keine Veränderungen. Ein Vorteil ist sicherlich die Flexibilität (Die Wohnung ist immer so groß, wie man sie gerade braucht/sich leisten kann). Kommen Kinder dazu ziehen wir in ein größere Wohnung um. Sind sie aus dem Haus geht es zurück in eine kleinere. Weiterhin toll: Ist die Truppe Röhrich („Röhrich – Gass, Wasser, Sch***“) oder so zu rufen, macht das die Vermietung. Kann halt dauern. Oder „Wird nicht gemacht – geht ja noch“. Klar, ist zwar viel Gefummel, aber irgendwie geht’s noch. Auch schön ist: „Klar, neu machen können wir des Bad scho, aber des kostet.“ Sanieren geht doch auf Kosten des Vermieter? „Ja, scho, aber des leg ich auf die Miete um…“. Und wer noch nicht genug hat: „Die Tochter des Onkels meiner Tante deren Cousine sucht ne Wohnung: Kündigung wegen Eigenbedarf“. Dankeschön!

2.) Kaufen. Jaa, kaufen ist ne feine Sache: Man schaue sich ein paar Häuser an, finde ein tolles und kaufe es. Einfach; mehr oder weniger schnell und kostengünstig. Und was ist das Problem bei schnellen und einfachen Lösungen: Sie funktionieren nicht. Die wunderschöne Stadtlage des Maklers liegt an der Schnellstraße, das top-sanierte Haus ist echt top-saniert. Im Bad. Sonst nicht. Genaugenommen müsste man es sonst entkernen. Falls es tatsächlich top-saniert ist, scheinen sie Gold als Isolationsmaterial verwendet zu haben; alles andere kann den Preis nicht erklären. Falls es nicht saniert ist, kann man den Kaufpreis gleich nochmal reinstecken, um es zu sanieren. Zusammengefasst: Kaufen – Keine gute Idee!

3.) Bauen. Ohh der Aufwand. Jede Türklinke selber aussuchen, Jeden Zentimeter Wand. ein gutes Grundstück finden. Grausam. Außerdem bescheißen einen die Handwerker doch immer. Äh, ja. Na und? Was bekommt man dafür? Eigentum. Nachdem der Kredit abbezahlt ist ist es meins. Ich kann machen was ich will. keine Nachbarn, die über mir die Decke zum Einsturz bringen. Keine Vermieter die kündigen. Aber teuer. Und stressig. Und man muss wirklich alles selber bezahlen.

Also: Was tun?

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Hallo zusammen! Worum soll es hier in den nächsten Wochen (und Monaten, aber hoffentlich nicht Jahren) gehen? Um unsere Zukunft. Zugegeben, um unsere persönliche Zukunft. Wir planen unser Heim für die nächste lange Zeit. Bauen oder Kaufen? Mieten oder besitzen? Stadt oder Land? Oder doch ein Campingwagen? Auf den folgenden Seiten werden wir euch auf dem laufenden halten, Zumindest ein wenig.

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