Archiv für den Monat März 2016

Bemusterung die 2.

Nach unserem letzten Ausflug in die Welt der Sanitärfachhandel, haben wir die geringe Hoffnung gehabt doch noch bei einem anderen Händler was preislich angemessenes zu bekommen. Also direkt nach unserem großen Tag bei einer deutschlandweit aktiven Firma mit einem „+“ im Namen vorbei geschaut: „Wir mögen doch mit Termin wiederkommen.“ Wenn’s denn sein muss. Also Termin gemacht und wieder vorbei geschaut. Diesmal, um die Diskussionen gleich einzuschränken, mit unserer Liste der einkalkulierten Preise gewedelt. Der Verkäufer ist auch sofort aufgesprungen, um zu seiner Kollegin zu laufen. Aber nicht vor Freude. Er kam dann zurück  mit: „Das ist nicht möglich. Ich zeige Ihnen mal was, was in Ihrer Größenordnung liegt.“ Größenordnung. Aha. Heißt vermutlich, dass der Preis immer noch über dem geplanten liegt. Brav wie wir sind, sind wir ihm durch die Ausstellung gefolgt und haben ein wenig bemustert. Interessant dabei waren zwei Gespräche. Zum einen bei der Auswahl der Armaturen: „Suchen Sie sich hier mal eine aus.““Gerne, was sind die Unterschiede?““Eigentlich keine.““Und preislich?““Nichts nennenswertes.“ Wie nennenswert erfahren wir wohl mit dem Angebot. Das zweite Gespräch drehte sich um eine Badewanne. Der Verkäufer zeigt uns ein Wanne, die uns durchaus gefallen könnte und sagt uns, dass diese Wanne in etwa 4.000 € kostet. Gemein wie ich bin, habe ich die Wanne nebenher mal im Internet gesucht. Erster Treffer. Gleicher Hersteller, gleiches Modell zu 1.500 €. Den Verkäufer darauf angesprochen kommt die Antwort: „Sie können ja Internetpreise nicht mit unseren hier vergleichen.““Doch, kann ich. Sehen Sie ja.““Aber da ist keine Ausstellung und Beratung dabei.““ Und das rechtfertigt eine Verdreifachung des Preises?““Naja, da ist ja auch keine Gewährleistung dabei.“ Äh, doch. Die gesetzlich vorgeschriebene, mehr bietet ****+**** ja auch nicht.“  Damit war das Gespräch dann beendet. Mal sehen was da kommt, aber ich behaupte mal da wird nichts gekauft. Wir müssen da einen anderen Plan finden. Von einem befreundeten Paar habe ich übrigens gehört, dass selbiger Händler schlappe 19.000 € Aufpreis (!) für das Bad haben wollte.

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Bemusterung die 1.

Heute war großer Bemusterungsstress. Extra einen Tag Urlaub genommen um drei Themen zu erledigen:

  1. Haustüre. Anfahrt ca. eine halbe Stunde. Geht noch. Da werden wir von einem freundlichen Verkäufer Empfangen, der erst mal etwas verwundert vom Preis, der einkalkuliert ist, ist. Das ist für eine Tür inklusive einem über einem Meter breitem Seitenteil ein wenig wenig, sagt er. Wir gehen mal davon aus, dass da nur ein Fehler passiert ist, da die Summe exakt dem entspricht, was auch bei Leuten eingeplant wird, die ohne Seitenteil an der Haustür bauen. Wir hoffen das mal und haben uns in einer halben Stunde ein Tür ausgesucht Preisrahmen werden wir noch klären, und die Fenster und Schiebetüren zur Terrasse  ausgesucht. Da gab es ja nicht viel zu entscheiden. Fenster halt. Die Auswahl zur Haustür war schon interessanter. Da hat uns der Verkäufer zu Aluminium gedrängt, da er „ein mieses Gefühl hätte“ eine reine Plastiktür zu verkaufen. Zumindest wäre die günstiger… Warum Alu? Ist gerade bei zwei Metern Konstrukt die vermutlich stabilerer Wahl. Ich möchte nicht einen „flatternden“ Rahmen an der Haustür haben.
  2. Fliesen. Wo wir doch in der Nähe waren, fahren wir mal eben die 40 km zum Fliesenleger – genau genommen zu einem Fliesengroßhandel. Dort landen wir, obwohl keinen Termin, sofort bei einem recht jungen Verkäufer, der uns quasi keine Beratung zukommen lässt. Aber meine Frau weiß ja eh was sie will. Möglichst teuer soll es sein. Oder so. Jedenfalls hab ich manchmal das Gefühl, dass sie exakt die teuerste Fliese ansteuert. Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Wir haben tatsächlich Fliesen günstiger als den einkalkulierten Preis gefunden. Nur eine ist etwas teurer. Kostet aber fast nichts mehr, und ist nur für 3 qm. Was noch fehlt sind die Fliesen für den Boden im großen Bad und in der Küche. Mal sehen, was der Fliesenleger sagt, bezüglich eines Mehrpreises für die „Sondergröße“: Unsere Fliesen sind nicht alle Standard, also 30 x 30 cm.
  3. Fliesen II. Aus Formgründen, und um die letzten zwei fehlenden Fliesen auszusuchen sind wir noch zu einer anderen Firma gefahren, aber da gab es nichts anderes. Also müssen wir uns den Plan für die Böden in der Küche und im Bad nochmal überlegen.
  4. Bad. Den größten Spaß haben wir uns zum ende aufgehoben. Das Bad. Meine Frau hat da spezielle, detaillierte (teure) Vorstellungen , wie das Bad auszusehen hat. Ein Wellnesstempel geradezu. Nur ich würde damit gerne im eingeplanten Budget bleiben. Das könnte schwer werden. Also ab in den Sanitärhandel, einem großen Zusammenschluss von Händlern in Deutschland, und glücklicherweise nur mit dem Kommentar „Normalerweise bräuchten Sie ja einen Termin, aber sie haben Glück“. Also eine spontane Beratung bekommen. Sie schickt uns ein Angebot, also genauer dem Sanitärer, der das dann einbaut. Uns nennt natürlich keiner einen Preis, nur der Blick, als wir den einkalkulierten Betrag zeigen, der spricht Bände. Er ist irgendwie mitleidig. Und dann der schöne Satz: Dafür bekommen sie nicht mal eine Badewanne, geschweige denn ein Haupt und ein Gästebad. Ein Satz, den wir noch öfter hören werden…

Ein Leuchten in der Wiese

Wen sich hier noch jemand erinnert gab es da mal ein kleines Problem mit unseren Grenzsteinen. Der freundliche Nachbarsbauer hatte sie mit seinem Gerät ausersehen zum Teil aus dem Boden gepflügt oder zumindest abgeschrägt. Nach einem freundlichen Gespräch  mit der Gemeinde hat sich ergeben, dass sie sich drum kümmert, also Feld-geschworene hinschickt, und die Rechnung an unseren neuen Nachbarn geht. Gleichzeitig standen wir ja ein wenig unter Zeitdruck, weil die Steine zum Einmessen an der richtigen Stelle sein müssen. Könnte sonst teuer werden. Insbesondere wenn nach dem Bau festgestellt wird, dass unsere Hausfront leider 5cm zu nah am Nachbarn steht. Entweder müsste man dann Grundstück zukaufen (wenn der Nachbar mitspielt) oder Rückbauen (was verdammt teuer und nervig wäre). Langer Rede kurzer Sinn: Wir waren letztens wieder am Grundstück, und es ist alles so wie es sein sollte. Die Grenzsteine sitzen wieder da wo sie hingehören  und für die etwas schlecht sehenden Mitbürger sind sie auch noch mit schickem Pink an-gesprüht.

Warteschleifen

Und wieder ein Kapitel aus dem lustigen Leben eines telefonierenden Bauherren (Kann man die höheren Telefonkosten eigentlich als Sonderausgabe absetzten? Lonhen würde es sich langsam…). In diesem Falle allerdings kostenlos. Ich habe mal wieder bei der Telekom angerufen. Da war ja noch was mit Rabatt, wenn man den Hausanschluss bei der DT AG beauftragt und gleichzeitig ein magenta Zuhause Tarif abschließt, spart man 400€. Genauer werden die 400€ dem neuen Tarif gutgeschrieben, man zahlt also den Normalpreis für das Kabellegen, aber dann die ersten paar Monate kein Geld. Das haben wir jetzt mal beauftragt. Ist schon lustig einen Vertrag abzuschließen, der noch gar nicht möglich ist. Aber ich hoffe mal, dass das alles gut geht. Jetzt darf ich mich mal um die Pläne, die die DT AG zum Anschlusslegen wünscht kümmern…

Übellaschung

Was bin ich froh, dass ich die lokale Tageszeitung lese. Seitdem ich weiß, wo unsere neue Herberge steht sogar den Teil, in dem es um unser neue Heimat geht. Da gab es jetzt auch einen netten Infokasten über die Beschlüsse des Gemeinderates zu den neuen Bauanträgen, in dem wir, zusammen mit allen andern neuen Bauherren,  namentlich erwähnt wurden (Dürfen die die Namen überhaupt rausgeben?). In diesem Zusammenhang wurde auch eine Neuregelung der Ausgleichsmaßnahmen beschlossen, so wird jedes Bauvorhaben, ob privat oder geschäftlich, ab sofort mit an Ausgleichsmaßnahmen beteiligt. Erstmal kein Thema und verständlich. Die Kosten dafür werden dem Bauherren nach Ende der Bauarbeiten in Rechnung gestellt. Neben dem üblich Aufschrei der Landwirte dabei, stört mich noch eine Kleinigkeit. Wir fallen nicht unter diese Regel. Warum stört ihn das? Ganz einfach: Wir wurden angeblich informiert, dass man nach Abschluss der Bauarbeiten auch auf die Eigentümer der bereits beantragten Bauten zukommt. Zu den bereits beantragten gehören wir. Als der Zeitungsartikel erschien hatten wir unsere Genehmigung schon längst. Informiert über Ausgleichsmaßnahmen wurden wir aber nicht ansatzweise. Jedenfalls erinnere ich mich an nichts und habe auch nichts schriftlich. Super. Mal sehen, was das noch wird…

Wo ist die Baustelle?

Los Hündchen such, wo ist sie…? So oder so ähnlich müssen sich die Vertreter unserer beliebten Firmen vorkommen, wenn sie unsere Noch-Nicht-Baustelle suchen. Jedenfalls verzichtet zum Beispiel Google Maps großzügig auf ein paar Straßen in dem nun ja auch nicht mehr ganz frischen Baugebiet. Bemüht man die, im Allgemeinen genauere, Konkurrenz von (ehemals) Nokia here findet man zwar die Straße, aber leider unter dem falschen Namen. Was bleibt also zu tun? „Schnell“ einen Account sowohl im Google Mapmaker als auch here Mapcreator erstellt und los geht das lustige Eintragen der fehlenden Adresse, beziehungsweise die Korrektur der falschen Eintragung. Und wo man schon mal da ist, habe ich auch gleich noch ein paar kleine andere Details angepasst. erstaunlich wie viele Fehler man da so findet. Jetzt muss ich nur noch auf die Freigabe der Änderungen warten und schon findet man uns auch.

Kein Schwein ruft mich an…

Ich bin auch nicht so wild drauf mit lebendem Schinken zu telefonieren. Aber so grundsätzlich würde ich schon gerne telefonieren. Dazu müsste man aber ans Haus einen Telefonanschluss legen. Aktuell sind wir congstar Kunden und haben uns tatsächlich eingebildet das auch bleiben zu könne. Leider gibt’s da nach kurzer Google-Suche eine große Ernüchterung. Kunde kann man zwar bleiben, den Hausanschluss legt aber die Konzernmutter für einen kleinen Obolus von fast 700€. Das Ganze geht aktuell günstiger, wenn man doch gleich noch einen tollen magenta Zuhause Tarif abschließt. Uns schon 400€ (!) gespart. So günstig kann ein anderer Anbieter schon fast nicht sein, dass sich das nicht lohnt. Aber wozu ist man denn bei einer Tochter der Telekom. Also eine schöne E-Mail geschrieben, wie das denn aussieht mit dem Hausanschluss und dem reduzierten Preis, wenn man bei congstar bleibt. Antwort: Leider können Sie Ihre Telefonnummer nicht mitnehmen. Ahh, ja. Das wollte ich zwar nicht wissen, aber danke für die Antwort. Nach kurzer Nachfrage ergab sich dann , dass tatsächlich der Rabatt (oder genauer die Gutschrift) auf den magenta Zuhause Tarif beschränkt ist. Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt, als diese Info eingetrudelt ist schon beim Bauherren-Service angerufen und ein Angebot machen lassen. Darf ich jetzt nochmal anrufen und einstampfen lassen. Jetzt will ich die 400€ sparen. Damit bekommt man schon fast einen besseren Ofen…

Sicherheit

Nein, hier geht es nicht um so unwichtige Details wie Aufbohrschutz an Fenstern oder der Haustür. Hier geht es um die nächste Überweisung. Wir haben ja den Deal (Standard im Vertrag! Falls das hier einer liest, der bauen möchte: Wichtig, dass so was vereinbart ist. Das zeigt, dass die Firma mit der gebaut werden soll halbwegs finanzstark ist. Sollte sie das nicht sein, spielt diese Bürgschaftsspiel nämlich keine Bank/Versicherung. Die prüfen vorher die Bilanz der Baufirma), dass ein Teil (5%) der Bausumme erstmal in eine Baubürgschaft. Damit kann PROBAU auf das Geld erstmal nicht zugreifen. Das Ganze funktioniert ähnlich wie die Mietkaution. Es gibt hier eine Summe bis zu der entstehende Baumehrkosten (aus Fehlern, die PROBAU zuzurechnen sind) nicht von uns getragen werden. Außerdem ist damit, falls PROBAU pleite gehen sollte nicht alles Geld verloren. Auch werden damit fehlerhafte Rechnungen an uns die PROBAU in seiner Kalkulation verbockt hat beglichen. Das Geld sieht PROBAU dann ggf. natürlich nicht. Sollte alles gut gehen, geht das Geld an PROBAU.

Diese Bürgschaft ist bei der zurich insurance (nein, wir hatten da kein Mitspracherecht) eingerichtet und wollte nun gefüllt werden.

Bemusterungsplanung

Ja, da will schon wieder was geplant werden. Nachdem wir mittlerweile Wissen wer als Handwerker so da ist, können wir auch festlegen, wann wir uns was ansehen. Und der Plan ist wie folgt: Die Haustüre ist in der Nähe, aber aufgrund der Öffnungszeiten ein Fall für einen Urlaubstag. Wenn wir schon dabei sind kann man den eh angebrochenen Tag dann elegant für Bemusterung von Fliesen (Küche, Bäder und Flur) und dem Bad verwenden. Gedacht, telefoniert und gescheitert. Warum? Das mit der Haustür klappt wunderbar, nur der Fliesenleger und Sanitärer hat natürlich kein Lager wo man was bemustern könnte. Also müssen wir das wohl bei den zugehörigen Zulieferern machen. Aber dann halt die an dem hübschen Tag. Das einzige was mich ein wenig stört sind die Firmen, bei denen wir uns die Bäder aussuchen sollen. Das könnte lustig werden. Richter+Frenzel und die elements angeschlossenen Häuser sind ja nicht gerade für ihren geringen Preis bekannt. Mal sehen was das wird…

Ofen auf ein neues

Nachdem sich der Preis des Ofens ja etwas erhöht hatte, und obendrein der Bauleiter den Wunsch verspürte uns einen sündhaft teuren Drucksensor zu verkaufen, sind wir nochmal in uns gegangen, und haben Entscheidungen getroffen (klingt toll, gell;-). Ein kurzes Telefonat mit dem Kaminkehrer/Schlotfeger/Schornsteinfeger hat ergeben, dass es bei einem zertifiziert raumluftunabhängigen Ofen nicht auf den Sensoren besteht. Problem eins gelöst (fast zumindest, da die Antwort des Lüftungsanlagenbauers, wie die Anlage den Druck regelt noch aussteht). Kommen wir zu dem noch offenen Problem Nummer zwei: Der Preis. Hier gibt es zu unserem Ofen ja nicht nur in der teureren „M“-Variante mit Speicher , sonder auch noch ein paar Euro günstiger in „S“ mit ohne Speicher (Sry, der musste einfach sein Hr.Majowski). Ein paar Euro sind es leider wirklich nur. SO kommen wir nicht weiter…

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