Archiv für den Monat Mai 2016

Tropf, tropf, tropf.

Damit genau das nicht passiert haben wir ja noch die Sanitärinstallation. Wer sich erinnert weiß, dass wir die Rohinstallation von der Endinstallation getrennt haben. Dies haben wir getan, da die Endinstallation im Rahmen des Budgets nicht mit der gleichen Firma wie die Rohinstallation möglich ist. Der Nachteil an der Sache ist, dass wir für die Koordination zuständig sind. Das heißt insbesondere, dass wir die Unterputz-Gerätschaften selber rechtzeitig vor Ort bringen müssen. Doch dazu gleich mehr.

Unser Sani-Roh-Mensch hat uns jedenfalls einen Brief geschrieben, in dem er drauf hingewiesen hat, dass er in wenigen Tagen mit der Installation beginnen will. Deswegen müssten alle Gegenstände auf der Baustelle sein, insbesondere Unterputzarmaturen und Spülkästen. Nachdem wir das so nicht auf dem Schirm hatten, sind wir in Stress verfallen und haben der Firma, die die Endinstallation macht Beine gemacht, dass diese Gestände bei uns landen. War kein Problem haben wir. Bei uns in der Wohnung. Gleichzeitig vereinbarten wir einen Termin mit der Rohinstallationsfirma auf der Baustelle um die Lage der Anschlüsse zu besprechen. Was passiert? Die Frau fährt hin, und der Sanitärer kommt nicht. Auch nicht eine Stunde nach dem vereinbarten Termin. Ans Handy geht er auch nicht. Also den Bauleiter angerufen, aber der kann da natürlich auch nur wenig machen, ist aber verärgert. Abends um sechs ruft der Sanitärer dann an, mit der Info, dass es ihm leid tut, er aber auf dem Weg zu Baustelle ist, wenn wir auch noch könnten. Wenn er schon mal da ist, sind wir hin. Es bressiert ja auch ein wenig. Wir haben nämlich demnächst nochmal eine Woche Urlaub…

Die Besprechung selber war recht unspannend. Weiterhin haben wir vereinbart, dass wir die Gegenstände, die er braucht ins OG ins Bad legen, bevor wir in den Urlaub fahren, da der Einbau genau in der Urlaubszeit stattfindet.Ob das so eine gute Idee ist..?

Advertisements

Es dauert…

…mir langsam ein wenig lange. Bis die ihre Betondecke da drauf hatten hat noch etwas gedauert. Feiertage usw. Immerhin wird jetzt mal mit dem Dach angefangen. Und die Firma für die Sanitärrohinstallation hat sich auch gemeldet: Es müssen alle Unterputzbauteile dringend hin. Damit sie eingebaut werden können. Gut dass wir das so kurzfristig erfahren, und obendrein demnächst Urlaub haben. Eine Woche. Also auf die Schnelle einen Termin auf der Baustelle vereinbart, damit man mal über die Positionen redet (insbesondere Außenwasserhahnhöhe und solche Dinge). Es  geht vorwärts…

Stein auf Stein

Weiter geht’s mit dem OG. Auch hier wachsen die Steine ganz gemütlich dem Himmel entgegen. Das Ganze recht ereignislos. Ein wenig zu ereignislos, wenn ich ehrlich bin. Das Betonieren des Überzugs für die freischwebende Decke wurde zwar gemacht, aber das hat wohl ein wenig länger gedauert als gedacht, also wurde mit dem Mauern auch erheblich später angefangen als gedacht. Mindestens schon mal eine halbe Woche Verzögerung.

Was passiert ist, ist dass die Firma, die die PV-Anlage installiert eine Vollmacht erbeten hat, um sich um die Anschlüsse zu kümmern. Weiterhin war ein Modulplan dabei. Unschön an der Sache ist, ist dass die Ostseite mit Modulen belegt ist. Die Südseite zwar auch, aber was soll die PV im Osten (genauer sogar 18° nach Norden gedreht)? Kurzer Anruf in der Firma: In den Westen geht sie nicht, weil da der Schlot steht, der einiges abschatten würde. Außerdem kommt da die Wartungsluke hin.

Wie wird sie angeschlossen? Über die „70% Regel“. Es wird also dafür gesorgt, dass die E-Werke maximal 70% der theoretischen Maximalleistung abbekommen. Das tritt zum einen fast nie auf, zum zweiten wäre die Alternative gewesen, eine Steuerungseinheit einzubauen, mit denen die E-Werke die Leistung regeln können. Blöd nur, dass wir einer der wenigen wären, die das machen, weswegen bei Sonnenschein immer wir abgeregelt werden.

Deckel drauf und gut is

dachte ich jedenfalls. Jetzt haben wir aber den Deckel zum Thema Küchenboden wieder aufgemacht. Wir waren nochmal im Küchenstudio und haben ein Muster der Front und der Arbeitsplatte mitgenommen. Mal sehen, ob wir dazu einen passenden Boden finden. Ist allerdings nicht so ganz einfach.

Ein andere Deckel ist auch drauf gekommen, nämlich der auf das EG. Außerdem haben wir jetzt Garagenfundamente. Es ist kaum zu fassen. Da können wir tatsächlich noch in den nächsten vier Monaten einziehen…

Fall sich jemand wundert: Ja, wir haben da ein paar Über-/Unterzüge. Im Wohnzimmer ist relativ viel „freischwebende“ Decke.

Ach ja, Verträge

Verträge sind doch allgemein dafür da, dass man sie hält, oder? Keine Sorge, sie werden auch gehalten. In unserem Fall ein wenig übereifrig: Unser Freund der Baumeister hat doch tatsächlich angerufen, er wolle noch ein paar Euro mehr. So etwa 4.000! Warum? Nun ja, er habe den Boden um das Haus stärker verdichtet, als mit unserem Vertragspartner vereinbart. Dadurch hat er nicht 1.000€ wie vereinbart,  sondern etwa 5.000€ Kosten gehabt. Ob wir uns den dran beteiligen würden. Lass mich überlegen…NEIN. Aber das bekommt er so noch nicht gesagt. Schließlich muss er noch den Schotter so verteilen wie ich das will, und dann schlägt er das am Ende da drauf. Also habe ich ihn mal mit Bedenkzeit vertröstet. Ich zahle doch  nicht für Dinge, die er macht, ohne sie abgesprochen zu haben. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht prüfen kann , ob er das auch wirklich gemacht hat.

Seine Maurer haben ebenfalls eine Sonderschicht schieben müssen. Auf unsere Anweisung hin. Da haben die Herren nämlich mal eben ein Fenster (das einzige) im Gästebad vergessen. Böses Faul. Unabhängig davon steht aber jetzt das EG-Mauerwerk.

Von der Kaminfront gibt es auch Neues: Nachdem unser Sanitärer so gesprächig ist, habe ich mir mal selber die Anleitung zur Lüftungsanlage besorgt. Sie kann sogar mit einem raumluftabhängigen Ofen betrieben werden. (Erklärung gefällig, was der Unterschied zwischen raumluftabhänig und raumluftunabhängig ist? → Kommentare). Also kein Problem. Lege ich jetzt mal fest 😉

Gut und günstig

ist unser Baumeister sicher nicht. Jetzt gibt es aber erst mal ein wenig Mauerwerk auf das Erdgeschoss. Geht echt flott. Aber Maurer möchte ich nicht sein. Man ist zwar den ganzen Tag an der frischen Luft, aber der Regen…Nun ja. Während die Jungs flott das Erdgeschoss hochziehen wird auch um das Haus herum kräftig geschuftet. Boden verdichten. Angeblich ist das ja ein ganz böser Lehmboden, der sich noch setzt. Na da bin ich ja mal gespannt…

Auch der Cashflow bekommt langsam Tempo. Quasi im Wochenrhythmus kommen Rechnungen über mehrere (zehn)tausend Euro. Was alleine das Anschließen eines Kabels kostet, Naja. Was habe wir noch? Ach ja der Elektriker hat tatsächlich auch schon einen Plan für die Deckenlampen gewollt. Kostet natürlich auch wieder….

Beton

Und weiter geht’s, man gönnt uns keine Pause. Heute ein Telefonat mit unserem Elektriker gehabt: Er hat erschreckender Weise festgestellt, dass die Decke des Kellers ansteht, wo er denn die Deckenauslässe hin machen solle. Im Keller einfach in die Mitte der Räume? Klingt gut. Und unsere großer „Ballsaal“? Bekommt zwei Auslässe, da das doch recht viel Fläche ist. Ansonsten gab es noch ein nettes Telefonat mit unserem Ofenbauer, der nochmal mit unserem Kaminkehrer gesprochen hat: Nach Gesetzt kann er uns nicht zu einem Druckwächter zwingen, aber er wünscht ihn sich schon. Ein Kollege, der gerade auch baut, hat mir gesagt, dass man das eventuell auch damit lösen kann, dass man in der Lüftungsanlage selber eine Druckdifferenzmessung zwischen ansaugen und absaugender Luft macht. Kostet nur 300€ statt 1500€ Aufpreis, circa. Kann unsere Anlage das? Versuchen wir mal wieder unserer Sanitärfirma anzurufen. Die, die nie reagieren. Immerhin bin ich durchgekommen. Nur hat die Fachkraft am Telefon natürlich keine Ahnung, es würde aber zurückgerufen…

Zum Abschluss heute ein Bild vom Ballsaal, nur Tanzen geht darin noch nicht…20160410_105353_Pano.jpg

Unter Feuer…

…war sowohl unsere Bodenplattenverstärkung, als auch unser Baumeister.

Von dem habe ich heut einen netten Anruf bekommen mit „Wasserstandmeldung“ (Scherzkeks der Kerl). Was war die Aussage, Nun ja, es würde die Bodenplatte gegossen. Wegen der Lehmlinse hat er nochmal mit unserem Bauleiter zusammen sich das Ganze angesehen. Der Bauleiter meint, dass da gar nichts nötig wäre. Unser Baumeister ist aber nach wie vor der Meinung, dass das verstärkt werden müsse und hat mal ein wenig mehr Stahl eingebaut. Kostenpunkt etwa 500€. Widerspruch unmöglich. Wurde ja schon betoniert. Wehe der macht so was nochmal, dann werde ich aber ungehalten.

Das war nicht gerade die optimale Einstimmung für mich, aber es ging noch weiter. Wie schon bemerkt steht da ein wenig viel Zeug auf dem Nachbargrundstück. Wenig überraschend haben sie sich beschwert. Ganz schlechter Start für das Nachbarschaftsverhältnis. Sie sehen aber ein, dass das das Problem des Baumeisters ist. Den habe ich mal losgeschickt das gerade zu rücken. Ansonsten: Es werde Bodenplatte:20160405_182543_Pano.jpg

It’s never easy

Es wäre ja auch zu schön gewesen. In der Tat hatte unser Baumeister mitgeteilt, dass es mit den Nachbarn abgesprochen ist, dass der Kran auf das Nachbargrundstück darf. Nur darf da auch der ganze Rest hin (Bauwagen Toilette, Steine …) Da werde ich vermutlich mal nachhalten müssen. Super. Aber ansonsten geht es auch stückweise weiter. Die Aufstellung des Krans hatte ja funktioniert, nur leider gab es da noch keinen Strom. Der Stromkasten war zwar da , aber nicht ausgehoben. Kostet. Aber das ist ja zum Glück hinbekommen worden, jetzt muss nur noch geklärt werden, wer die Zusatzkosten dafür trägt, dass da Bauarbeiter rumstanden und auf den Strommenschen gewartet haben…

Ich meine auch , dass man in der Baugrube, in der schon die Fläche der Bodenplatte aufgeschottert ist, eine Tonlinse sieht. Ob das so gut für die Statik ist?20160402_141545[1]

Kindergarten

Willkommen im Kindergarten für Große. Es gibt eine große Schaufel im Sandkasten. Heute wurde ein kleines Loch ausgehoben. Selbstredend sind wir da mal rausgefahren. Schick 😉 Was natürlich auch gemacht wurde: Den Mutterboden im gesamten Raum, der für Maschinen genutzt wird abziehen, und überschüssigen Baden abfahren. Interessant ist, dass wir statt der bisher eingeplanten 25cm Mutterboden doch tatsächlich 45cm haben. Der wird aber nicht weggefahren, sondern bleibt mal schön da…Vom sonstigen Aushub muss auch ein Teil da blieben, wegen der Verfüllung des Arbeitsrums des Kellers. Ich hoffe das was noch da ist reicht.

20160330_141106[1]

%d Bloggern gefällt das: