Archiv für den Monat Januar 2016

Ofen – die Erste

Wie bei der Überschrift zu vermuteten wird das wieder ein Mehrteiler. ICH weiß nur noch nicht wie viel Teile er hat…

Wir haben uns ja in den Kopf gesetzt einen Ofen einzubauen. Ins Wohnzimmer. Und unbedarft wie wir sind sind wir da doch frech und fröhlich in das erstbeste Ofenstudio in der Stadt und schauen uns das Elend mal an. Gibt ganze 20 Öfen zur Auswahl. Ja, da kann man natürlich alles bestellen, aber in Live ansehen ist halt doch was anders. Was will er uns noch verkaufen? Er gibt einen Katalog mit (ja, schient nur einen Hersteller zu geben 😉 und weist uns freundlich darauf hin, dass es mindestens 1k€ mehr kostet, wegen unserer Lüftungsanlage und dem eventuell dadurch erzeugten Unterdruck. Na ich bin ja gespannt. Wälzen wir erst mal wieder Kataloge…

Boden – Besser wird’s nicht

Ach ja. Ist das nicht schön! Da geht man aus Versehen in einen Baumarkt bei einem Verwandtenbesuch und was findet man da? Einen wunderschönen Boden. Also nicht der Betonboden des Marktes, sondern einen, den man kaufen kann und im eigenen Haus verlegen.  Und er ist auch noch genauso wie wir in wollen. DAS heißt aber, ich muss mal ein wenig ausholen zu unsrem „Bodenkonzept“ (Tragisch, dass man das Konzept nennen kann, aber da stecken echt einige Minuten bis Stunden an Überlegung drin):

Betrachtet wir erst mal die Voraussetzungen:

  1. Es liegt, außer in den Kellerräumen, überall Fußbodenheizung, die Böden müssen also Fußboden geeignet sein.
  2. In den Bädern, sowie im Eingangsbereich mit anschließendem Flur und der Küche ist gefliest.

Damit bleiben noch folgende Räume mit Boden z uversehen:

  • Haustechnik/-Wirtschaftsraum
  • zwei Kellerräume
  • Wohnzimmer
  • Kinderzimmer
  • Gang im Keller
  • Gang im Obergeschoss
  • Schlafzimmer
  • Büro

Die Kellerräume sind dabei recht einfach, weil: Da kommt als allerletztes was rein. In den Flur was pflegeleichtes und in die anderen Räume je nach sich entwickelnder Nutzung mal sehen.

Im Obergeschoss hingegen muss was leises. Wenn da oben mal Kinder spielen sollten, muss man das „trampeln“ ja nicht im ganzen Haus hören. Gleiches gilt für das Schlafzimmer. Demzufolge kommt zumindest ins Schlafzimmer, das ja auch nicht gerade beansprucht wird (also der Boden) vermutlich ein Teppichboden (Die Verringern der Heizleistung ist da auch nicht tragisch, da da Schlafzimmer ruhig etwas kühler sein darf). IN den Kinderzimmern sollte der Boden einerseits weich (Teppich/PVC etc.) sein, andererseits aber auch pflegeleicht (Vinyl?). Mal sehen was wir da machen. Ich bin gerade für einen vernünftigen PVC-Boden. Der kann dann wenn das Kind in jugendliches Alter kommt auch ganz nach Wunsch getauscht werden, ohne dass man sich darüber ärgert, weil der doch noch gut ist. Bleibt noch der kleine Flur. Hier  wird viel Betrieb sein. er liegt aber über dem Flur im EG, weswegen da etwas „Lauflärm“ entstehen kann. Mal sehen, was da rein kommt. vermutlich wie auch im Wohnzimmer Vinyl.

Vinyl im Wohnzimmer? Ja. Kostet etwas mehr als Laminat (so im Schnitt), ist aber leiser (s.o.). Es ist definitiv fußbodenheizungsgeeignet (hach, was für ein Wort) und auch gut zu reinigen besonders im Essbereich. Fliesen mögen wir nicht – zu hart.

Bleibt noch das Arbeitszimmer. Hier kann sich meine bessere Hälfte austoben. Beansprucht wird der Boden nicht sonderlich. Laufgeräuche kommen bei Schreibtischtätern auch eher selten vor, also was immer sie will. Ich bin für Laminat.

Zurück zu unserem Baumarkt

Da findet sich schöner Vinylboden. Und wegen irgendwelcher Spezialverträge ist der auch noch extrem günstig. Also gekauft und auf Lager legen lassen. Wir haben zwar noch ein halbes Jahr Zeit, aber mal sehen, wie lange wir ihn da liegen lassen können;-)

 

Treppe die Zweite

Tjo, um mal wieder Dylan Hunt aus Andromeda zu zitieren: „It’s never easy“. Wir haben eine nette Information über den Aufpreis unserer Treppe bekomme. Stolzer Preis. Immerhin mit dem netten Kommentar sich doch mal bei einer anderen Firma umzusehen, da diese die Treppe eventuell günstiger machen könnte. Liegt daran, dass der eine Treppenabuer eigentlich Stahl macht, während der, der uns nun empfohlen wurde ein Holzbauer ist. Da könnt ein geringer Preis raus springen. Da fürchte ich müssen wir uns den auch mal antun. Der Typ hat nur den kleinen Nachteil, dass er etwa zwei Autostunden mitten im Fichtelgebirge seinen Firmensitz hat, in den wir wohl oder übel fahren müssen. Hoffentlich gibt es keinen Schnee!

Weiteres „Problem“: Er hat keine Zweibolzentreppen, sondern nur Geländertragende Treppen. Nun ja, sieht ja fast wie eine Zweibolzentreppe aus.

Treppe

Ich habe vor langer Zeit einmal angemerkt, dass wir uns Häuser von Leuten angesehen haben, die auch mit PROBAU bauten oder noch am Bauen sind. Beide hatten eine Standard-Treppe eingebaut. Diese Treppe hat nur einen winzigen Nachteil: Sie wackelt. Warum tut sie das? Nun ja, es handelt sich im Standard um eine „Zweihomtreppe„. Diese Treppenform hat den Nachteil, dass sie grundsätzlich mal nur am oberen Ende und am unteren Ende befestigt ist. Damit wackelt sie, im Vergleich zu anderen Treppentypen, die auch unterwegs eine Befestigung in der Wand haben ein klein wenig. Günstig ist sie aber.

Nun haben wir uns überlegt, inwieweit das sinnvoll ist. Wir würden da eine Treppe einbauen, die uns nicht gefällt, weil wackelnd (ok, die Optik ist auch gerade nicht berauschend…). So eine Treppe wird man allerdings vermutlich nie austauschen, oder wenn dann erst in einigen Jahrzehnten. Also ab zu dem Hersteller, der Treppe und umgesehen (Wir fänden ein „Zweibolzentreppe“ optisch ganz nett). Hingefahren. Angesehen. Gefällt. Also gibt es jetzt eine Zweibolztentreppe in dunkel gebeiztem Holz (Farbe steht noch nicht ganz fest, wird aber vom Farbton wohl Richtung Nussbaum gehen…)

Ein weiterer Vorteil des Ganzen: Jetzt wird eine Bautreppe eingebaut! IM Standard würde die fertige Treppe (mit abgedeckten Stufen) bereits in den Rohbau eingebaut. Irgendwie müssen die Handwerker ja zwischen den Stockwerken wechseln. Der Schutz kommt dann am Ende, wenn wir das Metall gestrichen haben weg. Wie das dann aussieht… Bei der besseren Treppe kommt eine Bautreppe (günstig und billig) in den Rohbau rein, die dann am Ende wieder ausgebaut, und die finale Treppe eingebaut wird. Damit wird diese nicht in der Bauphase beschädigt!

Mal sehen, was das als Aufpreis kostet…

Finazierung III

Da Stand noch was zum Thema Finanzierung aus: Dieser seltsame Notarschrieb: Den braucht man, wenn man das Grundstück bereits selber auf Pump kauft. Haben wir aber nicht. Ein freundliches zehn-minütiges (!) Gespräch mit dem Bankmitarbeiter hat zu dieser Einsicht auch auf Bankseite geführt.

Da der Eingabeplan jetzt da ist, wurde auch die erste Rate für das Haus fällig. 7% abzüglich 5% Sicherheitsleistung, für den Fall, dass die Firma was verbockt. Macht wahnsinnige 2,41€ Zinsen pro Monat, die ab sofort zu zahlen sind. Sieht schon schlimm aus, so ein negativer Kontostand…

Eingabeplan II

Nur eine kurze Statusmeldung: Die Eingabepläne sind eingereicht. Ab jetzt also hier Wochen und sie gelten als genehmigt, weil wir voll im Bebauungsplan bleiben. Unterschriften waren ja auch zu besorgen. Allerdings nur eine: vom Bauern neben an, dem das Gelände mal gehört hat. Der war nicht erfreut. Also nicht von unserem Plan, sondern davon, dass er die Grundstücke verkaufen musste. Da hat die Gemeinde wohl etwas Druck gemacht… Ja, Er hat sich etwa „ausgeheult“. Kann ich aber nicht ändern.

Tag der Entscheidung

Es ist vollbracht. Nach langer hin und her Überlegerei ist es uns gelungen. Wir haben den Eingabeplan genehmigt. Es wird eine außen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Grund: Meine Frau will das so;-) Es bleiben in den Diskussionen eigentlich nur zwei Varianten übrig: Die Mauer zwischen den Schächten bei Innenaufstellung, und die entfernte Aufstellung. Der erhöhte Verbrauch ist eher gering – es dauert mindestens 6 Jahre, bis sich die Mauer amortisiert hat – und die Optik ist ein großes Thema für meine Frau. Mal sehen, wo mir das noch alles auf die Füße fällt. Dann werden wir mal abwarten, bis der Plan in seiner ganzen Pracht bei uns ist und ihn dann einreichen. In der Zwischenzeit können wir uns dann ja um den Ofen kümmern.

Ach ja, was ich noch übersehen hatte: Wir haben mal ein wenig an der Elektrik geplant. So wie es aussieht benötigen wir in der Küche mehr als die vorgesehenen Steckdosen. Das soll uns aber nicht weiter stören, weil mir zum Beispiel nicht ganz klar sit, was ich mit sieben Steckdosen im Schlafzimmer will. Da sind definitiv zu viele unterwegs, also geschicktes reduzieren und neu verteilen und alles wird gut.

Detail im Eingabeplan

Der Eingabeplan ist in der überarbeiteten Version eingetroffen. Alle Kleinigkeiten beseitigt. Fast:

Leider können wir nicht ganz so hoch mit dem Haus hinaus, wie wir gerne wollten: Maximalhöhe überschritten. Also läuft uns mit Pech doch ein wenig Wasser ans Haus. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass ich einen Deich bauen darf 😉

Die Wärmepumpe eist das andere Problem. Sie könnte in den Keller, dann würde sie die kalte Abluft aber wohl direkt vor der Eingangstür rausblasen. Stelle ich mir toll vor bei knapp über Null Grad und Nebel. Könnte glatt werden. Warum das Problem? Die Pumpe müsste in Variante 1 über Eck eingebaut sein, damit die Abluft sich nicht mit der Ansaugluft vermischen kann. Das wäre auch blöd. Alternative ist Aus-und Ansaugen im potentiellen Carport. Dann müsste man zwischen den beiden Schächten eine Mauer von etwa 1,5 m Höhe und einen Meter Länge senkrecht zur Wand in den Carport hineinbauen. Kosten ca 600€. Toll! Weitere Alternative?

Klar. Außenaufstellgerät: Sieht mies aus. Es sein denn man stellt es ca. sieben Meter vom Keller weg. Kostet halt. Und dann der erhöhte Verbrauch wegen der längeren Leitung und der damit verbundenen Wärmeverluste. Geschätzt betragen diese, abhängig vom Heizverhalten, durchaus 100€ im Jahr.

Also haben wir die Wahl zwischen Pest und Cholera oder so.

Ach ja, ich vergaß: Man könnte auch ein Luft-Sole-Gerät nehmen. Die gibt es aber selten am Markt. Und was dass wieder kostet?

Eingabeplan

Und ab in die Details. Wir haben hier den ersten Entwurf für den Eingabeplan liegen. Also heißt es jetzt Details studieren. Fehler suchen. Naja, so schlimm ist es auf den ersten Blick gar nicht. Hier und da ein paar Kleinigkeiten, zum Beispiel falsch öffnende Türen oder eine seltsame Wärmepumpe…

Küchenplanung II

Tjo, da ist sie, die Küche. Bestellt und vorbereitet. Kostet ja fast nichts sowas. Ach ja, es wurde eine Firma direkt hier aus der Stadt. Preis ist fair, Beratung war super, und insbesondere hat uns die Innenarchitektin, die die Planung gemacht hat erfreut. ein wenig Rabatt konnten wir auch noch raushandeln. Jetzt heißt es, sobald der Plan wann welches Gewerke im Haus ausgeführt wird da ist,  nochmal vorbeischauen, für die genaue Zeitplanung. Die Jungs und Mädels wollen ja nochmal aufmessen im Rohbau. Spannend ist dann natürlich die Qualität, in der das geliefert wird..

Die andren zwei Pappenheimer von Küchenfirmen haben sich übrigens gar nicht mehr gemeldet. Insofern wohl wegen Reichtum geschlossen.

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