Archiv für den Monat Dezember 2015

Finanzierung II

Nach diversem Stress ist es gelungen: Die Finanzierung steht. Wir haben jetzt denke ich alle Unterlagen eingereicht.Also mal wieder die typische Einschränkung: fast. Jetzt fehlen noch ein Baustandbericht (Haha; dafür gibt es einen Auszahlugnsplan), ein Notarschrieb (Da müssen wir mal sehen, was das ist) und Rechnungen (die kommen mit der Zeit).

 

Finanzierung

Da könnte man sagen, das größte Problem ist gelöst. Wir haben eine Firma. Ok, wo kommt das Geld her? Lottomillionäre sind wir nicht. Und auch sonst sind die Millionen eher knapp auf dem Konto. Also auf zum Finanzhai unseres Vertrauens. Zum Glück arbeite ich ja in einer verwandten Branche, sodass man die Aussagen die er tätigt zumindest ein wenig auf Sinnhaftigkeit überprüfen kann.
Also gut. Kreditangebot kommt anspaziert. Nette Sache. Nachdem wir ja zwischenzeitlich immer die Finanzierung gecheckt haben, keine große Überraschung. Wir bleiben im monatlichen Budget. Was eine wenig eine Überraschung war: Die Auskünfte die die Banken haben wollten. Einerseits, klar versteh ich. Die Banken wollen alles wissen. Andererseits: wo soll ich die ganzen Dokumente innerhalb von zwei Tagen herbekommen? Also wollen wir mal Dokumente suchen…
Ein Kommentar noch zur Art der Finanzierung: Sinnvoll erscheint aufgrund der zu erwartenden Zinsentwicklung ein einfaches Annuitätendahrlehen. Genauer mehrere. Zum einen besteht da die Möglichkeit über die KfW: Energieeffizientes Bauen. Check. Wie sieht es mit den Förderungen für Photovoltaik aus? Nicht übel, aber: Es würde den durchschnittlich Zins erhöhen. Also nein.  Muss der Rest also so über die Bank gedeckt werden. Bleibt noch die Frage nach der Aufteilung und Laufzeit dieses Kredits: Es wird vereinzelt geraten bei der Bank verschiedene Laufzeiten abzuschließen. Das ist sinnvoll, um das Zinsrisiko zu minimieren. Die Idee hat aber einen Haken: Sie erhöht auch das Zinsrisiko. Am Ende des ersten Kreditteils muss eine Anschlussfinanzierung geklärt werden. Die Bank, bei der diese stattfindet, will aber am ersten Rang im Grundbuch stehen. Dort stehen aber noch die noch laufenden Kredite der alten Bank,und die wird nicht im Rang zurücktreten. Damit ist man also an die Bank bei erster Kreditaufnahme gefesselt, egal ob die bei der Anschlussfinanzierung noch die besten Konditionen hat…

Hausbauer – Die Entscheidung

Eigentlich ist die Entscheidung einfach und klar. Wer die Vorstellung der einzelnen Firmen verfolgt hat, sieht sicherlich, dass es nur einen geben kann. Wenn wir uns kurz zurückerinnern an die Anforderungen: Es sollte ein massives Haus sein, wegen des Lärms. Es sollte idealerweise einen Keller haben. Schön wären zwei vollwertige Wohngeschosse, bei einer Wohnfläche von etwa 140 qm. Im Preis inbegriffen sollte im Wesentlichen der schlüsselfertige Ausbau sein – zumindest für das erste Angebot, Eigenleistung ist immer möglich. Idealerweise ist bereits eine Photovoltaik mit auf dem Dach. Wir benötigen Wohnzimmer mit angeschlossenem Esszimmer. Eine abgetrennte Küche. Arbeitszimmer. Zwie Kinderzimmer. Schlafzimmer. Bad im Obergeschoss. Vollwertiges Gästebad im Erdgeschoss. Technik in den Keller. Und das ganze bitte innerhalb des Budgets. Wer hat da einen Vorschlag gemacht, über den man reden konnte? Die Nummer IV  und die Nummer V. Ok, der eine baut Holz, aber gut. Im Endeffekt haben wir uns, zum Teil auch nach Gefühl, entschieden.
Eine Entscheidung nach Gefühl ist im allgemeinen ja verpönt, in diesem Fall kann man jedoch zeigen, dass es hier hilfreich ist. Warum? Der Mensch ist in der Lage sich eine wenige (einstellig) Merkmale zu merken und zu vergleichen.  Beispiel Auto. Möchte man ein neues Auto kaufen, gibt es offensichtliche, objektive Kriterien zu erfüllen. Der Teil ist einfach. Dann bleiben, der Einfachheit halber, zwei Autos übrig. Hier alle technischen Details zu vergleichen erscheint noch machbar, wenn auch sehr aufwändig. Nehmen wir an es waren noch 15 Autos in der engeren Wahl. Eine detaillierter Vergleich ist nahezu unmöglich. Bei einem Auto hat man im Vergleich zu einem Haus allerdings noch mehr Ahnung. Bei einem Haus stellt sich öfter die Frage, welche Variante der Technik ist eigentlich besser? Jetzt kann man lange recherchieren. Dabei stößt man auf immer neue Fragen, die die Firma dann beantworten soll. Letztendlich kommt man so aber nicht weiter. Deswegen einfach hin und wieder mal auf den Bauch hören.
Genau das haben wir gemacht, und uns letztendlich für die „Profis“ (V) entschieden. Um das Geheimnis aufzulösen: Dahinter steckt die Firma PROBAU. Dann wollen wir mal sehen, was das wird…

Hausbauer VI

Ha! Erwischt. Einen habe ich glatt übersehen. Da war tatsächlich noch Nummer sechs. Der kommt hier aus dem Umfeld und baut massiv. Bauträger. Klingt erstmal ganz vernünftig. Den einzigen Haken, den er hat: Er redet zu viel. Viel zu  viel. Und sein Preis ist eine mittlere Katastrophe. Zu diesem Preis können wir das jedenfalls nicht machen.

Ich habe mich weiterhin mal umgehört. Allgemein verachte ich an dieser Stelle ja diverse Foren usw., da dort meistens sie Leute schrieben, die unzufrieden sind, und das Lob kommt zu kurz. In diesem Fall kommt er aber aus der Region, und wenn ich mein Kollegen (ja, nur die männlichen, da ich keine weiblichen habe, die hier aus der Region kommen und mit ihm gebaut haben können), frage erhält man die Antwort, dass er tatsächlich recht teuer ist, insbesondere wenn man bedenkt, dass hier nur der minimale Standard im Preis drin ist. Die Aufpreise für nicht Standard sind exorbitant. Von daher: Nein!

Hausbauer V – Profis

So, heute war der letzte des schönen Reigen da. Der Kandidat, der auch sagte er plane erst, wenn das Grundstück feststeht, da es sonst keinen Sinn hat. Dr hat während des Gesprächs Skizzen gefertigt, die er im Anschluss in den PC übertragen möchte. Er wollte das nur nicht live machen, da dies zu lang dauere. Bei allen weiteren Terminen hat er den Laptop dann dabei, mit der digitalen Version. Kleine Änderungen können wir dann da immer und schnell machen. Preisvostellung: wird knapp, aber müsste ungefähr klappen. Nach der Zeichnung macht er mal eine Kalkulation. Ach ja: es wäre ein Massivhaus mit Keller (weiße Wanne), Fertiggarage und Carport.

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