Archiv der Kategorie: Rohbau

Buddeltag

Und das hat mit Schiffen nichts zu tun. In diesem Fall geht es entspannt mit einem Anruf um sieben Uhr morgens los: „Hier xyz von der Firma abc. Wir machen für die Telekom den Graben. Wir sind in einer halben Stunde da. Wer sit denn auf der Baustelle?“ Ähh – niemand. Warum? „Irgendwer muss uns sagen wo der Graben hinkommt.“ Dafür habt ihr Pläne bekommen? Von unserm Bauleiter. „Die Pläne haben wir nicht. Die müssen irgendwo in einem Büro liegen.“ Super, also muss halt jemand hin.

Vor Ort legen wir dann mal eben fest, wo der Graben lang geht. Ich hoffe das passt den Stadtwerken auch, da der Verlauf ja eigentlich auch mit denen abgestimmt ist.  Aber was will man machen (ach, ja der Bauleiter ist für den morgen abgemeldet, sonst hätte man den ja einfach anrufen können.) Auf die Frage wann der Graben zugeschüttet werden soll, können wir auch nur sagen, dass heute nicht, weil morgen der Strom noch in den Graben soll. Mal sehen was das noch wird…

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Kriesengespräch

Heute war Termin auf der Baustelle mit unserem Bauleiter. Da haben wir zum einen mal den weiteren Plan besprochen: wegen des schlechten Wetters könnten die Putzer die ganze Zeit keine Außenputze machen. Jetzt wo es halbwegs trocken ist sind sie damit ausgelastet die Verzögerungen auf anderen Baustellen zu beheben. Deswegen würde bei uns trotz Fertigstellung der Rohinstallation nicht geputzt. Wo wir Echo mal da waren haben wir mal einen kleinen Rundgang durch’s Haus gemacht. Dabei ist aufgefallen, dass die Ablaufrinnen stellenweise Dellen haben; vermutlich von den Gerüstbauern beim Abbau. Wird getauscht. Weiterhin war der Bauleiter entsetzt von der Menge Wasser im Keller. Es lässt es absaugen und dann muss kontrolliert werden, wo es herkommt, falls nochmal was reinkommt. Mal sehen wie es weitergeht…

 Ein weiterer Punkt war der Strom. Wir würden gerne die bereits installierte Photovoltaik auf dem Dach nutzen um die Kosten für das Durchheizen des Estrichs zu senken. Dazu müsste aber mal ein Anschluss liegen. Blöderweise wurde noch kein Antrag gestellt. Genau genommen haben wir ihn schon vor Wochen von unserem lokalen Versorger bekommen, nur leider hieß es der Elektriker kümmere sich drum. Ja so kann man sich irren! Jetzt ist zwar alles beim Energieversorger, aber unsere Unterschrift fehlt. Das werden wir jetzt schnell nachholen. Möglicherweise wird das dann auch mit der Telekom gleichzeitig was…

Ach ja, Geld wollte natürlich auch wieder.jemand: Die erste Teilrechnung für die Elektromehrkosten ist da.

Es passiert: Nichts

Und wieder mal Ruhe. Es geht einfach mal wieder nicht vorwärts auf de Baustelle, trotz anders lautendem Plan…

Gib mir Geld

Da ist schon wieder eine Rate fällig. Diesmal wieder ein recht hoher Betrag. Dieser soll überwiesen werden, bei Fertigstellung Fenster. Blöd nur, dass wir auf der Baustelle waren und da sind gar keine Fenster eingebaut. Da wird also erstmal nicht Überwiesen! Das haben wir auch gleich mal der Firma mitgeteilt. Rückmeldung: Verzeihung, die Fenster hätten eingebaut sein sollen. Da gab es aber eine geringe Verzögerung von ein zwei Tagen. Sie müssen natürlich erst überweisen, wenn sie eingebaut sind.

Mittlerweile sind sie das dann auch worden, weswegen wir die Überweisung nun angewiesen haben. Außerdem ist jetzt endlich das Haus zu, bis auf die Kellerfenster, aber das passt. Die kommen etwas später.CIMG4290.JPG kommen etwas später.

Ärger am Schnürchen

Was sich durch meine Gedanken zieht wie ein roter Faden, ist unsere Benutzung des Nachhbargrundstücks… Da ist ja immer noch nichts passiert. Jetzt ist immerhin ein Termin auf der Baustelle gewesen, an dem sowohl unser Baumeister, als auch der Nachbararchitekt sowie unsere Nachbarin da waren. 1,5 Stunden hat das gedauert. Es nahm zwischendurch pittoreske Züge an, als unser Baumeister versucht hat dem Architekten zu erklären, wie man ein Haus baut. Grandios, wenns nicht so peinlich wäre. Was ist das Ergebnis? Ich verstehe mich blendend mit unserer Nachbarin, unserer beiden Bezahlten verstehen sich gar nicht mehr und: Wir haben uns vertragt. Was ist das Problem? Der Architekt meint, da ein Teil der Fläche auf der unsere Nachbarn bauen wollen aufgeschottert ist, da sei für ihn Luft. Er wisse nicht, wie der Boden darunter aussieht und er braucht gewachsenen Boden. Das kann da natürlich nicht garantiert werden. Unser Baumeister meint, dass sei alles kein Problem. Klar, er hätte es im Zweifel ja verbockt. Naja, jetzt soll der Baumeister der Nachbarn entscheiden. Bin ja mal gespannt.

Nachdem wir das durch haben, kommt unser Baumeister nochmal mit ein paar Rechnungen. er hat die Grube besser verdichtet als im Vertrag mit unserer Baufirma steht. Anstatt in 50 cm Schritten den Boden anzuhäufen und dann drüber zu gehen habe er 20 cm Schritte gemacht. Das ist ja ganz lieb und nett, aber leider nicht beauftragt gewesen, geschweige denn wir wurden vorher informiert. Jetzt die Frage ob wir ihm entgegen kommen können. Antwort: Nein. Kein Vertrag, kein Geld. Schon gar keine 4000€ netto! Was wir zahlen ist der zusätzliche Stahl in der Bodenplatte, da wir den (am unerfahrenen Anfang) noch leichtfertig beauftragt haben, obwohl unser Bauleiter kein Notwendigkeit sah. Und ab jetzt möchte ich den Baumeister Kerl nicht mehr sehen oder hören. Seinen Vorschlag im Spätherbst den Garten zu machen kann er behalten.

Keine Urlaubsgrüße

Tjo, da kommt man wieder zurück und was ist passiert? Nichts. Fast zumindest. Es ist der Kran abgebaut, und der Bauwagen weggeräumt. Super! Der Schotter ist immer noch auf dem Nachbargrundstück. Jetzt wird das aber etwas unschön, nachdem das Zeug schon eine ganze Woche hätte weg sein müssen. Also Bauleitung anrufen. Und wenn wir schon dabei sind, stellt sich die Frage, warum der Sanitärer noch nicht angefangen hat. Da war doch so ein Druck, dass wir die Unterputzgegenstände schon mal hinstellen. Wo wir gerade bei denen sind: Wo ist eigentlich die Unterputzarmatur für die Badewanne hingekommen…?

Endlich wieder was los…

…auf der Baustelle. Und zwar oben drauf. Unser Häuschen bekommt ein Dach. Jetzt erklärt sich auch, wieso wir bereits festlegen mussten welche Farbe die Sichtschalung haben muss. (Diejenigen, die nicht wissen was das wieder ist: Die Bretter, die von unten an Dachvorsprüngen zu sehen sind.) Die Bretter und Dachbalken sind nämlich bereist lackiert, jedenfalls in dem Teil der zu sehen ist.

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Ein Ausschnitt des Daches. Zu erkennen ist die Sichtschalung in weiß. (Für die aufmerksamen Beobachter: Ja zu diesem Zeitpunkt waren die Ziegel noch nicht drauf.

Obendrein kommen dann unsere Dachziegel dazu. Und damit das Ganze etwas schicker aussieht hier nochmal ein vorher-nachher-Bild:

Was da noch fehlt ist eindeutig die Wartungsluke, die kommt aber noch oberhalb des Schornsteins hin. Rechst erkennt man schon einen Teil der Photovoltaik. Die ist mittlerweile komplett. Ach die Leitungen sind gelegt. Was noch fehlt ist der Anschluss ans Netz. Siehe auch hier. Damit ist der Rohbau komplett.

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Fertiges Dach mit Photovoltaik. Ansicht des Süddachs

Es dauert…

…mir langsam ein wenig lange. Bis die ihre Betondecke da drauf hatten hat noch etwas gedauert. Feiertage usw. Immerhin wird jetzt mal mit dem Dach angefangen. Und die Firma für die Sanitärrohinstallation hat sich auch gemeldet: Es müssen alle Unterputzbauteile dringend hin. Damit sie eingebaut werden können. Gut dass wir das so kurzfristig erfahren, und obendrein demnächst Urlaub haben. Eine Woche. Also auf die Schnelle einen Termin auf der Baustelle vereinbart, damit man mal über die Positionen redet (insbesondere Außenwasserhahnhöhe und solche Dinge). Es  geht vorwärts…

Stein auf Stein

Weiter geht’s mit dem OG. Auch hier wachsen die Steine ganz gemütlich dem Himmel entgegen. Das Ganze recht ereignislos. Ein wenig zu ereignislos, wenn ich ehrlich bin. Das Betonieren des Überzugs für die freischwebende Decke wurde zwar gemacht, aber das hat wohl ein wenig länger gedauert als gedacht, also wurde mit dem Mauern auch erheblich später angefangen als gedacht. Mindestens schon mal eine halbe Woche Verzögerung.

Was passiert ist, ist dass die Firma, die die PV-Anlage installiert eine Vollmacht erbeten hat, um sich um die Anschlüsse zu kümmern. Weiterhin war ein Modulplan dabei. Unschön an der Sache ist, ist dass die Ostseite mit Modulen belegt ist. Die Südseite zwar auch, aber was soll die PV im Osten (genauer sogar 18° nach Norden gedreht)? Kurzer Anruf in der Firma: In den Westen geht sie nicht, weil da der Schlot steht, der einiges abschatten würde. Außerdem kommt da die Wartungsluke hin.

Wie wird sie angeschlossen? Über die „70% Regel“. Es wird also dafür gesorgt, dass die E-Werke maximal 70% der theoretischen Maximalleistung abbekommen. Das tritt zum einen fast nie auf, zum zweiten wäre die Alternative gewesen, eine Steuerungseinheit einzubauen, mit denen die E-Werke die Leistung regeln können. Blöd nur, dass wir einer der wenigen wären, die das machen, weswegen bei Sonnenschein immer wir abgeregelt werden.

Deckel drauf und gut is

dachte ich jedenfalls. Jetzt haben wir aber den Deckel zum Thema Küchenboden wieder aufgemacht. Wir waren nochmal im Küchenstudio und haben ein Muster der Front und der Arbeitsplatte mitgenommen. Mal sehen, ob wir dazu einen passenden Boden finden. Ist allerdings nicht so ganz einfach.

Ein andere Deckel ist auch drauf gekommen, nämlich der auf das EG. Außerdem haben wir jetzt Garagenfundamente. Es ist kaum zu fassen. Da können wir tatsächlich noch in den nächsten vier Monaten einziehen…

Fall sich jemand wundert: Ja, wir haben da ein paar Über-/Unterzüge. Im Wohnzimmer ist relativ viel „freischwebende“ Decke.

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