Archiv der Kategorie: Vorbereitungen

Planungen

Da wir im Moment wegen den Trockezeit des Estrich nichts im Haus tun können, beschäftigen wir uns halt mit der Planung. Als da wären:

  1. Wie bekommen wir den bei der Schwiegermutter gelagerten Boden für das Wohnzimmer zum Haus?
  2. Welche Möbel müssen noch von der Schwiegermutter ins Haus?
  3. Welche Farbe bekommt die Treppe jetzt final?
  4. Wo lagern wir das Zeug?
  5. Wie geht es mit dem Strom weiter?
  6. Was machen wir mit dem Garten?
  7. Wann wird verspachtelt und tapeziert?

Ganz schön viele Themen…

  1. 1-4 wird in einem Rutsch erledigt: Kleinen Transporter mieten (Dank an den Arbeitgeber: Großkundenrabatt!), und eine kleine 500km Tour fahren. Erst den Treppenbauer besuchen, dann das Zeug (Boden für das Wohnzimmer und was uns sonst so einfällt) bei der Schwiegermutter abholen und auf dem Rückweg noch in einem Möbelhaus einen neuen Schrank holen (Ich bin nicht für die Einrichtung zuständig, aber so wie ich das verstanden habe muss ich meinen Kleiderschrank abgeben, weil die Farbe nicht passt. Ich bekomme also einen neuen, oder so…).
  2. Siehe 1.
  3. Siehe 1.
  4. Siehe 1.
  5. Da kommt Schwung rein. In zwei Wochen legt die Telekom die Telefonleitung; da kommt dann Strom und Glasfaser gleich mit. Muss nur noch der Elektriker mitspielen und wir können die Photovoltaik zum aufheizen des Estrichs nutzen.
  6. Garten… Vermutlich werden wir die Maschinen leihen und dann selber den Garten einebnen. Terasse und Co? Müssen wir mal schauen…
  7. Wenn wir wieder ins Haus können, schauen wir uns mal den Trocknungsgrad des Putzes an. Abhängig davon wird das Timing mit dem Verschachteln und Co geplant.
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Papierkram

Gab mal wieder ein wenig Papierschlacht. Unser Energieversorger hat uns angeschrieben, mit den Unterlagen für die Beantragung eines Hausanschlusses. Wasser Strom und dann hätten wir noch die Option auf einen Speed Pipe. Da musste ich mich auch erst mal schlau machen, was das wieder ist. Es handelt sich dabei wohl um Leerrohre, in die irgendwann mal Glasfaserkabel für Internet eingeblasen wird. Da sollten wir doch glatt mal drüber nachdenken, aber aufgrund der angespannten Finanzsituation werden wir das wohl eher nicht machen. Für den Hausanschluss braucht man natürlich auch wieder diverse Daten. Geschätzten Wasser- und Stromverbrauch zum Beispiel. Den habe ich nicht. Also wieder mal den armen Baumeister (ja, stimmt: er wird dafür bezahlt) angeschrieben. Der hat das gleich mal den Sanitärer weitergeleitet. Moment. Das war doch der, der er immer noch nicht geschafft hat ein Angebot zum Bad abzugeben. Na super…

Apropos Bad. Da wissen wir mittlerweile auch wie viel uns an der Gesamtsumme nachgelassen würde. Macht die Entscheidung nicht leichter. Immerhin sind die Einbaukosten sowohl von unserem externen Plan B und der ursprünglich vereinbarten Firma ähnlich.

Und nochmal Papierkram ist gekommen. Der Baumeister hat uns ein Angebot für seinen Leistungen geschickt, die noch nicht im Vertrag mit drin waren. Ist ein Sümmchen, da werde ich nochmal hinterher telefonieren müssen. Ich will auf jeden Fall wissen, inwiefern der Aushub, der abgefahren werden soll realistisch ist.

Zuletzt sind jetzt auch die Versicherungen geklärt. Bauherrenhaftpflicht und Wohngebäude- (in der Bauphase Rohbau-) sind abgeschlossen und dank der schnellen Bearbeitung bei der Onlinetochter des gelben, größten deutschen Autoversicherers auch zu einem vernünftigen Preis…

Tür 2

Nein es geht nicht um eine 2. (zweite) Tür, es geht mal wieder um unsere Haustür. Da gibt es ja doch mehr als den ursprünglichen Betrag. Allerdings ist es nicht vorgesehen, dass die Tür in Alu ausgefertigt wird. Deswegen waren wir nochmal bei unserm Türen- und Fenstermenschen. Im Ergebnis haben wir jetzt doch wieder ein Alu-Tür gegen einen geringen Aufpreis von ca. 200€. Dafür sind die Glaselemente jetzt verschwunden, und es ist eine massive Tür. Das Seitenteil aus Glas nimmt die Linien der Tür auf. wunderbarer Kompromiss. Ein wenig sauer wegen des Mehrpreises bin ich allerdings schon.

Hick-Hack um den Werkplan

Tjo. Wir warten und warten. Es gibt immer noch keine Rückmeldung zu den Themen, die wir im Werkplan noch besprochen hatten. Ist ein wenig blöd, da so auch nichts vorangeht. Das Angebot mit dem geringen Aufpreis haben wir schon längst zurück geschickt. Ich habe jetzt mal angerufen, wollte aber eigentlich was völlig anderes: Wir werten ja immer noch auf ein Angebot zum Bad. Und wo das bleibt wollt eich wissen. Die Antwort: „Rufen Sie beim Sanitärer an, der ist zuständig. Ach und es fehlt noch die Rücksendung Ihres Angebots zum Werkplangespräch. In wenigen Tagen wollen wir anfangen und wir müssen noch die Aufträge vergeben.“ Nach Widerspruch von mir wird nochmal nachgesehen, und siehe da, unserer Unterschrift ist schon da. Dafür haben wir jetzt auch schon einen Termin auf der Baustelle.

Ein Leuchten in der Wiese

Wen sich hier noch jemand erinnert gab es da mal ein kleines Problem mit unseren Grenzsteinen. Der freundliche Nachbarsbauer hatte sie mit seinem Gerät ausersehen zum Teil aus dem Boden gepflügt oder zumindest abgeschrägt. Nach einem freundlichen Gespräch  mit der Gemeinde hat sich ergeben, dass sie sich drum kümmert, also Feld-geschworene hinschickt, und die Rechnung an unseren neuen Nachbarn geht. Gleichzeitig standen wir ja ein wenig unter Zeitdruck, weil die Steine zum Einmessen an der richtigen Stelle sein müssen. Könnte sonst teuer werden. Insbesondere wenn nach dem Bau festgestellt wird, dass unsere Hausfront leider 5cm zu nah am Nachbarn steht. Entweder müsste man dann Grundstück zukaufen (wenn der Nachbar mitspielt) oder Rückbauen (was verdammt teuer und nervig wäre). Langer Rede kurzer Sinn: Wir waren letztens wieder am Grundstück, und es ist alles so wie es sein sollte. Die Grenzsteine sitzen wieder da wo sie hingehören  und für die etwas schlecht sehenden Mitbürger sind sie auch noch mit schickem Pink an-gesprüht.

Wo ist die Baustelle?

Los Hündchen such, wo ist sie…? So oder so ähnlich müssen sich die Vertreter unserer beliebten Firmen vorkommen, wenn sie unsere Noch-Nicht-Baustelle suchen. Jedenfalls verzichtet zum Beispiel Google Maps großzügig auf ein paar Straßen in dem nun ja auch nicht mehr ganz frischen Baugebiet. Bemüht man die, im Allgemeinen genauere, Konkurrenz von (ehemals) Nokia here findet man zwar die Straße, aber leider unter dem falschen Namen. Was bleibt also zu tun? „Schnell“ einen Account sowohl im Google Mapmaker als auch here Mapcreator erstellt und los geht das lustige Eintragen der fehlenden Adresse, beziehungsweise die Korrektur der falschen Eintragung. Und wo man schon mal da ist, habe ich auch gleich noch ein paar kleine andere Details angepasst. erstaunlich wie viele Fehler man da so findet. Jetzt muss ich nur noch auf die Freigabe der Änderungen warten und schon findet man uns auch.

Ergebnis Werkplangespräch

Huhu, kalt ist im Fichtelgebirge (Keine Beschwerden! Es war kein schlechter Wortwitz!) Nach der Fahrerei in die Höhen der Mittelgebirge, und dass aus Zeitgründen ohne Mittagspause, waren wir doch tatsächlich nur knapp drei Stunden beschäftigt. Wie viel Geld wir da gelassen haben wird sich zeigen, wenn das Änderungsangebot da ist. Es könnte glatt aufgehen. In etwa. Was haben wir so getrieben?

  1. Die, ach so moderne „T-Lösung“ im Bad ist raus geflogen (Was das ist? Guggst du z.B. hier). Warum ist die unschön? Weil die alternative, dank großzügigem Bad eine Dusche anstelle der üblichen Dusche/WC-Bereiche ermöglicht. Die übriggebliebenen Mauer der „T-Lösung“ wir nur etwa einen Meter hoch und ab da kommt Glas bis nach oben. DA das Glas ach  noch auf die, von der Dusche gesehen, Außenkante kommt, bliebt in der Dusche automatisch Platz für die Ablage von Seife etc. Die Dusche selbst ist jetzt einfach gefliest. Kommt günstiger als die Duschwanne. Passt. Und weil’s so viel Spaß macht sind auch noch an den Wänden, an die kein Wasser kommen kann die Wandfliesen weg. Nochmal gespart!
  2. Die so beliebten Unterputzspülkästen sind durch Aufputzspülkästen ersetzt worden (Was das ist? → hier😉 Warum einen Aufputzkasten? Zugegeben, sie sind weniger schön. Aber dafür kann man sie einfach oben aufmachen. In meiner Zivi-zeit (ja, so alt bin ich) hatte ich sowohl mit Unter- als auch Aufputzspülkästen zu tun. Und wenn da was kaputt war waren die Aufputz viel angenehmer. Die kann man auch reparieren ohne sich die Arme zu brechen…
  3. Wie schon erwähnt haben wir die Glasecke im Wohnzimmer durch zwei Schiebetüren ersetzt.
  4. Das Dach wird dunkelgrau. Betonziegel. Geglättet wegen Mos.
  5. Die Fensterbänke werden gegen kleinen Aufpreis nicht mit dem graufleckigen Standardzeug ausgestattet, sonder bekommen eine schicke Fensterbank
  6. Ein Rollo im Gäste WC ist raus geflogen (sonst hätte die größere Dusche nicht gepasst)
  7. Die Dusche im kleinen Bad ist ebenfalls ohne Wanne und nur mit Fliesen.
  8. Die Garage bekommt Strom und hinten noch eine Tür
  9. Wir haben noch ein paar Steckdosen geschenkt bekommen;-)
  10. Die es soll doch ein Drucksensor wegen dem Ofen rein?! Da werden wir nochmal drüber reden müssen…

Tja und dann haben wir noch eine Liste mit den Handwerkern bekommen. Das klingt nach telefonieren und Termine machen..

Werkplangespräch

Ab jetzt wird gewerkelt! Ok, die Wortwitze waren schonmal besser. Ich gelobe Besserung, irgendwann. Kommen wir zu was ernstem: Es steht ein Gespräch an. Es wird lange dauern. Es wird unter vier Augen stattfinden. Und es wird nicht lustig.!

Wir haben hier große Pläne liegen und müssen die jetzt in jedem Detail durchgehen, da das Werkplangespräch vor der Tür steht. DA werden dann die Fenstergrößen, -farben, Fensterbänke, Dachziegel, Rollos und Gurtwickler festgelegt. Und was uns sonst noch so auffällt abgeändert. Und das ist ein ganze Menge. Da wären zum Beispiel die Bäder: Zum einen ist das große Bad völlig neu umgeplant, aber ich halte mich da raus, das ist gemäß diversen Psychologen Frauensache („Frauen denken mehr ans Wohnen, Männer an das Bauen„). Solange es nicht teurer wird…. Und dann ist da noch das Bad im Erdgeschoss. Da müssen wir noch ein wenig Platz herausschinden von wegen Mobilitätseinschränkungen im Alter. Um das Ganze noch ein wenig abzurunden ist da noch eine nette Lösung für unserer Glasecke im Wohnzimmer nötig. Wir haben im Wohnzimmer eine komplette Ecke verglast, mit dem Hintergedanken diese im Frühjahr und Herbst (wenn’s sein muss auch im Sommer) aufzumachen uns sozusagen einen nahtlosen Übergang von Garten in die Wohnung zu haben. Da das Angebotsprogramm aber nicht so der Hammer war hat es da standardmäßig auf jeder Wand drei Element angebracht, von denen die beiden an der Ecke nach innen öffnenden Türen sind. Das müssen wir ändern! Idealerweise in zwei Schiebetüren. Könnte etwas Geld kosten fürchte ich. Na mal sehen, was da auf uns zukommt, im dunklen Fichtelgebirge.

Quitschen und Knirschen

Was liebe ich Autofahren. Besonders wenn man sich auf dem letzten Eckchen der Rückbank befindet und von unvorschriftsmäßig gesicherter Ladung gepiesackt wird. Warum das Ganze? Wegen einem unschlagbaren Angebot eines Baumarkts. Da fand sich doch tatsächlich der Boden unserer Träume (der fürs Wohnzimmer). Und jetzt haben wir ihn geholt. War eine Freude das Zeug in das alte Auto der Schwiegermutter zu packen (ja, nur das war groß genug) und damit zu fahren. Da merkte man, dass die Stoßdämpfer nicht mehr die besten sind. Nu ja, jetzt liegt der Boden gut dort im Keller und wartet darauf, dass sich auf der Baustelle was tut, im speziellen, dass das Wohnzimmer fertig wird…20160109_12455720160109_124310

Ofen 2

Tja, das mit der Wärme ist so ’ne Sache. Also nicht die Zwischenmenschliche in diesem Fall, sondern die, die brennendes Holz erzeugt. Nachdem wir ja den ersten Ofenmenschen heimgesucht haben stand Nummer zwei ins Haus, oder eher wir in seinem. Was ja ein wenig nervig ist, ist dass es da wieder nur zwei Hersteller im Angebot gab. Der nette Herr war auch leider nicht anzutreffen, da er unseren Termin verschwitzt hat (er kam immerhin später). Netter älterer Mensch, aber seltsame Vorstellungen über so ein Bauherren Budget. Jedenfalls war er nochmal ein wenig teurer als unsere Nummer eins. Allerdings das war wahrscheinlich der Aufpreis für die bessere Beratung. Außerdem war er der Ansicht, dass man sich den Drucksensor sparen kann. Jedenfalls bei dem Haus mit ohne DunstABZUGshaube und bei einem raumunabhängigen Kamin. Na mal sehen, was PROBAU dazu sagt…

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