Archiv für den Monat November 2015

Hausbauer IV – the king

Und noch einer war da, keine Sorge, dann fehlt nur noch Nummer fünf ;). Diesmal Holzständerbauweise. Und einen Finanzierer (unabhängig) hat er auch gleich mitgebracht. Erst war mal Gespräch zum Haus, mit direkter Planung im Laptop. Sehr angenehm. Hier geht auch alles problemlos. Insbesondere schön ist auch das eingeplante Energiekonzept. Solar auf dem Dach, oder um exakt zu bleiben: Photovoltaik. Speicher im Keller, Ladesäule vor dem Haus. Nette Sache. Keller geht nicht in dem Budget. Fläche bleibt auch nicht ganz. Das Haus muss ein wenig kleiner werden. In Verbindung mit dem fehlenden Keller heißt das dann sehr viel kleiner. Bin ich ja nicht erfeut, aber das Energiekonzept… Lies den Rest dieses Beitrags

Hausbauer III

Tja, es war wieder einer da. Und zwar unsere Makler, dessen Grundstücke wir nicht wollten. Dieser kann nämlich nicht nur keine Grundstücke verkaufen, Er macht auch Bauberatung. Interessante Sache. Wie Nummer zwei wollte er uns keinen Grundriss zeichnen. Aber er hatte Tonnen von Prospekten dabei. Bauzeitschriften. Kataloge von Treppe, Kaminen, Öfen… So haben wir praktisch einen Plan zusammengebastelt. Aus dem Katalog das Wohnzimmer, dieses Bad usw. Material mit dem gebaut wird? Er arbeitet mit einem Architekten zusammen, mit dem das ganze geklärt würde. Auch der Preis. Er kann ihn nur schätzen. Der Architekt selber arbeitet wiederum mit einer Schreinerei aus der Umgebung zusammen. Das würde dann Holzständerbauweise. Oder wenn wir wollen wird auch gemauert. Wollen wir ja eher. Aber jetzt soll er erst mal eine Skizze vom Plan machen, dann reden wir weiter…

Haubauer II

Und da kam und ging auch schon der nächste: Fertighaus. Ja, ich weiß, wir hatten uns da mal dagegen entschieden. Aber ein Angebot ist ja nicht verboten. Der Kandidat hat keine einzige Skizze gemacht, sondern nur theoretisch das Haus besprochen. Soweit so egal. Nachdem er mit: „Stellen Sie sich vor Sie gehen durch die Tür Ihres Hauses, was sehen Sie zuerst?“ angefangen hatte, dachte ich mir, dass das nichts mehr tolles wird. Aber mal Abwarten. Wir haben jetzt jedenfalls  einen wunderschönen Roman zum Haus ;-). Ob er daraus einen Grundriss macht, der uns gefällt? Wir werden sehen. Das blöde für ihn ist, dass wir schon recht exakte Vorstellungen haben. Zum Preis: „Naja, also zu dem Preis, den Sie sich da vorstellen wird das nichts.“ Und dann meinte er noch: „Ich bin halt ein Premium-Anbieter“. Nachdem er weg war haben wir mal die Baubeschreibung studiert: IM Vergleich zu anderen ist das einzige was da Premium sein könnte der Preis. An den Materialien liegt es jedenfalls nicht! Beim nächsten Termin will er uns dann den Grundriss zeigen, und da sollen wir auch gleich unterschreiben. Das werden wir bestimmt nicht tun! Antreten darf er trotzdem gerne. Drei Stunden Fahrt für das Abholen einer Absage. Es sei denn er ist wider Erwarten doch extrem günstig…

Hausbauer I

So dann wollen wir mal; der erste Hausbauer ist eingetrudelt und auch schon wieder verschwunden – aber nicht weg.

Das hat wieder mal einige Nerven gekostet. Immerhin sind wir uns jetzt sicher, dass es ein Toskana-Haus wird, also zwei Vollgeschosse, idealerweise mit Keller. Das Wohnzimmer sollte nach Süden oder Westen, das Arbeitszimmer meiner Frau auch. Nun ja, damit passen schon mal die Standardgrundrisse nur schwer auf das Grundstück. Immerhin sind wir uns einig, dass die Treppe nach Norden oder Osten soll.

Unser neuer Freund vom Hausbau hat jedenfalls ein Betonhaus im Angebot gehabt. Ohne Keller für nur 100000€. Also zum selber ausbauen. Das ist nicht ganz unser Plan, aber gut, dann schauen wir doch mal was das kostet wenn wir fertig sind. Haben wir also mit dem Typen ein wenig innerhalb der vorgegeben Außenmauern rumgemalt und er nimmt das mal mit und zeigt es seiner Architektin. Die soll dann mal einen Preis sagen. Ich bin gespannt…

Notarissimo

So, nachdem wir das leidige Grundstücksuchen hinter uns haben, kommt der Notar. War ja irgendwie klar, dass das nur Vormittags geht. Zum Glück haben wir nicht zufällig einen Job, in dem man nicht Urlaub nehmen kann wann man will. Aber mit netten Chefs geht das auch. Also auf zum Notar. ein elendig langes Vorlesen des gesamten Vertragstextes, aber gut das ist Teil der Veranstaltung. Hilfreich waren die Erklärungen. Geld innerhalb von vier Wochen überweisen. Innerhalb von drei Jahren muss gebaut werden, sonst kann die Gemeinde zurückkaufen. Das wird auch im Grundbuch an erster Stelle eingetragen. Ist etwas doof für den Kredit für das Haus selber, da die Bank selber auch an erster Stelle eingetragen sein möchte, aber die Gemeinde tritt im Zweifel im Rang zurück. Immerhin können wir sofort loslegen, da die Gemeinde nicht darauf besteht, dass die Grundbucheintragung bereits erfolgt ist. Wäre gerade auch blöd, da die erst erfolgen kann, sobald die Grunderwerbssteuer bezahlt ist, und das Finanzamt hier leider Personalmangel hat: Bearbeitungszeit: 9 Monate. Andere Leute bekommen in der Zeit zwei Kinder;-) Mal sehen was die Hausbauer so sagen, die werden jetzt dann auch anrücken…

Grundstück final

Tadaa. Es hat geklappt. wir haben unser Grundstück. Wie im vorherigen Post schon gezeigt ist es echt angenehmem eben (geschätzt gerade mal ein Meter Höhenunterschied, und groß genug, um ein schickes freistehendes Häuschen drauf zu stellen. Kostet auch fast nichts. Sagen wir mal so: Es ist zumindest erheblich günstiger, als alles was über einen Makler gegangen wäre. Ich habe das Gefühl es gibt nur Grundstücke, die irgendjemand zu übertriebenen Preisen los werden will. Da er das nicht alleine schafft, ist er der Meinung mit einem Makler ginge das besser. Mag ja sein. So faul sind wir aber nicht…

Die Ortschaft ist auch fast optimal: Kindergarten im Ort; Grundschule im Ort; Arzt im Ort; Bäcker/Metzger im Ort; Einkaufmöglichkeit im Nachbarort; jede Stunde ein Bus Richtung Arbeit, was will man mehr. Lasst die Hausbauer kommen!

Ein Kleinigkeit fehlt uns jetzt noch: Der Notar, aber das sollte sich ja dann auch im Laufe der Woche erledigen.

Druck aufbauen

Fast Ebenes Grundstück

Das Bild zeigt unser Grundstück von der Straße aus. Blick nach Westen. Ich stehe an der Südwestecke

Kleien Gemeinden. Wir haben ein paar Grundstücke gefunden, die einen schönen Bauplatz abgeben würden. Nach Auskunft der Gemeinde sind aber alle reserviert. Tolle Sache das. Und nu? Nun ja, die Bauplätze sind ja nur reserviert. Nach Aussage der Mitarbeiterin in der Gemeinde vor über vier Wochen. Angeblich werden sie aber nur für vier Wochen reserviert. Wir haben mal behauptet wir würden  sie sofort kaufen (also eines davon ;-), wenn sich herausstellt, dass die Interessenten doch abspringen sollten. Keine zwei Stunden später kam der Anruf von der Gemeinde, dass alle noch frei sind. Wir haben unser Lieblingsgrundstück mal reservieren lassen und die ersten Firmen, die das Haus evtl bauen könnten zur Grundstücksbesichtigung eingeladen 😀

Was mag ich kleine Gemeinden

Wie angekündigt haben wir nochmal alle (oder zumindest viele) Gemeinden in der Umgebung angeschrieben. Das schöne sind die sinkenden Grundstückskosten (Für die Ersparnis, kann man locker auch ein paar Jahrzehnte erhöhte Fahrtkosten haben). Was waren dabei die Kriterien? Nun, die Gemeinde sollten eine vernünftige ÖPNV-Anbindung haben. Ein Auto kostet einfach viel zu viel im vergleich zu einer Zeitkarte. Weiterhin sollten idealerweise (Grund-)Schule, Hausarzt und idealerweise noch eine Einkaufsmöglichkeit vorhanden sein. Mit diesen Anforderungen gibt es mehrere mögliche Gemeinden. Und da die Herrschaften dort freundliche Leute sind, gab es auch gleich Termine. Das schöne daran ist, dass man mit dem „Bauamt“ direkt spricht, da sind also sowohl Ideen über die weiteren Entwicklungsachsen, also auch über potentielle Verkehrswege und Windkraftanlagen vorhanden.

Eine Gemeinde hat uns mit insgesamt 8 Grundstücken in verschiedenen Gemeindeteilen versorgt. Einkaufsmöglichkeiten im Hauptort. Genauso Ärzte. Allerdings sind die Grundstücke fast alle sehr steil oder liegen in einem entfernten Ortsteil. Ein Neubaugebiet, das dieses Jahr erweitert wurde klingt interessant. Angenehme Grundstücksgröße von etwa 600 m^2, fast eben, auf einem Hügel gelegen und im Hauptort. Etwa 12 km bis zur Arbeit. Optimal. Nur der Angestellte der Gemeine hat abgeraten. Warum? Fels!. Es müssen dort die Kanäle und sonstige Leitungen mit einer speziellen Fräse in den den Fels gefräst werden. Damit sind die Erschließungskosten exorbitant. Außerdem haben wir uns in den Kopf gesetzt mit Keller zu bauen. Dann können wir gleich mal den Sprengmeister anrufen…

Eine andere Gemeinde hat uns auf Grundstücke im Hauptort hingewiesen. Diese sind zwar noch alle reserviert, aber wir werde informiert sobald was frei wird. Die Häuser in der Umgebung hatten keine Probleme mit Fels, beim Kellerbau. Auch hier fast ebene Grundstücke mit etwa 800 m^2 Fläche. Einkaufsmöglichkeiten im Nachbarort (~2 km). Schule, Arzt, Kindergarten, Bäcker, Metzger im Ort. Entfernung zur Arbeit etwa 16 km. Na mal sehen..

Grundstück II

Wenn wir so weitermachen schneit es noch bis wir ein Grundstück haben, oder so. Makler sind ja nette Menschen: Kaum wedelt man mit Geld werden sie hektisch. Aber nur solange man keine Ansprüche hat. Wenn erstmal die ersten drei Vorschläge abgelehnt wurden verlieren sie schnell die Lust. Aber es gibt noch Wunder und Zeichen. Wir haben da auf Empfehlung einen schrägen Vogel von Makler gefunden. Der würde auch gleich eine Bauberatung machen. Aber natürlich erstmal ein Grundstück. Da hat er nach anfänglichen Schwierigkeiten zu verstehen was wir wollen .doch echt vernünftiges zu Tage gefördert. Ganze 25 Grundstücke an einem Tag. Ganze zwei ganz heiße Kandidaten zum Kaufen. Alle von privat. Dann kann der Haubauer, der unsere Grundstücke bewerten wollte mal anrücken. Alternativ werden wir aber noch unsre zwei Termine bei Gemeinden in Anspruch nehmen. Da könnte ja auch was sinnvolles bei rauskommen…

Grundstück I

Ohh wie ist das schön, ohh wie ist das schön… Das Grundstück das wir uns heute angesehen haben. Also bis auf den Lärm. Und die Steile (Kann man das so sagen?  Es ist halt stark geneigt). Ach und die Richtung der Steigung. Die Lage ist eigentlich nicht schlecht, aber der Preis? Ihr merkt schon: Wir haben Spaß. Es gibt ja schon Grundstücke in ansprechender Größe, aber die Lage. Scheinbar gibt es bei uns in der Umgebung nur steile Nordhänge, oder noch steilere Südhänge. Sollte das Grundstück zur Abwechslung mal nicht steil sein, liegt es direkt an einer Zubringer-Straße. Oder alternativ im Nirvana. Oder man schaut auf einen viergeschossigen Plattenbau in sanierungsbedürftig. Auf jeden Fall ist es teuer. Zu teuer. Ich denke wir werden da wohl einen Makler engagieren müssen. Weiterhin schreiben wir mal alle Gemeinden im Umland an, ob die noch was haben.

%d Bloggern gefällt das: