Meine armen Hände

Was passiert wenn ein Schreibtischtäter die Arbeitswut bekommt? Es gibt Schmerzen. In diesem Fall liegt das Ganze an der Idee den Schotter der in einem Haufen vor unserem Haus liegt dazu zu verwenden, die ca. 60 cm vom Erdreich zum Boden der Garage aufzufüllen. Eigentliche eine gute Idee, irgendwie habe ich nämlich zweifel, ob unser Auto eine über einen Meter hohe Kante hochfahren kann, woher auch immer die Zweifel kommen. Also eine Schubkarre besorgt, eine Schaufel (jetzt weiß ich auch endlich den Unterschied zwischen einer Frankfurter und einer Holsteiner Schaufel) gekauft (die alte hat leider die Wurzeln im Schrebergarten nicht überlebt) und losgelegt. Immer schön den Schotter in die Schubkarre, drei Meter zur Seite und abladen. Naja: Sechs Stunden später sieht das schon ganz gut aus. Das Auto kann zwar noch nicht hochfahren, aber der Berg ist fast weg und man kann zumindest gemütlich in die Garage laufen, ohne bergsteigen zu müssen. Nur ich bin nah an der Arbeitsunfähigkeit. Mehrere dicke Blasen an den Händen. Insbesondere die auf dem Daumen nervt. Zum Glück verwende ich kein Fingerabdruckscanner oder will demnächst in die USA einreisen. Vom Daumen gibt es jedenfalls keinen Fingerabdruck…

Was wir jetzt nur noch ausrechnen müssen, ist wie viel Schotter insgesamt noch fehlt. Ich will gar nicht wissen, was der wieder kostet.

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Veröffentlicht am 13. September 2016 in Selbstbau und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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