Archiv für den Monat September 2016

So schön glatt kanns laufen

Letztes mal habe ich großspurig verkündet ich würde die Badewanne verschönern, insbesondere verputzen. Ganz so weit war ich dann doch noch nicht. Du habe gerade mal angefangen damit, nachdem die Bauplatten endlich rundherum angebracht waren, leider ist mir dabei das Material ausgegangen. Deswegen einen zweiten Versuch gestartet. Wobei dieser efolgreich war. Habe ich mich eigentlich schon mal über die Preisgestaltung einiger Firmen ausgelassen? Wenn nein, dan jetzt. Das zehn kg Päckchen Mörtel kostet 5 Euro. Wie viel kosten 25 kg des identischen Zeugs? Richtig! 6 Euro. Begründung in den Worten unseres ehemaligen Landesvaters: Weil das ja klar ist.

Die Küche ist mittlerweile auch fertig gestrichen und wartet demzufolge nur noch auf die Küchenfirma die das Holz und die Elektrik liefert.

Was war noch? Ach ja, die Fliesen wurden eingebaut. Gestern. Theoretisch. Im Haus sind jedenfalls keine. Ein Anruf beim Fliesenleger war auch erfolglos, da da keiner abhebt. Kann ja noch heiter werden.

Zu guter Letzt war dann auch noch Straßenfest. In der Nachbarschaft sind ja noch ein paar unbebeaute Grundstücke, was den nötigen Platz dafür schafft. Lauter nette Nachbarn! Die nächste straßenweite Aktion ist die Teilnahme an der nächsten Bürgerversammlung. Die Straße sollte, wie die umliegenden auch, zu einer Spielstraße werden!

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Team-Arbeit

Gemäß dem Motto Toll-Ein-Anderer-Macht’s (kurz TEAM) habe ich zugeschaut wie die Küche tapeziert und gestrichen wurde. Ok, ich war nicht ganz untätig und habe in der Zwischenzeit weitere Zimmer grundiert um die Badewanne etwas verschönert, also meh Putz aufgetragen…

Ich hab Rücken

Und warum ist das so? Wir haben endlich mit den Malerarbeiten begonnen. Das bedeutet, dass der Wichtigkeit der Zimmer nach alle Decken mit Tapete versehen werden müssen, alle Deckenfugen mit Akrylat und dann noch alle Wände und Decken gestrichen werden müssen. Macht in der Summe etwa 500qm streichen und 145 qm tapezieren. Die Wände hätte ich ja lieber tapeziert als gestrichen, aber das klappt nicht, da der Putz viel zu rau ist. Die einzige Möglichkeit wäre die Wände vorher komplett zu spachteln oder abzuschleifen. Also noch ein Arbeitsgang mehr. Dafür haben wir keine Zeit…

Meine armen Hände

Was passiert wenn ein Schreibtischtäter die Arbeitswut bekommt? Es gibt Schmerzen. In diesem Fall liegt das Ganze an der Idee den Schotter der in einem Haufen vor unserem Haus liegt dazu zu verwenden, die ca. 60 cm vom Erdreich zum Boden der Garage aufzufüllen. Eigentliche eine gute Idee, irgendwie habe ich nämlich zweifel, ob unser Auto eine über einen Meter hohe Kante hochfahren kann, woher auch immer die Zweifel kommen. Also eine Schubkarre besorgt, eine Schaufel (jetzt weiß ich auch endlich den Unterschied zwischen einer Frankfurter und einer Holsteiner Schaufel) gekauft (die alte hat leider die Wurzeln im Schrebergarten nicht überlebt) und losgelegt. Immer schön den Schotter in die Schubkarre, drei Meter zur Seite und abladen. Naja: Sechs Stunden später sieht das schon ganz gut aus. Das Auto kann zwar noch nicht hochfahren, aber der Berg ist fast weg und man kann zumindest gemütlich in die Garage laufen, ohne bergsteigen zu müssen. Nur ich bin nah an der Arbeitsunfähigkeit. Mehrere dicke Blasen an den Händen. Insbesondere die auf dem Daumen nervt. Zum Glück verwende ich kein Fingerabdruckscanner oder will demnächst in die USA einreisen. Vom Daumen gibt es jedenfalls keinen Fingerabdruck…

Was wir jetzt nur noch ausrechnen müssen, ist wie viel Schotter insgesamt noch fehlt. Ich will gar nicht wissen, was der wieder kostet.

Farbe?

Es ist mal wieder Problemtag: Es steht eigentlich der Fliesenleger auf dem Programm. Der kommt aber nicht. Interessant… Was sagt der Bauleiter dazu? Nach einem kurzen Anruf ist klar, dass er sehr verwundert ist. Hinterher telefonieren bringt aber leider nichts, da der Fliesenleger nicht ans Telefon geht. Ähnliche Probleme mit den Putzern. Nach dem die Isolation ja am Haus ist, kann es jetzt mit dem Unterputz weiter gehen. Darauf kommt normalerweise farbiger Edelputz. Theoretisch. Praktisch müssen wir dazu noch eine Farbe aussuchen. Das klappt aber ohne Farbkarte nicht. Die hat unser Bauleiter bei der Putzfirma bestellt, die das wiederum beim Hersteller angefordert hat. Da bei ist wohl was schief gelaufen. Da ist sie nämlich noch nicht…

Was machen wir damit?

Da steht noch was im Bad. Das ist in der Tat sehr interessant. Es ist ja schon unsere Badewanne gesetzt. Da steht auch noch etwas Wasser drin, was auch drin bleiben soll, bis sie ummauert ist. Ummauert? Wer macht das denn überhaupt? Das ist ja wieder grandios: Durch das Herausnehmen der Sanitärendinstallation ist ein wenig unklar wer was macht. Und scheinbar gehört es zur Sanitärinstallation eine Mauer oder ähnliches um die Badewanne herum zu machen. Der Sanitärer unserer Wahl macht das aber nicht, da das „mit Sanitär nichts zu tun hat“. Was tun? Selber machen! Aber auf Mauern habe ich keine Lust, deswegen wird eine Bauplatte genommen. Also in den orangen Baumarkt des Vertrauens gegangen. Zwei Herren beschäftigt, wie man das denn jetzt hinbekommt. Es soll ja Bauplatten geben, die bereits angeritzt sind, damit man sie biegen kann. Kannten die Herren nicht. Der Computer aber. Kostenpunkt: knapp 50 € für 130 cm x 60 cm. Davon brauchen wir drei. Ach und die Lieferzeit ist sechs Wochen. Das dauert zu lange. Mein Vorschlag: Man kaufe gerade Platte und ritze sie auf einer Seite an. Antwort: „Geht gar nicht, die könnte brechen.“ Also zu einem anderen Baumarkt gefahren und nachgefragt. Was ist die Antwort? „Ach, die gebogenen gibt es zwar auch, aber das macht zu wenig Sinn: zu teuer. Nimm eine gerade und schneide sie an um sie zu beigen.“ Sag ich doch. Kostet auch nur 15 € pro Stück.

Hoch hinaus

Soweit man halt im Haus kommt. Ich klettere an der Decke rum und entferne die Überstände an der Dehnungsfuge zwischen Putz und Decke. Damit wird das Tapezieren der Decke vorbereitet, neben dem obligatorischen Gips an den Stoßfugen natürlich. Dazu steht großzügiges Grundieren an. Erstaunlich was der Beton an Flüssigkeit aufnimmt…

Jedenfalls kommen jetzt wohl die stressigen Wochen. Weh tut schon mal alles.

Es werde warm

Kommt man Abends um sechs auf die Baustelle ist doch tatsächlich noch ein Handwerker da. Und wer? Der Sanitärer und verkabelt die Wärmepumpe. Damit kann es dann mit dem Aufheizen losgehen. 10 Tage lang stückweise auf eine Rücklauftemperatur von 45°C. Und das noch ohne Photovoltaik. Ich bin entsetzt! Naja, die Photovoaltaikjungs haben Ärger bekommen und rücken übermorgen an. AB jetzt also zwei bis dreimal am Tag lüften!

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