Archiv der Kategorie: Unsortiert

Alles was sich sonst nicht vernünftig einordnen läßt

Entschuldigung

Es ist nun doch seit dem letzten Update eine gewisse Zeit vergangen. Und nein, ich habe nicht vor die Geschichte des Hausbaus nicht fertig zu erzählen. Der ein oder andere wird es gemerkt haben: Die Veröffentlichungen hier waren manchmal mit Sicherheit etwas hinter den tatsächlichen Geschehnissen. Nur so könnte ich eine n halbwegs regelmäßigen Takt halten. In den letzten Wochen ist nun aber nicht nur meine Tochter geboren, sondern hat auch der Umzug in das Haus stattgefunden. Demzufolge bin ich leider eine Weile nicht zum Schreiben gekommen. Ich gelobe Besserung! Sofern nichts dazwischen kommt wird morgen Abend wieder eine Geschichte veröffentlicht.

Danke für Eure Geduld

Advertisements

Organisationstalente

Es war der Tag an dem der Subunternehmer der Telekom sein Kabel legen soll. Und direkt im Anschluss kommt dann der lokale Stromversorger und legt sein Stromkabel, damit die Jungs vom Sanitärer die Heizung anschließen könne, damit die Aufheizerei beginnen kann, nachdem die Photovoltaiks ihre Anschließerei erledigt haben. Soviel zum Plan. Was sagt die Realität? Der Telefonkerl ruft abends den Bauleiter an, dass das wohl nichts wird, und sie zwei Tage später kommen. Spannend ist, was die Stromer dazu sagen. Hoffentlich klappt das. Die Jungs von den Stadtwerken sind eh grad nicht gut auf mich zu sprechen, nachdem es erst von unserem Bauleiter hieß: Baustromkasten bitte nach verlegen des Hausanschlusses in den Hausanschlussraum verlegen (Stadtwerke: Vom Bauherren schriftlich zu bestätigen) dann der Kostenvoranschlag dafür kam (200 €), woraufhin der Bauleiter meinte dass sei für eine Woche zu teuer („dann gibt es halt mal keinen Strom“) der Kasten also abgebaut werden sollte (vom Bauherrn zu bestätigen). Mal sehen wann der jetzt genau weg kommt. Hoffentlich schnell, kostet ja Miete.

Kindergarten

Willkommen im Kindergarten für Große. Es gibt eine große Schaufel im Sandkasten. Heute wurde ein kleines Loch ausgehoben. Selbstredend sind wir da mal rausgefahren. Schick 😉 Was natürlich auch gemacht wurde: Den Mutterboden im gesamten Raum, der für Maschinen genutzt wird abziehen, und überschüssigen Baden abfahren. Interessant ist, dass wir statt der bisher eingeplanten 25cm Mutterboden doch tatsächlich 45cm haben. Der wird aber nicht weggefahren, sondern bleibt mal schön da…Vom sonstigen Aushub muss auch ein Teil da blieben, wegen der Verfüllung des Arbeitsrums des Kellers. Ich hoffe das was noch da ist reicht.

20160330_141106[1]

Eingabeplan II

Nur eine kurze Statusmeldung: Die Eingabepläne sind eingereicht. Ab jetzt also hier Wochen und sie gelten als genehmigt, weil wir voll im Bebauungsplan bleiben. Unterschriften waren ja auch zu besorgen. Allerdings nur eine: vom Bauern neben an, dem das Gelände mal gehört hat. Der war nicht erfreut. Also nicht von unserem Plan, sondern davon, dass er die Grundstücke verkaufen musste. Da hat die Gemeinde wohl etwas Druck gemacht… Ja, Er hat sich etwa „ausgeheult“. Kann ich aber nicht ändern.

Haubauer II

Und da kam und ging auch schon der nächste: Fertighaus. Ja, ich weiß, wir hatten uns da mal dagegen entschieden. Aber ein Angebot ist ja nicht verboten. Der Kandidat hat keine einzige Skizze gemacht, sondern nur theoretisch das Haus besprochen. Soweit so egal. Nachdem er mit: „Stellen Sie sich vor Sie gehen durch die Tür Ihres Hauses, was sehen Sie zuerst?“ angefangen hatte, dachte ich mir, dass das nichts mehr tolles wird. Aber mal Abwarten. Wir haben jetzt jedenfalls  einen wunderschönen Roman zum Haus ;-). Ob er daraus einen Grundriss macht, der uns gefällt? Wir werden sehen. Das blöde für ihn ist, dass wir schon recht exakte Vorstellungen haben. Zum Preis: „Naja, also zu dem Preis, den Sie sich da vorstellen wird das nichts.“ Und dann meinte er noch: „Ich bin halt ein Premium-Anbieter“. Nachdem er weg war haben wir mal die Baubeschreibung studiert: IM Vergleich zu anderen ist das einzige was da Premium sein könnte der Preis. An den Materialien liegt es jedenfalls nicht! Beim nächsten Termin will er uns dann den Grundriss zeigen, und da sollen wir auch gleich unterschreiben. Das werden wir bestimmt nicht tun! Antreten darf er trotzdem gerne. Drei Stunden Fahrt für das Abholen einer Absage. Es sei denn er ist wider Erwarten doch extrem günstig…

Notarissimo

So, nachdem wir das leidige Grundstücksuchen hinter uns haben, kommt der Notar. War ja irgendwie klar, dass das nur Vormittags geht. Zum Glück haben wir nicht zufällig einen Job, in dem man nicht Urlaub nehmen kann wann man will. Aber mit netten Chefs geht das auch. Also auf zum Notar. ein elendig langes Vorlesen des gesamten Vertragstextes, aber gut das ist Teil der Veranstaltung. Hilfreich waren die Erklärungen. Geld innerhalb von vier Wochen überweisen. Innerhalb von drei Jahren muss gebaut werden, sonst kann die Gemeinde zurückkaufen. Das wird auch im Grundbuch an erster Stelle eingetragen. Ist etwas doof für den Kredit für das Haus selber, da die Bank selber auch an erster Stelle eingetragen sein möchte, aber die Gemeinde tritt im Zweifel im Rang zurück. Immerhin können wir sofort loslegen, da die Gemeinde nicht darauf besteht, dass die Grundbucheintragung bereits erfolgt ist. Wäre gerade auch blöd, da die erst erfolgen kann, sobald die Grunderwerbssteuer bezahlt ist, und das Finanzamt hier leider Personalmangel hat: Bearbeitungszeit: 9 Monate. Andere Leute bekommen in der Zeit zwei Kinder;-) Mal sehen was die Hausbauer so sagen, die werden jetzt dann auch anrücken…

%d Bloggern gefällt das: