Archiv der Kategorie: Geldausgeben

Spannung…

…jedenfalls als die Mail vom Elektriker eintrudelt. Schlappe 1,4k€ mehr will er haben für ein ganzes Bündel Steckdosen (Wir haben gelernt: Zwei Einfachsteckdosen kosten genauso viel wie eine Doppelsteckdose, da Mischkalkulation), zwei Schiffsarmaturen (Wer genauso viel Ahnung hat was das ist: Die klassische Kellerlampe, in unserem Fall in der Garage und auf dem Dachboden). Was war noch dabei? Die Klingel mit Gegensprechanlage kostet fast genauso viel wie ohne. Kabel verlegen (10m) zur Garage kostet inklusive Handschachtung etwa ’nen Hunderter (eigene Sicherung). Zusätzliche Außensteckdosen und zusätzliche Sicherungen (Mikrowelle , Außensteckdosen) Ach ja, macht das Freude… Müssen wir wohl machen, da ich da auch nicht verzichten will…

Mal wieder das liebe Geld

Es ist eine Rechnung eingetrudelt. Fertigstellung Sanitär- und Elektro-Rohinstallation. Für mich sieht das noch sehr roh aus. Es liegen die Kabel nur in den Wänden (vorbildlich innerhalb der üblichen Installationszonen), die Wasserleitungen und die Teile der Lüftung, die in der Wand sind. Ich hätte ja schon erwartet, dass da auch die Rohre und Kabel, die später unter Estrich verschwinden mit dabei sind. Aber nein, bei uns ist das nicht so. Auch recht. Dann wird halt mal wieder geblecht. Immerhin ist es gelungen die Sanitärgegenstände zu verbauen.

Baustellentermin

Haben die Herrschaften eigentlich die Meinung, dass der Rest der Welt nicht arbeitet?! “ Wir treffen uns dann am Donnerstag auf der Baustelle. So um 2.“ Na klar. Wir erinnern uns: In dem Haushalt gibt es a) Lehrer und b) Menschen, die Geld verdienen müssen 😉 Daraus folgen zwei Dinge:

  1. Wir können nicht Vormittags auf die Baustelle
  2. Auf Anrufe reagieren wir schon, aber ggf. etwas verzögert.

Ob sich das noch in die Schädel bringen lässt…? Es ist meiner besseren Hälfte jedenfalls gelungen einen etwas späteren Termin zu erhalten, an dem wir auch könne. Also auf auf die Baustelle: Da haben wir auch gleich mal den netten Baumeister kennengelernt. Hat etwas eine ruppige Art, aber mir soll’s ja egal sein, solange er seinen Job macht. Was ist da auf der Baustelle passiert? Nun ja, Baustelle ist etwas übertrieben. Es wurde halt mal wieder das Höhenniveau gemessen und dann noch das Haus abgesteckt. Hat was. Jetzt wissen wir schon mal wie groß dass das aussieht. Also in der Grundfläche. Und dann gab es noch Diskussionen zum Thema  Kran. Was gibt’s da zu diskutieren? Nun ja, vom Platz müsste er da hin, wo die Garage hinkommt. Ist natürlich schwer, wenn man da ein Fundament hinstellen will, während da noch ein Kran ist. Auch unschön ist es die Straße teilzusperren, weil teuer. Also doch aufs Nachbargrundstück? Wenn diese Mitspielen könnte man sich da ja eine Meter Land „borgen“. Gesagt, aufgeschrieben. Der Baumeister kümmert sich drum. Worum er sich auch kümmert ist die Abfuhr des Aushubs und den Stromkasten. Bezüglich dieser schicken Dinge meldet er sich wieder. Ach und auch wegen dem Schotter, für die provisorische Garagenauffahrt sowie den Kranstellplatz. Ich hab ja sanft Angst vorm Preis…

Tür 2

Nein es geht nicht um eine 2. (zweite) Tür, es geht mal wieder um unsere Haustür. Da gibt es ja doch mehr als den ursprünglichen Betrag. Allerdings ist es nicht vorgesehen, dass die Tür in Alu ausgefertigt wird. Deswegen waren wir nochmal bei unserm Türen- und Fenstermenschen. Im Ergebnis haben wir jetzt doch wieder ein Alu-Tür gegen einen geringen Aufpreis von ca. 200€. Dafür sind die Glaselemente jetzt verschwunden, und es ist eine massive Tür. Das Seitenteil aus Glas nimmt die Linien der Tür auf. wunderbarer Kompromiss. Ein wenig sauer wegen des Mehrpreises bin ich allerdings schon.

Bemusterung die 1.

Heute war großer Bemusterungsstress. Extra einen Tag Urlaub genommen um drei Themen zu erledigen:

  1. Haustüre. Anfahrt ca. eine halbe Stunde. Geht noch. Da werden wir von einem freundlichen Verkäufer Empfangen, der erst mal etwas verwundert vom Preis, der einkalkuliert ist, ist. Das ist für eine Tür inklusive einem über einem Meter breitem Seitenteil ein wenig wenig, sagt er. Wir gehen mal davon aus, dass da nur ein Fehler passiert ist, da die Summe exakt dem entspricht, was auch bei Leuten eingeplant wird, die ohne Seitenteil an der Haustür bauen. Wir hoffen das mal und haben uns in einer halben Stunde ein Tür ausgesucht Preisrahmen werden wir noch klären, und die Fenster und Schiebetüren zur Terrasse  ausgesucht. Da gab es ja nicht viel zu entscheiden. Fenster halt. Die Auswahl zur Haustür war schon interessanter. Da hat uns der Verkäufer zu Aluminium gedrängt, da er „ein mieses Gefühl hätte“ eine reine Plastiktür zu verkaufen. Zumindest wäre die günstiger… Warum Alu? Ist gerade bei zwei Metern Konstrukt die vermutlich stabilerer Wahl. Ich möchte nicht einen „flatternden“ Rahmen an der Haustür haben.
  2. Fliesen. Wo wir doch in der Nähe waren, fahren wir mal eben die 40 km zum Fliesenleger – genau genommen zu einem Fliesengroßhandel. Dort landen wir, obwohl keinen Termin, sofort bei einem recht jungen Verkäufer, der uns quasi keine Beratung zukommen lässt. Aber meine Frau weiß ja eh was sie will. Möglichst teuer soll es sein. Oder so. Jedenfalls hab ich manchmal das Gefühl, dass sie exakt die teuerste Fliese ansteuert. Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Wir haben tatsächlich Fliesen günstiger als den einkalkulierten Preis gefunden. Nur eine ist etwas teurer. Kostet aber fast nichts mehr, und ist nur für 3 qm. Was noch fehlt sind die Fliesen für den Boden im großen Bad und in der Küche. Mal sehen, was der Fliesenleger sagt, bezüglich eines Mehrpreises für die „Sondergröße“: Unsere Fliesen sind nicht alle Standard, also 30 x 30 cm.
  3. Fliesen II. Aus Formgründen, und um die letzten zwei fehlenden Fliesen auszusuchen sind wir noch zu einer anderen Firma gefahren, aber da gab es nichts anderes. Also müssen wir uns den Plan für die Böden in der Küche und im Bad nochmal überlegen.
  4. Bad. Den größten Spaß haben wir uns zum ende aufgehoben. Das Bad. Meine Frau hat da spezielle, detaillierte (teure) Vorstellungen , wie das Bad auszusehen hat. Ein Wellnesstempel geradezu. Nur ich würde damit gerne im eingeplanten Budget bleiben. Das könnte schwer werden. Also ab in den Sanitärhandel, einem großen Zusammenschluss von Händlern in Deutschland, und glücklicherweise nur mit dem Kommentar „Normalerweise bräuchten Sie ja einen Termin, aber sie haben Glück“. Also eine spontane Beratung bekommen. Sie schickt uns ein Angebot, also genauer dem Sanitärer, der das dann einbaut. Uns nennt natürlich keiner einen Preis, nur der Blick, als wir den einkalkulierten Betrag zeigen, der spricht Bände. Er ist irgendwie mitleidig. Und dann der schöne Satz: Dafür bekommen sie nicht mal eine Badewanne, geschweige denn ein Haupt und ein Gästebad. Ein Satz, den wir noch öfter hören werden…

Warteschleifen

Und wieder ein Kapitel aus dem lustigen Leben eines telefonierenden Bauherren (Kann man die höheren Telefonkosten eigentlich als Sonderausgabe absetzten? Lonhen würde es sich langsam…). In diesem Falle allerdings kostenlos. Ich habe mal wieder bei der Telekom angerufen. Da war ja noch was mit Rabatt, wenn man den Hausanschluss bei der DT AG beauftragt und gleichzeitig ein magenta Zuhause Tarif abschließt, spart man 400€. Genauer werden die 400€ dem neuen Tarif gutgeschrieben, man zahlt also den Normalpreis für das Kabellegen, aber dann die ersten paar Monate kein Geld. Das haben wir jetzt mal beauftragt. Ist schon lustig einen Vertrag abzuschließen, der noch gar nicht möglich ist. Aber ich hoffe mal, dass das alles gut geht. Jetzt darf ich mich mal um die Pläne, die die DT AG zum Anschlusslegen wünscht kümmern…

Übellaschung

Was bin ich froh, dass ich die lokale Tageszeitung lese. Seitdem ich weiß, wo unsere neue Herberge steht sogar den Teil, in dem es um unser neue Heimat geht. Da gab es jetzt auch einen netten Infokasten über die Beschlüsse des Gemeinderates zu den neuen Bauanträgen, in dem wir, zusammen mit allen andern neuen Bauherren,  namentlich erwähnt wurden (Dürfen die die Namen überhaupt rausgeben?). In diesem Zusammenhang wurde auch eine Neuregelung der Ausgleichsmaßnahmen beschlossen, so wird jedes Bauvorhaben, ob privat oder geschäftlich, ab sofort mit an Ausgleichsmaßnahmen beteiligt. Erstmal kein Thema und verständlich. Die Kosten dafür werden dem Bauherren nach Ende der Bauarbeiten in Rechnung gestellt. Neben dem üblich Aufschrei der Landwirte dabei, stört mich noch eine Kleinigkeit. Wir fallen nicht unter diese Regel. Warum stört ihn das? Ganz einfach: Wir wurden angeblich informiert, dass man nach Abschluss der Bauarbeiten auch auf die Eigentümer der bereits beantragten Bauten zukommt. Zu den bereits beantragten gehören wir. Als der Zeitungsartikel erschien hatten wir unsere Genehmigung schon längst. Informiert über Ausgleichsmaßnahmen wurden wir aber nicht ansatzweise. Jedenfalls erinnere ich mich an nichts und habe auch nichts schriftlich. Super. Mal sehen, was das noch wird…

Sicherheit

Nein, hier geht es nicht um so unwichtige Details wie Aufbohrschutz an Fenstern oder der Haustür. Hier geht es um die nächste Überweisung. Wir haben ja den Deal (Standard im Vertrag! Falls das hier einer liest, der bauen möchte: Wichtig, dass so was vereinbart ist. Das zeigt, dass die Firma mit der gebaut werden soll halbwegs finanzstark ist. Sollte sie das nicht sein, spielt diese Bürgschaftsspiel nämlich keine Bank/Versicherung. Die prüfen vorher die Bilanz der Baufirma), dass ein Teil (5%) der Bausumme erstmal in eine Baubürgschaft. Damit kann PROBAU auf das Geld erstmal nicht zugreifen. Das Ganze funktioniert ähnlich wie die Mietkaution. Es gibt hier eine Summe bis zu der entstehende Baumehrkosten (aus Fehlern, die PROBAU zuzurechnen sind) nicht von uns getragen werden. Außerdem ist damit, falls PROBAU pleite gehen sollte nicht alles Geld verloren. Auch werden damit fehlerhafte Rechnungen an uns die PROBAU in seiner Kalkulation verbockt hat beglichen. Das Geld sieht PROBAU dann ggf. natürlich nicht. Sollte alles gut gehen, geht das Geld an PROBAU.

Diese Bürgschaft ist bei der zurich insurance (nein, wir hatten da kein Mitspracherecht) eingerichtet und wollte nun gefüllt werden.

Ofen und Werkplan

Wie schön, dass sich immer alle einig sind! Ich hatte schon erwähnt, dass die einen (Ofenbauer+Bauleiter) der Meinung sind, dass ein Drucksensor wegen unseres raumluftunabhängigen Ofens und der Lüftungsanlage notwendig ist. Die anderen (zwei der Ofenbauer) sehen das nicht so eng und verweisen auf den Kaminkehrer. Also fragen wir den doch mal. Und die Aussage ist: Nicht wenn der Ofen zertifiziert ist, und die Lüftungsanlage keine Unterdrücke erzeugt. Also mal sehen, was da jetzt der Anlagenbauer zu sagt. Blöd nur, dass der nicht ans Telefon geht, jedenfalls nicht in der Mittagspause. Woran das wohl liegen mag…

Obendrein muss wir ja auch noch den Preis des Ofens etwas drücken, da der doch etwas hoch ist. Da geht möglicherweise noch was, insbesondere, wenn man die Speichereinheit weglässt.

Angebot Werkplan

Da hat die Post doch schon wieder eine Rechnung gebracht. Naja, zumindest so was ähnliches. Es kam das Angebot mit den Änderungen des Werkplans. Nur 2,5k€ mehr. Alleine die Schiebetüren kosten schon 3k€. Aber zum Glück haben wir an der ein oder anderen Stelle gespart. Was ein wenig nervt: Im obigen Preis ist der Druckwächter für den Kamin noch nciht drin. Wenn der über PROBAU beauftragt wird kostet das *** Ding tatsächlich 2,quetsch k€! Von wegen mit ’nem guten Tausender ist man dabei. Da müssen wir definitiv zu sehen, dass wir Geld an der Stelle sparen, so geht das jedenfalls nicht!

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