Archiv der Kategorie: Einrichtung

Plitsch Platsch

Ich liebe Fortschritt! Es gibt einen Plan für den Einbau der Badewanne. Solangsam sieht das ran auch nach Haus aus. Damit das noch besser wird, steht dann noch eine Rundfahrt an: Boden abholen, Treppenfarbe festlegen und Schrank kaufen. Die 400 km waren ein Kinderspiel. 10 Minuten beim Treppenbauer die Farben ausgesucht zu denen wir jetzt Muster zugeschickt bekommen (nein, keine Mustertreppen sondern Muster-Holzstückchen). Dann wieder eine Stunde Fahrt zur Schwiegermutter den Boden holen einladen und noch so einiges mehr an Zeug (Klar, keine bessere Hälfte muss zwecks schwanger ja nix tragen) und dann beim schwedischen Möbelhaus noch einen neuen Schrank besorgt. Wusste gar nicht dass ein Schrankkorpus so viel wiegen kann. Fazit. Mit einem Sprinter quer durch die Republik gefahren. Schmerzen überall. Frau glücklich.

Planungen

Da wir im Moment wegen den Trockezeit des Estrich nichts im Haus tun können, beschäftigen wir uns halt mit der Planung. Als da wären:

  1. Wie bekommen wir den bei der Schwiegermutter gelagerten Boden für das Wohnzimmer zum Haus?
  2. Welche Möbel müssen noch von der Schwiegermutter ins Haus?
  3. Welche Farbe bekommt die Treppe jetzt final?
  4. Wo lagern wir das Zeug?
  5. Wie geht es mit dem Strom weiter?
  6. Was machen wir mit dem Garten?
  7. Wann wird verspachtelt und tapeziert?

Ganz schön viele Themen…

  1. 1-4 wird in einem Rutsch erledigt: Kleinen Transporter mieten (Dank an den Arbeitgeber: Großkundenrabatt!), und eine kleine 500km Tour fahren. Erst den Treppenbauer besuchen, dann das Zeug (Boden für das Wohnzimmer und was uns sonst so einfällt) bei der Schwiegermutter abholen und auf dem Rückweg noch in einem Möbelhaus einen neuen Schrank holen (Ich bin nicht für die Einrichtung zuständig, aber so wie ich das verstanden habe muss ich meinen Kleiderschrank abgeben, weil die Farbe nicht passt. Ich bekomme also einen neuen, oder so…).
  2. Siehe 1.
  3. Siehe 1.
  4. Siehe 1.
  5. Da kommt Schwung rein. In zwei Wochen legt die Telekom die Telefonleitung; da kommt dann Strom und Glasfaser gleich mit. Muss nur noch der Elektriker mitspielen und wir können die Photovoltaik zum aufheizen des Estrichs nutzen.
  6. Garten… Vermutlich werden wir die Maschinen leihen und dann selber den Garten einebnen. Terasse und Co? Müssen wir mal schauen…
  7. Wenn wir wieder ins Haus können, schauen wir uns mal den Trocknungsgrad des Putzes an. Abhängig davon wird das Timing mit dem Verschachteln und Co geplant.

Es wachse was auf dem Boden

Aber bitte kein Gras. Wir waren mal wieder unterwegs und haben uns was ausgedacht. Wie schon mal erwähnt haben wir uns entschlossen in einigen Zimmern Teppichboden zu legen. Und den ersten davon haben wir nun fürs Schlafzimmer ausgesucht. Lieferung irgendwann. Hat ja auch noch Zeit. Das schöne an der Sache ist: Er kann im Geschäft für umsonst gelagert werden…

Deckel drauf und gut is

dachte ich jedenfalls. Jetzt haben wir aber den Deckel zum Thema Küchenboden wieder aufgemacht. Wir waren nochmal im Küchenstudio und haben ein Muster der Front und der Arbeitsplatte mitgenommen. Mal sehen, ob wir dazu einen passenden Boden finden. Ist allerdings nicht so ganz einfach.

Ein andere Deckel ist auch drauf gekommen, nämlich der auf das EG. Außerdem haben wir jetzt Garagenfundamente. Es ist kaum zu fassen. Da können wir tatsächlich noch in den nächsten vier Monaten einziehen…

Fall sich jemand wundert: Ja, wir haben da ein paar Über-/Unterzüge. Im Wohnzimmer ist relativ viel „freischwebende“ Decke.

Plitsch, Platsch

Wann waren wir auf großer Bemusterungsrunde? Ist jedenfalls schon ein wenig her. Und wir habe noch immer nichts von dem Sanitärer gehört. Schon nervig, wobei ich zugeben muss, dass ich immer noch davon ausgehe, dass das Ganze echt teuer wird. Außerdem war die Beratung ja eher mies. Vor einigen Tagen habe ich noch bei unserem eingeplanten Sanitärer angerufen, wann denn das Angebot kommt. Ich wurde angemault, es käme in einer Woche. Die ist längst rum. Da ist nichts. Was also tun? Nun wir haben uns mal umgehört und ein Freund hat uns auf ein Badstudio ein paar Kilometer entfernt gebracht, bei dem es zum einen einen fairen Preis gibt, und zum zweiten auch eine angemessenen Beratung. So ganz glaube ich das ja noch nicht… Aber was soll’s, vorbeischauen schadet ja nicht. Also zügig einen Termin gemacht und hingefahren. Das nenne ich mal Beratung! Es standen zwar keine Preisschilder an den Gegenständen, aber es gab überall einen Einschätzung, wo uns das hinbringt. Ist ok, da es eh ein Paketpreis wird, der in der Summe unter den Einzelposten liegt. Nach etwa eineinhalb sehr angenehmen Stunden, haben wir dann einen Vorschlag. Ist zwar nicht geschenkt, aber nah dran;-) Den ein oder anderen Sonderwunsch hatten wir ja auch…

Jetzt werden wir mal eine Rechnung anfordern, wie viel uns aus unserm Fixpreis nachgelassen würde.

Boden Küche

Unsere Fliesenbemusterung war ja noch nicht ganz vollständig. Zum einen fehlt eine Fliese für den Boden im Hauptbad, und eine für den Boden in der Küche. Zumindest mit letzterer kommen wir langsam in Schwung. Wir haben uns mal unsere jetzige Küche angesehen. Da liegt ja Laminat. Das könnte man ja im Haus auch machen. Jetzt müssten wir nur wissen welches da passen würde. Also ab in den Baumarkt. Durch die Reihen gelaufen und gefreut. Gibt immernoch schicke Sachen hier. Wir haben nur eine Kleinigkeit übersehen: Die Arbeitsplatte in der Küche hatten wir vom Boden abhängig gemacht. Jetzt wollen wir aber keine Boden aussuchen, ohne zumindest grob zu wissen, wie die Küchenarbeitsplatte aussieht. Also nix wird’s mit dem Boden-Kaufen für die Küche. Jetzt haben wir also mal wieder mit unserer Lieblingsküchenverkäuferein geplaudert: Die ist zwar aktuell krank, aber wenn sie wieder fit ist, schauen wir uns mal an, was die Hersteller dieses Jahr so für Arbeitsplatten im Angebot haben und legen die dann fast. Angepasst daran wird dann der Boden ausgesucht. Glaube ich.

Bemusterung die 2.

Nach unserem letzten Ausflug in die Welt der Sanitärfachhandel, haben wir die geringe Hoffnung gehabt doch noch bei einem anderen Händler was preislich angemessenes zu bekommen. Also direkt nach unserem großen Tag bei einer deutschlandweit aktiven Firma mit einem „+“ im Namen vorbei geschaut: „Wir mögen doch mit Termin wiederkommen.“ Wenn’s denn sein muss. Also Termin gemacht und wieder vorbei geschaut. Diesmal, um die Diskussionen gleich einzuschränken, mit unserer Liste der einkalkulierten Preise gewedelt. Der Verkäufer ist auch sofort aufgesprungen, um zu seiner Kollegin zu laufen. Aber nicht vor Freude. Er kam dann zurück  mit: „Das ist nicht möglich. Ich zeige Ihnen mal was, was in Ihrer Größenordnung liegt.“ Größenordnung. Aha. Heißt vermutlich, dass der Preis immer noch über dem geplanten liegt. Brav wie wir sind, sind wir ihm durch die Ausstellung gefolgt und haben ein wenig bemustert. Interessant dabei waren zwei Gespräche. Zum einen bei der Auswahl der Armaturen: „Suchen Sie sich hier mal eine aus.““Gerne, was sind die Unterschiede?““Eigentlich keine.““Und preislich?““Nichts nennenswertes.“ Wie nennenswert erfahren wir wohl mit dem Angebot. Das zweite Gespräch drehte sich um eine Badewanne. Der Verkäufer zeigt uns ein Wanne, die uns durchaus gefallen könnte und sagt uns, dass diese Wanne in etwa 4.000 € kostet. Gemein wie ich bin, habe ich die Wanne nebenher mal im Internet gesucht. Erster Treffer. Gleicher Hersteller, gleiches Modell zu 1.500 €. Den Verkäufer darauf angesprochen kommt die Antwort: „Sie können ja Internetpreise nicht mit unseren hier vergleichen.““Doch, kann ich. Sehen Sie ja.““Aber da ist keine Ausstellung und Beratung dabei.““ Und das rechtfertigt eine Verdreifachung des Preises?““Naja, da ist ja auch keine Gewährleistung dabei.“ Äh, doch. Die gesetzlich vorgeschriebene, mehr bietet ****+**** ja auch nicht.“  Damit war das Gespräch dann beendet. Mal sehen was da kommt, aber ich behaupte mal da wird nichts gekauft. Wir müssen da einen anderen Plan finden. Von einem befreundeten Paar habe ich übrigens gehört, dass selbiger Händler schlappe 19.000 € Aufpreis (!) für das Bad haben wollte.

Bemusterung die 1.

Heute war großer Bemusterungsstress. Extra einen Tag Urlaub genommen um drei Themen zu erledigen:

  1. Haustüre. Anfahrt ca. eine halbe Stunde. Geht noch. Da werden wir von einem freundlichen Verkäufer Empfangen, der erst mal etwas verwundert vom Preis, der einkalkuliert ist, ist. Das ist für eine Tür inklusive einem über einem Meter breitem Seitenteil ein wenig wenig, sagt er. Wir gehen mal davon aus, dass da nur ein Fehler passiert ist, da die Summe exakt dem entspricht, was auch bei Leuten eingeplant wird, die ohne Seitenteil an der Haustür bauen. Wir hoffen das mal und haben uns in einer halben Stunde ein Tür ausgesucht Preisrahmen werden wir noch klären, und die Fenster und Schiebetüren zur Terrasse  ausgesucht. Da gab es ja nicht viel zu entscheiden. Fenster halt. Die Auswahl zur Haustür war schon interessanter. Da hat uns der Verkäufer zu Aluminium gedrängt, da er „ein mieses Gefühl hätte“ eine reine Plastiktür zu verkaufen. Zumindest wäre die günstiger… Warum Alu? Ist gerade bei zwei Metern Konstrukt die vermutlich stabilerer Wahl. Ich möchte nicht einen „flatternden“ Rahmen an der Haustür haben.
  2. Fliesen. Wo wir doch in der Nähe waren, fahren wir mal eben die 40 km zum Fliesenleger – genau genommen zu einem Fliesengroßhandel. Dort landen wir, obwohl keinen Termin, sofort bei einem recht jungen Verkäufer, der uns quasi keine Beratung zukommen lässt. Aber meine Frau weiß ja eh was sie will. Möglichst teuer soll es sein. Oder so. Jedenfalls hab ich manchmal das Gefühl, dass sie exakt die teuerste Fliese ansteuert. Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Wir haben tatsächlich Fliesen günstiger als den einkalkulierten Preis gefunden. Nur eine ist etwas teurer. Kostet aber fast nichts mehr, und ist nur für 3 qm. Was noch fehlt sind die Fliesen für den Boden im großen Bad und in der Küche. Mal sehen, was der Fliesenleger sagt, bezüglich eines Mehrpreises für die „Sondergröße“: Unsere Fliesen sind nicht alle Standard, also 30 x 30 cm.
  3. Fliesen II. Aus Formgründen, und um die letzten zwei fehlenden Fliesen auszusuchen sind wir noch zu einer anderen Firma gefahren, aber da gab es nichts anderes. Also müssen wir uns den Plan für die Böden in der Küche und im Bad nochmal überlegen.
  4. Bad. Den größten Spaß haben wir uns zum ende aufgehoben. Das Bad. Meine Frau hat da spezielle, detaillierte (teure) Vorstellungen , wie das Bad auszusehen hat. Ein Wellnesstempel geradezu. Nur ich würde damit gerne im eingeplanten Budget bleiben. Das könnte schwer werden. Also ab in den Sanitärhandel, einem großen Zusammenschluss von Händlern in Deutschland, und glücklicherweise nur mit dem Kommentar „Normalerweise bräuchten Sie ja einen Termin, aber sie haben Glück“. Also eine spontane Beratung bekommen. Sie schickt uns ein Angebot, also genauer dem Sanitärer, der das dann einbaut. Uns nennt natürlich keiner einen Preis, nur der Blick, als wir den einkalkulierten Betrag zeigen, der spricht Bände. Er ist irgendwie mitleidig. Und dann der schöne Satz: Dafür bekommen sie nicht mal eine Badewanne, geschweige denn ein Haupt und ein Gästebad. Ein Satz, den wir noch öfter hören werden…

Bemusterungsplanung

Ja, da will schon wieder was geplant werden. Nachdem wir mittlerweile Wissen wer als Handwerker so da ist, können wir auch festlegen, wann wir uns was ansehen. Und der Plan ist wie folgt: Die Haustüre ist in der Nähe, aber aufgrund der Öffnungszeiten ein Fall für einen Urlaubstag. Wenn wir schon dabei sind kann man den eh angebrochenen Tag dann elegant für Bemusterung von Fliesen (Küche, Bäder und Flur) und dem Bad verwenden. Gedacht, telefoniert und gescheitert. Warum? Das mit der Haustür klappt wunderbar, nur der Fliesenleger und Sanitärer hat natürlich kein Lager wo man was bemustern könnte. Also müssen wir das wohl bei den zugehörigen Zulieferern machen. Aber dann halt die an dem hübschen Tag. Das einzige was mich ein wenig stört sind die Firmen, bei denen wir uns die Bäder aussuchen sollen. Das könnte lustig werden. Richter+Frenzel und die elements angeschlossenen Häuser sind ja nicht gerade für ihren geringen Preis bekannt. Mal sehen was das wird…

Ofen und Werkplan

Wie schön, dass sich immer alle einig sind! Ich hatte schon erwähnt, dass die einen (Ofenbauer+Bauleiter) der Meinung sind, dass ein Drucksensor wegen unseres raumluftunabhängigen Ofens und der Lüftungsanlage notwendig ist. Die anderen (zwei der Ofenbauer) sehen das nicht so eng und verweisen auf den Kaminkehrer. Also fragen wir den doch mal. Und die Aussage ist: Nicht wenn der Ofen zertifiziert ist, und die Lüftungsanlage keine Unterdrücke erzeugt. Also mal sehen, was da jetzt der Anlagenbauer zu sagt. Blöd nur, dass der nicht ans Telefon geht, jedenfalls nicht in der Mittagspause. Woran das wohl liegen mag…

Obendrein muss wir ja auch noch den Preis des Ofens etwas drücken, da der doch etwas hoch ist. Da geht möglicherweise noch was, insbesondere, wenn man die Speichereinheit weglässt.

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