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Könnte es endlich mal weitergehen? Vernünftig?

Immerhin hat mal wieder ein Handwerker vorbei geschaut. Sogar Samstag. Während wir da waren. Genauer waren es sogar zwei. Und zwar Fliesenleger. Einer von beiden sprach gar kein deutsch, der andere etwas. Fließen legen können sie, nur leider nicht da wo sie sollen. Mit dem Chef war besprochen, dass es einen Steifen der Fliesen des Bodens hinter den Duscharmaturen gibt. Den haben die Herren im oberen Bad leider vergessen, obwohl wir nochmal darauf hingewiesen haben. Jetzt wollen sie das lösen. Auch die bodentiefe Duschwanne im untern Bad ist etwas seltsam gefliest. Anstatt von den beiden Seiten an denen keine Wand ist zur Ablaufrinne hin zu Fliesen, ist das Gefälle nur von einer Seite. Mal sehen was der Sanitärer dazu sagt…

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Boden

Nachdem wir langsam in die Situation kommen, dass die Zeit knapp wird, müssen wir priorisieren. Die Küche kommt in einer guten Woche. Bis dahin muss der Boden in derselben liegen. Im Wohnzimmer ist der Boden bereits vorrätig, kann also problemlos gelgt werden. Was noch nicht ganz klar ist, ist wann die Boden genau gelegt werden können. Beduerlicherweise muss noch auf den Fliesenleger gewartet werden, da der die Feuchtemessung machen soll. Der lässt aber weiter auf sich warten. Auch die Sanitärer sind mal wieder ein Ausbund an Tempo… Nun ja, irgendwann wird das schon noch was werden.

Und kräftig weiter.

Nicht nur die Küche haben wir gestrichen, sondern in einer weiteren Wochenend Aktion auch gleich die Bäder tapeziert. Währenddessen hat Team zwei das Arbeitszimmer und den Eingangsbereich gestrichen. So flott könnte es weiter gehen. Was gar nicht weitergeht sind die Firmen. Schon lange keinen mehr gesehen, ich gehe aber stark davon aus, dass sich das demnächst wieder ändert. Es sei denn der Fertigstellungstermin verschiebt sich mal wieder..

So schön glatt kanns laufen

Letztes mal habe ich großspurig verkündet ich würde die Badewanne verschönern, insbesondere verputzen. Ganz so weit war ich dann doch noch nicht. Du habe gerade mal angefangen damit, nachdem die Bauplatten endlich rundherum angebracht waren, leider ist mir dabei das Material ausgegangen. Deswegen einen zweiten Versuch gestartet. Wobei dieser efolgreich war. Habe ich mich eigentlich schon mal über die Preisgestaltung einiger Firmen ausgelassen? Wenn nein, dan jetzt. Das zehn kg Päckchen Mörtel kostet 5 Euro. Wie viel kosten 25 kg des identischen Zeugs? Richtig! 6 Euro. Begründung in den Worten unseres ehemaligen Landesvaters: Weil das ja klar ist.

Die Küche ist mittlerweile auch fertig gestrichen und wartet demzufolge nur noch auf die Küchenfirma die das Holz und die Elektrik liefert.

Was war noch? Ach ja, die Fliesen wurden eingebaut. Gestern. Theoretisch. Im Haus sind jedenfalls keine. Ein Anruf beim Fliesenleger war auch erfolglos, da da keiner abhebt. Kann ja noch heiter werden.

Zu guter Letzt war dann auch noch Straßenfest. In der Nachbarschaft sind ja noch ein paar unbebeaute Grundstücke, was den nötigen Platz dafür schafft. Lauter nette Nachbarn! Die nächste straßenweite Aktion ist die Teilnahme an der nächsten Bürgerversammlung. Die Straße sollte, wie die umliegenden auch, zu einer Spielstraße werden!

Team-Arbeit

Gemäß dem Motto Toll-Ein-Anderer-Macht’s (kurz TEAM) habe ich zugeschaut wie die Küche tapeziert und gestrichen wurde. Ok, ich war nicht ganz untätig und habe in der Zwischenzeit weitere Zimmer grundiert um die Badewanne etwas verschönert, also meh Putz aufgetragen…

Ich hab Rücken

Und warum ist das so? Wir haben endlich mit den Malerarbeiten begonnen. Das bedeutet, dass der Wichtigkeit der Zimmer nach alle Decken mit Tapete versehen werden müssen, alle Deckenfugen mit Akrylat und dann noch alle Wände und Decken gestrichen werden müssen. Macht in der Summe etwa 500qm streichen und 145 qm tapezieren. Die Wände hätte ich ja lieber tapeziert als gestrichen, aber das klappt nicht, da der Putz viel zu rau ist. Die einzige Möglichkeit wäre die Wände vorher komplett zu spachteln oder abzuschleifen. Also noch ein Arbeitsgang mehr. Dafür haben wir keine Zeit…

Meine armen Hände

Was passiert wenn ein Schreibtischtäter die Arbeitswut bekommt? Es gibt Schmerzen. In diesem Fall liegt das Ganze an der Idee den Schotter der in einem Haufen vor unserem Haus liegt dazu zu verwenden, die ca. 60 cm vom Erdreich zum Boden der Garage aufzufüllen. Eigentliche eine gute Idee, irgendwie habe ich nämlich zweifel, ob unser Auto eine über einen Meter hohe Kante hochfahren kann, woher auch immer die Zweifel kommen. Also eine Schubkarre besorgt, eine Schaufel (jetzt weiß ich auch endlich den Unterschied zwischen einer Frankfurter und einer Holsteiner Schaufel) gekauft (die alte hat leider die Wurzeln im Schrebergarten nicht überlebt) und losgelegt. Immer schön den Schotter in die Schubkarre, drei Meter zur Seite und abladen. Naja: Sechs Stunden später sieht das schon ganz gut aus. Das Auto kann zwar noch nicht hochfahren, aber der Berg ist fast weg und man kann zumindest gemütlich in die Garage laufen, ohne bergsteigen zu müssen. Nur ich bin nah an der Arbeitsunfähigkeit. Mehrere dicke Blasen an den Händen. Insbesondere die auf dem Daumen nervt. Zum Glück verwende ich kein Fingerabdruckscanner oder will demnächst in die USA einreisen. Vom Daumen gibt es jedenfalls keinen Fingerabdruck…

Was wir jetzt nur noch ausrechnen müssen, ist wie viel Schotter insgesamt noch fehlt. Ich will gar nicht wissen, was der wieder kostet.

Farbe?

Es ist mal wieder Problemtag: Es steht eigentlich der Fliesenleger auf dem Programm. Der kommt aber nicht. Interessant… Was sagt der Bauleiter dazu? Nach einem kurzen Anruf ist klar, dass er sehr verwundert ist. Hinterher telefonieren bringt aber leider nichts, da der Fliesenleger nicht ans Telefon geht. Ähnliche Probleme mit den Putzern. Nach dem die Isolation ja am Haus ist, kann es jetzt mit dem Unterputz weiter gehen. Darauf kommt normalerweise farbiger Edelputz. Theoretisch. Praktisch müssen wir dazu noch eine Farbe aussuchen. Das klappt aber ohne Farbkarte nicht. Die hat unser Bauleiter bei der Putzfirma bestellt, die das wiederum beim Hersteller angefordert hat. Da bei ist wohl was schief gelaufen. Da ist sie nämlich noch nicht…

Was machen wir damit?

Da steht noch was im Bad. Das ist in der Tat sehr interessant. Es ist ja schon unsere Badewanne gesetzt. Da steht auch noch etwas Wasser drin, was auch drin bleiben soll, bis sie ummauert ist. Ummauert? Wer macht das denn überhaupt? Das ist ja wieder grandios: Durch das Herausnehmen der Sanitärendinstallation ist ein wenig unklar wer was macht. Und scheinbar gehört es zur Sanitärinstallation eine Mauer oder ähnliches um die Badewanne herum zu machen. Der Sanitärer unserer Wahl macht das aber nicht, da das „mit Sanitär nichts zu tun hat“. Was tun? Selber machen! Aber auf Mauern habe ich keine Lust, deswegen wird eine Bauplatte genommen. Also in den orangen Baumarkt des Vertrauens gegangen. Zwei Herren beschäftigt, wie man das denn jetzt hinbekommt. Es soll ja Bauplatten geben, die bereits angeritzt sind, damit man sie biegen kann. Kannten die Herren nicht. Der Computer aber. Kostenpunkt: knapp 50 € für 130 cm x 60 cm. Davon brauchen wir drei. Ach und die Lieferzeit ist sechs Wochen. Das dauert zu lange. Mein Vorschlag: Man kaufe gerade Platte und ritze sie auf einer Seite an. Antwort: „Geht gar nicht, die könnte brechen.“ Also zu einem anderen Baumarkt gefahren und nachgefragt. Was ist die Antwort? „Ach, die gebogenen gibt es zwar auch, aber das macht zu wenig Sinn: zu teuer. Nimm eine gerade und schneide sie an um sie zu beigen.“ Sag ich doch. Kostet auch nur 15 € pro Stück.

Hoch hinaus

Soweit man halt im Haus kommt. Ich klettere an der Decke rum und entferne die Überstände an der Dehnungsfuge zwischen Putz und Decke. Damit wird das Tapezieren der Decke vorbereitet, neben dem obligatorischen Gips an den Stoßfugen natürlich. Dazu steht großzügiges Grundieren an. Erstaunlich was der Beton an Flüssigkeit aufnimmt…

Jedenfalls kommen jetzt wohl die stressigen Wochen. Weh tut schon mal alles.

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